Produktionspartner tanzhaus nrw

Produktionen 2019/20  

Der Einsatz für eine lebendige regionale Szene zählt maßgeblich zum Profil des tanzhaus nrw als international agierendes Produktionshaus mit starker lokaler Anbindung. In den kommenden Jahren wird das tanzhaus nrw die Zusammenarbeit mit sowie die Produktionsunterstützung von Künstler*innen aus Nordrhein-Westfalen konsequent ausbauen. Eine kleinere Auswahl an Projekten erhält eine intensivere Förderung mit einer verbindlichen Betreuung bei der Projektentwicklung und stärkeren Anbindungen an die Vielzahl von Aktivitäten des Hauses etwa in der Akademie. Neben den koproduzierten Arbeiten haben Gastspiele aus NRW weiterhin Platz im Programm.

Zwei Männer liegen im Gras und fühlen sich wohö
Bündnis internationaler Produktionshäuser

Alejandro Ahmed

Sie gelten als die Punks der brasilianischen Tanzszene: CENA 11. Auch wenn dabei Nostalgie mitschwingt, verweist die Referenz zum Punk auf die legendären Werke der Company. In ihnen strapaziert ihr Leiter Alejandro Ahmed mögliche choreografische Muster und entwirft Anordnungen, die er „immaterielle Choreografien“ oder „generativen Tanz“ nennt. Nachdem das tanzhaus nrw im Rahmen des Festivals „Projeto Brasil“ 2016 „Monotony of Approach and Fugue for Seven Bodies“ und einen ersten Ausschnitt von „Elephant Protocol“ präsentierte, kommt die CENA 11 mit der neuesten Kreation „Black Light“ zurück.  

www.cena11.com.br   
www.somethinggreat.de

Nordrhein-Westfalen

Céline Bellut

Mit der Produktion „Hold On!“ taucht die Kölner Choreografin Céline Bellut mit einem interdisziplinären Ensemble in die Welt weiblicher* Fantasien von Lust und Begehren ein. Ihre feministische Leseweise von Körperlichkeiten und Bildwelten könnte aktueller nicht sein, die auf die lange Kulturgeschichte der Unterdrückung weiblicher* Sexualität verweisen. In Bewegungsinstallationen, Sound-Experimenten und „Scores“, die in absurd komplexe Improvisationsaufgaben führen, erzählt sie lustvoll und mit feinem Humor von einer fantastischen Welt.
Céline Bellut lebt nach ihrem Abschluss an der Folkwang Universität der Künste Essen in Köln. Im Rahmen von Now & Next, der Plattform für den choreografischen Nachwuchs am tanzhaus nrw, war sie 2017 mit „Pop it!“ zu sehen, das einen unverstellten Blick auf die Sexualisierung weiblicher* Körper in der Popkultur bot. 2018/19 war sie Teil des durch das tanzhaus nrw initiierte Austauschprojekt „Constructing Collaborations“. Ende 2019 ist „Hold On“ Im Rahmen des Programmformates Double Bill als erste eigene Produktion am tanzhaus nrw zu sehen.

Termine tanzhaus nrw: Fr 13.12. + Sa 14.12.2019 
im Rahmen des Programmformates Double Bill 

Junges Tanzhaus und Bündnis internationaler Produktionshäuser

Dani Brown & Gaëtan Brun-Picard

„Ein Stück für Jugendliche, von Jugendlichen und einem*r Erzähler*in, der*die von einem Computer verschluckt wurde“, das ist die knappe Umschreibung des neuen Projektes von Dani Brown und Gaëtan Brun-Picard. Gemeinsam mit Jugendlichen setzen sie sich mit dem Verhältnis zum Phänomen der Selbstdarstellung und zu Gemeinschaften auseinander. Dies geschieht on- und offline, auf einer Website und auf der Bühne.
Dani Brown wuchs in den USA auf und schloss ihre Tanzausbildung in Arnheim bei ArtEZ ab. Seitdem arbeitet sie in Europa mit diversen Choreograf*innen, darunter Ligia Lewis, Alexandra Waierstall und Lea Moro, und kreiert eigene Arbeiten. Gaëtan Brun-Picard lebt in Paris und ist als Choreograf und Künstler in unterschiedlichen Medien mit Raum und Licht beschäftigt. Vom urbanen Tanz kommend, entwickelte er seinen Stil im zeitgenössischen Kontext weiter und arbeitet in unterschiedlichen Konstellationen mit Choreograf*innen wie Eric Minh Cuong Castaing, Alessandro Sciarroni oder Emanuel Gat. Dani und Eric trafen im Projekt „Cliffdancers“ erstmals aufeinander und führen mit „
Untitled, report from another side ihre gemeinsame Arbeit fort.

