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Hier finden sich Ausschreibungen, die sich sowohl an Tanzschaffende richten, die professionell tätig sind, als auch an Menschen mit und ohne Tanzerfahrung, die im Rahmen von besonderen Projekten mit Choreograf*innen gesucht werden. 

OPEN CALL: DARSTELLER*INNEN FÜR "YO BRO" VON JOANA TISCHKAU GESUCHT

Nach der erfolgreichen Premiere im Bockenheimer Depot in Frankfurt ist die Arbeit YO BRO am 10. und 11. März am tanzhaus nrw in Düsseldorf zu Gast. Für das Stück von Joana Tischkau werden Darsteller*innen verschiedenen Alters, Herkunft und Hautfarbe aus Düsseldorf und Umgebung gesucht. Der Arbeitsaufwand wird mit einer Proben- und Vorstellungspauschale vergütet.

WAS?

Die Choreografin und Regisseurin Joana Tischkau untersucht in YO BRO anhand ihrer eigenen Biografie die Machtverhältnisse von Familienbildern. Dafür steht sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Aljoscha Tischkau auf der Bühne. Die gesuchten Darsteller*innen stellen die übrige Familie dar. Da Aljoscha und Joana mit einem weißen und Schwarzen* Elternteil aufgewachsen sind, werden explizit Schwarze und weiße Darsteller*innen gesucht, um herauszuarbeiten, inwieweit normative Familienvorstellungen auch von rassistischen Sehgewohnheiten geprägt sind.

WER?

Dieser Call richtet sich an semi-professionelle und sich in der Ausbildung befindende Darsteller*innen sowie Statist*innen mit Spielerfahrung, die Spaß an Bewegung und Performance haben. Es müssen Sprechtexte auf Englisch und deutsch auswendig gelernt werden, die später lippensynchron zu einer Playback Tonspur nachgesprochen werden.

Es werden einzelne Rollen vergeben.

Gesucht werden folgende Figuren:

  • Mutter (weiß, Spielalter 40-60 Jahre)
  • Tante (Schwarz, Spielalter 30-45 Jahre)
  • Onkel (weiß oder Schwarz, Spielalter 30-45 Jahre)
  • Cousin (weiß oder Schwarz, Spielalter 16-25 Jahre)

WANN?

Casting: 18.+19.02.23 im tanzhaus nrw, Düsseldorf

Proben & Aufführungen im Zeitraum: 03.03.-11.03.23

BEWERBUNG

Bitte senden Sie eine Kurzbewerbung mit einem Handy- oder Webcam-Video (ca. 2-5 Minuten) mit folgendem Inhalt:

  • ein selbstgewählter Sprechtext (Found Footage der lippensynchron nachgesprochen wird) Materialbeispiel: https://www.youtube.com/watch?v=VscoEdKtIvU
  • lippensynchrone Performance zu einem selbstgewählten Popsong (playback singen)

Bitte erwähnen Sie in Ihrer Bewerbung folgende Informationen:

Vor- und Zuname, Adresse, Telefon und Email-Adresse, Wohnort, Körpergröße, Konfektions- und Schuhgröße. Bitte erwähnen Sie Vorerfahrung im Bereich Performance oder Tanz. Gerne auch sonstige Hobbys / Interessen.
Fotos – gerne ein Ganzkörperfoto und ein Portrait

Bewerbungsunterlagen bitte per Mail an: assistenz@keemail.me 

*Der Begriff Schwarz wird oft als Selbstbezeichnung von Menschen afrikanischer und afro-diasporischer Herkunft, schwarzen Menschen, Menschen dunkler Hautfarbe und people of colo(u)r gewählt. Das großgeschriebene „S“ wird bewusst gesetzt, um eine sozio-politische Positionierung in einer mehrheitlich weiß dominierten Gesellschaftsordnung zu markieren und gilt als Symbol einer emanzipatorischen Widerständigkeitspraxis.

OPEN CALL: PERFORMER*INNEN + HELPING HANDS GESUCHT

Das tanzhaus nrw sucht Studierende aus den Bereichen Tanz, Performing Arts und Kunst sowie interessierte Studierende aller Fächer (ohne Vorkenntnisse in oben genannten Bereichen), die Zeit und Lust haben, für das Stück Burn Time von André Uerba als Performer*innen und/oder Helping Hands beim Aufbau der Bühneninstallation mitzuwirken. Eine Affinität zu feinmotorischen Bewegungen ist erwünscht.Zum Auftakt der Aufbau- und Probenzeit wird der portugiesische und in Berlin lebende Bildende Künstler, Performer und Choreograf André Uerba einen Workshop anbieten.
Die Arbeitssprache ist Englisch.

WAS?

Nacheinander und manchmal auch zur gleichen Zeit werden in Uerbas Choreografie Burn Time zarte Fäden entzündet. Es entsteht ein Raum in Zeitlupe, der sich beständig verändert und verblasst. In der Dunkelheit entfaltet sich die Kraft der brennenden Fäden. Burn Time erkennt den Augenblick an und gibt sich dem Hier und Jetzt hin. Die Ruhe des Raumes, das langsame Aufsteigen der Lichtpunkte, die an das Schweben von Glühwürmchen erinnern und die sanften Bewegungen der Performer*innen transformieren die Wahrnehmung der Zeit.
Nähere Infos unter: https://shorthope.org/burntime

Der Workshop widmet sich den konzeptionellen, ästhetischen und praktischen Aspekten des künstlerischen Schaffens an der dynamischen Schnittstelle von Performance und Bildender Kunst, von Bewegung und „Stille“. Wie kann man ein Bild ausdehnen? Die verkörperte Forschung, die André seit 2018 rund um die Idee der Langsamkeit betreibt, entfaltet sich erst
in der Poetik der Begegnung.

Während des Workshops vermittelt Uerba Praktiken, die er entwickelt hat, um sein inneres Selbst mit seiner künstlerischen Arbeit zu verbinden. Und wie die Aufmerksamkeit auf das Erforschen von Zonen der Verletzlichkeit, der Nähe, der Verbindung, der Kontemplation, des Bezeugens, des Unterstützens und des Unterstützt-Werdens gelegt wird.

WANN?

Workshop: Samstag, 22.04., 11:00-15:00 Uhr
Proben- und Aufbau: 23.-27.04. (circa 4 Stunden pro Tag/nach Absprache)
Vorstellungen: 28. + 29.04., 20:00 Uhr
Der Workshop ist kostenlos. Für die Mitwirkung am Projekt als Performer*in oder Helping
Hand zahlt das tanzhaus nrw eine Aufwandsentschädigung.

BEWERBUNG

Per E-Mail an: dramaturgie@tanzhaus-nrw.de
Interessent*innen schicken bitte bis 17.02. ein kurzes Motivationsschreiben, ein Foto von sich und geben an, ob sie performen und/oder in den Aufbau involviert sein möchten.