Wann seid ihr das letzte Mal energiegeladen aus einer Aufführung gekommen? Stundenlang getragen von einem Gefühl von Verbundenheit, Freiheit und neuer Kraft? Je stärker autoritäre Politik, Ausbeutung und Krieg unseren Alltag prägen, desto dringlicher wird das Bedürfnis nach Räumen, die eine andere Atmosphäre spürbar machen, die Differenz, Verletzlichkeit und gemeinsame Energie ermöglichen. Räume, in denen wir gemeinsam einen neuen Ton setzen. Zuhören, hinschauen, mitsingen, mittanzen, selber denken.
Shift the Vibe ist eine Einladung dazu: Im Rahmen der achten Ausgabe des Festivals Claiming Common Spaces, laden FFT und tanzhaus nrw zu vier Tagen voller Tanz, Performances, Lectures, Gespräche, Workshops und Begegnungen in Düsseldorf ein. Zu Gast sind Künstler*innen, die auf je eigene Weise für die Arbeitsweisen und Ästhetiken der Freien Darstellenden Künste im Bündnis Internationaler Produktionshäuser stehen – internationale Perspektiven verbinden sich mit urbanen Nachbarschaften, Widerstand trifft auf Fürsorge, Trauer auf Energie.
Für viele bedeutet das Erscheinen auf Bühnen und in öffentlichen Räumen immer auch Risiko, Behauptung und politisches Einstehen. Wie schaffen wir Raum für leise und vulnerable Stimmen? Wie halten wir Widersprüche und Uneindeutigkeit aus? Und was bedeutet ein progressives, avantgardistisches Selbstverständnis der Künste heute überhaupt noch?
Let’s shift the vibe: Lasst uns gemeinsam durchhalten — getragen von der Schärfe, Konsequenz und Energie der eingeladenen Künstler*innen!
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