www.collectifwork.com

Junges Tanzhaus

Éric Minh Cuong Castaing

„L’Âge d’Or“ ist eine choreografierte Zusammenkunft von Kindern mit motorischen Behinderungen und professionellen Tänzer*innen. Gemeinsam erforschen sie Bewegungs- und Körpertechniken, genauso wie Neue Technologien als Antrieb für ein Bewegungserlebnis. Ein dokumentarischer Film und eine intime Performance eröffnen Einblicke in diese inszenierte Realität.
Der in Marseille lebende Choreograf Éric Minh Cuong Castaing entwirft mit seiner Compagnie „Shonen“ Formate, in denen er Technologien und Menschen in direkte Verbindung setzt und dadurch essenzielle Fragen berührt. Mit dem tanzhaus nrw arbeitete er bereits für die Projekte „School of Moon“ und „PHOENIX“ zusammen.

Termine tanzhaus nrw: Mo 16.12. + Di 17.12.2019

www.shonen.info

International

Dance On / Jan Martens

Sowohl der flämische Ausnahme-Choreograf Jan Martens wie auch das Berliner Ensemble DANCE ON sind längst am tanzhaus nrw bekannt. Jan Martens wird 2020 für die DANCE ON-Tänzer*innen mit außergewöhnlicher Bühnenerfahrung ein neues Stück kreieren.
Jan Martens war 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw. Bis 2018 folgte die Verbindung mit dem Theater Le Gymnase im französischen Roubaix, bis 2021 ist er „Creative Associate“ bei deSingel International Arts Campus in Antwerpen. In seinen Arbeiten, die das tanzhaus nrw fast ausnahmslos gezeigt hat, beweist er ein bemerkenswertes Gespür für die drängenden Fragen unserer Zeit.

www.dance-on.net
www.grip.house/maker/jan-martens

Junges Tanzhaus und Nordrhein-Westfalen

Barbara Fuchs

Die Inszenierung „MISCHPOKE“ nimmt Körper jeden Alters unter die Lupe und dreht sich letztlich darum, wie sie sich verändern und zueinander verhalten. Dabei ist das Stück Teil eines neuen Projektzyklus unter dem Titel „DER SOZIALE KÖRPER“. Gemeinsam mit dem Musiker Jörg Ritzenhoff wendet sich Barbara Fuchs dem Körper als sozialem Agent zu, der Generationen überspannende Beziehungsgeflechte mitgestaltet und Spuren legt.
Die Kölner Choreografin Barbara Fuchs entwirft seit vielen Jahren Tanzstücke für ein junges Publikum. In Arbeiten wie „Alles im Eimer!“ und „Pfffhh... – Ein Gummi-Schlauchspiel“ sowie „PAPIERSTÜCK“ spielen Materialien und Klänge eine zentrale Rolle, die sich gemeinsam mit Menschen in überraschende Kompositionen verwandeln.

Termine tanzhaus nrw: Sa 09.11. – Di 12.11.2019

www.tanzfuchs.com

Residenz im Realen und Bündnis internationaler Produktionshäuser

Yasmeen Godder

Für die israelische Choreografin Yasmeen Godder ist Empathie eine zentrale Fähigkeit und nimmt in ihren Arbeiten eine gewichtige Rolle als choreografisches Verfahren ein. Im Rahmen einer „Residenz im Realen“ erprobt sie gemeinsam mit Performer*innen und Interessierten Menschen aus Düsseldorf mit „Practicing Empathy“ neue „Scores“ eine partizipative Choreografie, bevor sie im März 2020 auf die Bühne kommen.
Yasmeen Godder und das tanzhaus nrw pflegen seit Langem eine enge Zusammenarbeit, bei der die in Freiburg ansässige Wissenschaftlerin und Pädagogin Monica Gilette eine wichtige Rolle spielt. Ihre interaktiven Gruppenstücke „Common Emotions“ und „Simple Action“ sowie das Duett „Demonstrate Restraint“ mit der Musikerin Tomer Damsky haben  bleibenden Eindruck in Düsseldorf hinterlassen.

