Profil
Hi!
Das Haus kurz und knapp
Ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, hat sich das tanzhaus nrw mit acht Tanz- und Probenstudios sowie zwei Bühnen zu einem internationalen Zentrum für zeitgenössischen Tanz entwickelt. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich Spiel- und Produktionsort sowie Akademie mit mehr als 2.000 Besucher*innen wöchentlich. Hervorgegangen aus der 1978 gegründeten „Werkstatt“ und seit 2022 unter Leitung von Ingrida Gerbutavičiūtė, ist das Haus zu einer international hochgeachteten Kulturinstitution gewachsen.
Nicht-professionelle und professionelle Tänzer*innen, Choreograf*innen und Künstler*innen unterschiedlichster Genres repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Grenzen von Hoch-, Sub- und Soziokultur verschwimmen am tanzhaus nrw. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.
In über 160 Bühnenveranstaltungen jährlich ...
... präsentiert das tanzhaus nrw im Rahmen von Themenschwerpunkten, Reihen, Festivals und einer Vielzahl von künstlerischen Kollaborationen die internationale Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes. Gastspiele renommierter Choreograf*innen wie Anne Teresa De Keersmaeker, Jan Martens, Saido Lehlou oder Louise Lecavalier wechseln sich mit einer Vielzahl von Künstler*innen der Region ab, darunter Stephanie Thiersch, Reut Shemesh, Ben J. Riepe, Brig Huezo oder Sanfte Arbeit / Elsa Artmann.
Das tanzhaus nrw versteht sich als Produktionshaus für freischaffende Choreograf*innen und beheimatet jährlich mehr als 50 Künstler*innen und Ensembles im Rahmen von Residenzen, Labs, Workshops und anderen Versammlungsformen.
Das junge tanzhaus nrw, das sich dem Tanz für und mit einem jungen Publikum widmet und als ein einzigartiges Kompetenzzentrum in diesem Feld gilt, bringt nicht nur Tanz in die Schulen, sondern betreibt eine Jugendkompanie und lädt Stücke für die ganz Kleinen und für Jugendliche auf die Bühne ein. Für und mit der urbanen Tanz-Community finden regelmäßig Festivals, Sessions und Battles statt.
Die Akademie als Vorzeigemodell der kulturellen Weiterbildung ...
... ist durch die vielen, aus allen Teilen der Welt stammenden rund 80 Dozent*innen gekennzeichnet, die – von Urban Dance über Zeitgenössisch bis Tap – zu mehr als 400 Kursen und Workshops sowie einer Vielzahl anderer Angebote etwa in den Schulferien einladen. Das Programm der Akademie wendet sich an alle Generationen und Erfahrungsstufen und hat bundesweite Strahlkraft, u.a. ausgezeichnet durch das Gütesiegel der kulturellen Weiterbildung NRW. Ein täglich stattfindendes Professional Training am Morgen bietet Tanzschaffenden die Möglichkeit eines regelmäßigen Trainings.
Mehrfach ausgezeichnet…
… wurde das tanzhaus nrw für sein Engagement: So erhielt das Haus im Jahr 2017 etwa den dotierten Theaterpreis des Bundes u.a. für die thematisch motivierte Kampagne REAL BODIES, die sich mit neuen Körperbildern im Tanz jenseits von fit, schön und jung auseinandergesetzt hat. Zwei Jahre später würdigte die Heinrich-Böll-Stiftung NRW das Haus für sein zivilgesellschaftliches Engagement.
Engagement
Das tanzhaus nrw reflektiert laufend die Arbeitsprozesse in der Szene und im eigenen Haus – so sind Schwerpunkte in den Bereichen Inklusion als auch Nachhaltigkeit mit hausinternen Arbeitsgemeinschaften entstanden. Hinzu kommen auf diese Themen ausgerichtete Projektreihen: Im Labor für kreative Audiodeskription, geleitet von Fia/Sophia Neises und Zwoisy Mears-Clarke, wird seit 2023 an ästhetischer Barrierefreiheit gearbeitet. Seit 2026 ist das tanzhaus nrw Teil des Making a Difference (MAD) Netzwerkes, das sich ebenso für selbstbestimmte Arbeit behinderter, Tauber und chronisch kranker Künstler*innen im Tanz einsetzt. 2024/2025 erfolgte eine Zertifizierung über das Ökoprofit-Programm, in dem lokale Unternehmen effiziente Maßnahmen zum Naturschutz und zur Ressourcenschonung ergreifen.
Bildergalerie
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Das Team
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Allgemeine Infos
Unsere Geschichte
Viele Ideen, niedrige Miete, keine Heizung: Im Jahr 1973 gründete eine Gruppe von Düsseldorfer Künstler*innen das, was später zum tanzhaus nrw wurde.
Selbstverpflichtung zur Antidiskriminierung
Die im Bündnis zusammengeschlossenen internationalen Produktionshäuser, zu denen auch das tanzhaus nrw zählt, sind Orte der Diversität, an denen Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Interessen, Überzeugungen und Erwartungen und aus unterschiedlichen sozialen Lagen zusammenkommen. Diese Orte für alle, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, Religion, Kultur, Aufenthaltsstatus, Alter, Klasse, Aussehen oder weiterer Zugehörigkeiten und Zuschreibungen, zu diskriminierungssensiblen Räumen zu machen, ist unsere gesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung.
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Links
„Wer den Tanz liebt, kann gar nicht anders: Düsseldorf! Neid! Die Stadt hat, was Köln trotz jahrzehntelanger Debatten nicht hinbekommt: das Tanzhaus NRW – einen Ort eigens für die Sparte, eine Bühne für überregionale und lokale Künstler sowie Austragungsstätte für wichtige Festivals und Symposien …“
„Integration funktioniert nur über Passion“, so die Rheinische Post über die Verleihung des Böll-Preises an das tanzhaus nrw
„Düsseldorf ist eine Stadt des Tanzens“, so die Westdeutsche Zeitung über Düsseldorf