www.yasmeengodder.com

Nordrhein-Westfalen

Hartmannmueller

„Die Schöpfung“ ist die neueste Bühnenarbeit des Düsseldorfer Künstler-Duos Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller. In Zusammenarbeit mit der Dramaturgin Annette Müller erschließen sie sich durch Theorien des New Materialism und des Feminismus eine Sicht auf die Welt, die dem Nicht-Binären den Vorzug gibt und nach neuen Formen des Zusammen(über)lebens sucht.
Seit dem Abschluss an der Folkwang Universität der Künste Essen entwirft HARTMANNMUELLER eigene Arbeiten, darunter „Melodien zum Träumen“, „it is what it is“, „Du bist nicht allein“, in noT“ und „my Saturday went pretty well until I realized it was monday“.

Termine tanzhaus nrw: Do 21.11. + Sa 23.11. + So 24.11.2019

www.hartmannmueller.de

Bündnis internationaler Produktionshäuser

Katja Heitmann

Mit „Motus Mori“ vertieft sich Katja Heitmann in eine langfristige Recherche zu den kleinen Gesten und nebensächlichen Alltagsbewegungen, die leicht in Vergessenheit geraten. In Bewegungsinterviews richten sie und ihre Performer*innen einen sorgfältigen und einfühlsamen Blick auf die Choreografien des Schlüsselbeins, das zarte Wiegen des Bauches und die Anatomie eines Seufzers. In einem lebenden Museum entsteht so ein einzigartiges Portrait und Archiv der Stadt.
Katja Heitmann lebt und arbeitet in Tilburg und entwirft mit ihrem Partner Sander van der Schaaf unter dem Label „this is not a show“ Projekte zwischen Choreografie und bildender Kunst. Zuletzt war sie am tanzhaus nrw mit „Pandora’s Dropbox“ und „For iTernity“ zu sehen. Im Rahmen einer Residenz im Realen erforschte sie 2018 Alltagsbewegungen gemeinsam mit Besucher*innen des Zentrum Plus/DRK im Düsseldorfer Stadtteil Friedrichstadt.

www.katjaheitmann.com

Bündnis internationaler Produktionshäuser

Louise Lecavalier

Louise Lecavalier schuf mit „Les Marguerites“ 2018 ein kurzes Solo, das nur an wenigen Abenden zu sehen war. Mit ihrer neuen Kreation kehrt sie auf der Suche nach dem eigenen Innersten und im Dialog mit den Schriften der mittelalterlichen Autorin Marguerite Porète zurück zu dieser Choreografie.
Die kanadische Choreografin und Tänzerin hat Tanzgeschichte geschrieben, nicht zuletzt mit ihren energetischen Performances als Protagonistin der wegweisenden Compagnie La La Human Steps und ihren berühmt-berüchtigten „Barrel-Turn“. Seit einigen Jahren entwirft sie unter dem Label „Fou Glorieux“ ihre eigenen Arbeiten. Das tanzhaus nrw zeigte bereits „So Blue“ und „Battleground“.

www.louiselecavalier.com

Junges Tanzhaus

Sebastian Matthias

„XOXO“ widmet sich Intimität und Nacktheit. Während online alles für alle zugänglich und konsumierbar ist, sind die eigenen ersten Erfahrungen von Teenagern im Leben von Unsicherheit und Ängsten begleitet. Wie können Bewegung und Choreografie alternative Perspektiven auf einvernehmliche körperliche Intimität, Nähe und Gefühle bieten?
Sebastian Matthias lebt und arbeitet als Choreograf und Wissenschaftler in Berlin und Hamburg. In seiner Zeit als Factory Artist am tanzhaus nrw von 2014 bis 2016 zeigte und entwickelte er Teile der „Groove Space“-Serie. Zuletzt war er mit „Intergalactic Underwater Palace“ zu Gast im Jungen Tanzhaus.

www.sebastianmatthias.com

International

Anna Till & Katia Manjate

Anna Till und Katia Manjate entwickeln mit „Life in Numbers“ ihr erstes gemeinsames Projekt. Die beiden Choreografinnen und Tänzerinnen erforschen darin, wie Zahlen ihr Leben beeinflussen, und hinterfragen die Kriterien, die verwendet werden, um Identitäten und Eigenheiten der*des Einzelnen durch statistische Erhebungen einzuordnen.
Anna Till lebt und arbeitet in Dresden, nachdem sie u.a. ihr Studium am Hochschulübergreifenden Zentrum Berlin (HZT) abschloss. Katia Manjate hat ihren Lebensmittelpunkt in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik, wo sie bei CulturArte ihre Ausbildung erhielt und zur ersten Generation zeitgenössischer Tanzschaffender zählt. Anna Till und Katia Manjate trafen erstmals während des Projektes „Shifting Realities“ aufeinander, das 2016 durch das tanzhaus nrw, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der École des Sables in Dakar initiiert wurde.

Termine tanzhaus nrw: Sa 19.10. + So 20.10.2019


www.annatill.de

Nordrhein-Westfalen

Fabien Prioville

„Power Moves“ ist inspiriert durch die Zusammenarbeit von Fabien Priovielle mit dem philippinischen HipHop-Künstler Vince Mendoza, der einen einzigartigen Einblick in die südostasiatische Street Dance-Szene liefert.
Fabien Prioville erfuhr als Choreograf und Tänzer eine starke ästhetische Prägung durch seine Mitwirkung am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. In den eigenen Arbeiten erweiterte er das Spektrum durch eine intensive Auseinandersetzung mit Neuen Technologien. Auf seine Choreografien „NOUS“, „Experiment on Chatting Bodies“, „The Smartphone Project“, „Time for Us“, „SOMA Project“, „La Suite“ und „How do you fear?“ folgte 2018 die VR-Installation „Rendez-Vous“.

Termine tanzhaus nrw: Do 28.11. + Fr 29.11.2019

www.fabienprioville.com

Nordrhein-Westfalen

Ben J. Riepe

Der Düsseldorfer Choreograf Ben J. Riepe führt seine Serie von Arbeiten fort, die das Verhältnis von Tanz, bildender Kunst, Musik und Digitalität als künstlerische Materialien untersuchen. Mit „Monster“ (Arbeitstitel) kehrt Ben J. Riepe an das tanzhaus nrw zurück, seinem neuem Projekt, das sich dem Unheimlichen und Übermächtigen in den massiven Umstrukturierungen aller Lebensbereiche durch Digitalität zuwendet.
Zuletzt mit dem „Karl-Arnold-Preis“ ausgezeichnet, bewegen sich die Inszenierungen von Ben J. Riepe zwischen bildender und darstellender Kunst und nehmen den menschlichen Körper als Ausgangspunkt und Bindeglied. Sein Werk umfasst Bühnenwerke in unterschiedlichsten Kontexten sowie Ausstellungen und andere Formate, wie etwa die Summer School „MEDO“ in 2018.


www.benjriepe.com

Nordrhein-Westfalen

Reut Shemesh

In „WITNESS“ wird Reut Shemesh selbst Zeugin und Beobachterin, aber auch tänzerische und choreografische Dialogpartnerin für die Tanzmariechen der Tanzgarde der katholischen Karnevalsjugend Düsseldorf. Gemeinsam mit den jungen Frauen in Uniform entsteht aus Gardetanz und gefiederten Kostümen eine hellsichtige Zerlegung von Bewegungen und repräsentierten Frauen*bildern. 
Reut Shemesh lebt und arbeitet als Choreografin und Performerin in Köln. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei ArtEZ in Arnheim und schloss ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln an. Bereits in ihren Arbeiten „The Virgin’s Voice“, „LEVIAH“ und „ATARA“ setzte sie sich mit Querverbindungen zwischen sichtbarer Selbstdarstellung von Weiblichkeit und imaginierten Selbst- und Fremdzuschreibungen auseinander. Ihr Werk umfasst ebenfalls Fotografien, Filme und Lyrik. „WITNESS“ wird als abendfüllende Produktion 2020 aufgeführt.

www.reutshemesh.com

Nordrhein-Westfalen

Enis Turan

Der „Club of 27“ ist ein international bekanntes Phänomen und dabei furchteinflößend und glamourös zugleich. Enis Turan nimmt das Motiv der jung verstorbenen und dadurch unsterblich gewordenen Idole auf und bezieht es auf die Konzepte von Vergänglichkeit in den Künsten: Werke der bildenden Kunst sind für die Ewigkeit gemacht, wie verhält es sich aber im Tanz?
Enis Turan lebt nach seinem Abschluss am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln als Choreograf und Performer in Köln und Berlin. Nachdem er 2015 sein Solo „The Beauty and the Beast“ im Rahmen von Now & Next präsentierte und 2017 an „Cliffdancers“, einer Produktion von tanzhaus nrw und der Kopergietery in Ghent, mitwirkte, präsentiert er sein jüngstes Stück im Rahmen des Double Bills 2020 im tanzhaus nrw.

www.enisturan.com

Nordrhein-Westfalen

Antje Velsinger

Im Mittelpunkt der Arbeiten von Antje Velsinger stehen utopische Körper. Mit „Dreams in a cloudy space“ begibt sie sich in die Wahrnehmungswelt der Fähigkeiten, die zunehmend abnehmen, und der Sinnesschärfe. Mit zwei Performerinnen unterschiedlichen Alters, die sich mit Anzeichen des körperlichen Verfalls beschäftigen, erforscht sie durch Video-Interviews und Bewegungsrecherchen, wie der leicht entrückte Zustand auch Selbstermächtigung sein kann. Nach „Massive Dreams“, das von ausgedehnten Körperlichkeiten handelte, ist „Dreams in a Cloudy Space“ der zweite Teil einer Trilogie zu optimierten Körpern im Alltag.
Antje Velsinger ist Choreografin und Performerin mit Lebensschwerpunkten in Köln und Hamburg. Bereits 2013 zeigte sie eine Kurzversion ihrer Arbeit „You are here“ bei Now & Next, sowie die abendfüllenden Arbeit „HAUS, KEIN HAUS“ im Rahmen des Festival tanz nrw 2017. 2018/19 war sie Teil des durch das tanzhaus nrw initiierten Austauschprojektes „Constructing Collaborations“.

www.antjevelsinger.com

Nordrhein-Westfalen

Kollektiv ZOO

Das Kollektiv ZOO – bestehend aus Jens Eike Krüger, Constantin Leonhard und Anja Plonka – erforscht in „Takanakuy Shower“ Selbstsorge und Selbstoptimierung im Format einer „Shower“ als festlich-gemeinschaftliche Zusammenkunft. In einer langen Nacht der Hinwendung zu sich selbst durchlaufen sie zwischen partizipativer Performance und Bewegungsinstallation die zart-intimen bis eruptiven Modi der Selbsterforschung.
017 zeigte das Kollektiv aus Absolvent*innen der Szenischen Forschung an der Ruhr Universität Bochum und der Kunsthochschule für Medien Köln im Rahmen des Nachwuchsformates des tanzhaus nrw, Now & Next, ihre performative Videoinstallation „Construction Support“. Das Material entstand während der Sommerresidenz im selben Jahr. Im Rahmen der „Residenzen im Realen“ verbrachte das Kollektiv ZOO auf Einladung des tanzhaus nrw sechs Wochen bei Fitness Unlimited und entwarf das Kursangebot „Joying I“, Vorläufer der „Takanakuy Shower“. Im Modus des Tollens entdeckten sie dabei eine eigene Bewegungspraxis, die sich selbst gegen alle Regeln der marktliberalen Verwertbarkeit verteidigt.

Termine tanzhaus nrw: Fr 13.12. + Sa 14.12.2019 im Rahmen des Programmformates Double Bill 

www.kollektiv-zoo.de

Kontakte