Tanzende Menschen im Raum.

Zeitgenössisch

Vorne weg: Den zeitgenössischen Tanz kurz und angemessen in Worte zu fassen, ist nicht möglich. Contemporary Dance entzieht sich einer eindeutigen Zuordnung, wie sie etwa im Modern Dance stattfindet. Und vielleicht ist gerade das so charakteristisch: seine Offenheit. Die Spielarten des Zeitgenössischen sind vielfältig und hinterfragen etwa alt hergebrachte Körperbilder. Hier sammeln sich verschiedenste Auffassungen von Tanztechnik, Arbeitsweise sowie Vermittlung. Abhängig vom jeweils Lehrenden, Choreografierenden, Tanzenden und dem individuellen künstlerischen und kulturellen Hintergrund findet eine andere Form des zeitgenössischen Tanzes statt. Das klingt erst einmal verwirrend für Menschen, die nicht professionell tanzen, jedoch: Es lohnt sich, den zeitgenössischen Tanz zu entdecken. Er erweitert unsere Fähigkeiten wie Einfühlung und Achtsamkeit, die Verortung des Körpers im Raum und unterstützt ein besonderes Miteinander mit anderen Tänzer*innen. Hier gibt es kein Richtig und Falsch. Nur Mut! Probiert es einfach aus!

Dozent*innen

Porträt von Ale Jara

Ale Jara

Ale Jara lebt und arbeitet in Köln und ist gebürtig aus Paraguay. 1999 trat sie dem National Ballet of Paraguay bei, mit dem sie als vielseitige Tänzerin neun Jahre lang international tourte. Im Jahr 2011 erlangte sie den Master of Fine Arts in Dance an der Ohio State University und schloss ein Jahr später ihre Ausbildung zur zertifizierten Gaga-Trainerin in Israel ab. Sie erhielt u.a. das UNESCO- sowie das Fulbright Stipendium und gilt nicht nur als ausgewiesene Expertin ihres Genre, sondern als ein sehr achtsamer Mensch voll positiver Energie: „I am interested to see people’s passion to move while they move, more than wonderful shapes. Gaga helps me to enrich myself with more delicate information, and gave me the tools to guide the people inside my class to listen to their bodies.“ Ale unterrichtet Gaga im tanzhaus nrw seit 2017 sowohl für professionelle Tänzer*innen als auch für Menschen ohne Tanzerfahrung.

Porträt von Arnika Riede

Arnika Riede

Arnika entdeckte ihre Begeisterung für den Tanz während einer AG in ihrer Schulzeit. Sie wechselte an eine Ballettschule, trainierte Jazz Dance, Ballett und Urban Styles in Deutschland und den USA und schloss im Jahr 2005 ihre Zusatzausbildung zur Tanzpädagogin ab. Zusätzlich ließ sie sich in vielen weiteren Tanzstilen ausbilden. Arnika verfolgte außerdem immer auch ihre zweite Leidenschaft, ihren Beruf als Diplom-Designerin. Heute ist Arnika international für verschiedenste Auftraggeber der Kultur tätig und setzte zahlreiche Tanzprojekte für Kinder und Teenager, auch in sozialen Brennpunkten, um. „Ich möchte, dass sich die Teilnehmer*innen in der Bewegung vergessen und gleichzeitig finden können, dass sie Individualität und Gemeinschaft genießen, dass sie Freude daran haben, gemeinsam etwas zu erschaffen.“

Blick durchs Fenster ins Tanzstudio

Ayberk Esen

Ayberk Esen lebt und arbeitet seit dem Jahr 2010 in Europa und seit 2012 in Deutschland. Im Alter von 19 Jahren begann er seine Tanzausbildung mit kaukasischem Volkstanz. Danach studierte er zeitgenössischen Tanz in Istanbul und Salzburg, SEAD bevor er 2013 seine Studien mit einem Bachelor of Arts am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der Hochschule für Musik und Tanz in Köln abschloss. Seit 2010 arbeitet er in Österreich, Bosnien, Deutschland, Spanien und Holland mit Choreografen wie Georg Hobmeier (AU), Flow Berger (AU), Haris Pasovic (BIH), Edward Clug (RO), Georg Reichl (AU), Jelena Kostic (SRB), Helder Seabra (PT), Karl Schreiner (DE), Sandra Marin Garcia (ES), Maura Morales, (CU), Hakan T. Aslan (DE), Michael Schmidt (DE) und Reut Shemesh (ISR).

Porträt von Carlo Melis

Carlo Melis

Carlo Melis zählt zu einem der langjährigsten Dozent*innen am tanzhaus nrw. Seit 1989 unterrichtet er am Haus Modern und Jazz Dance und integriert Einflüsse des zeitgenössischen Tanzes. „Die Freiheit des zeitgenössischen Tanzes fordert die standardisierten Techniken des Modern und Jazz Dance heraus und wendet den Blick nach innen.” So geht es in Carlos Kursen weniger darum, eine Technik zu erlernen, als vielmehr eine Strategie wiederzuentdecken, die wir seit den ersten kindlichen Bewegungen in uns tragen: neugierig zu sein, sich und seinen Körper zu erleben und die eigenen Emotionen zu spüren. Die Teilnehmer*innen arbeiten bei den Bewegungen immer auch an deren Ursprung. „Wir beginnen erst dann zu tanzen, wenn Gefühle die Bewegungen antreiben.“
Carlo absolvierte seinen Eltern zuliebe eine Ausbildung zum Bautechniker, doch schon in seiner Jugend war er von den Künsten fasziniert und spielte beim Bewegungstheater und Living Theatre. Nach einem Workshop bei Bob Curtis, dem Wegbereiter des Afro Contemporary Dance, fand Carlo zum Tanz: „Eine solche Intensität hatte ich noch nie erlebt. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich tanzen will.“ So begann er im Alter von 26 Jahren klassisches Ballett, Modern und Jazz Dance in seiner Heimat Sardinien zu studieren. Später schloss er zudem ein Studium in Theater- und Tanzpädagogik an verschiedenen Hochschulen in Italien ab. Während eines Tanzstipendiums an der Folkwang Universität der Künste lernte Carlo bei der großen Wuppertaler Choreografin Pina Bausch, die seine weitere tänzerische Arbeit prägte. Er wirkte bei Fernsehproduktionen mit, arbeitete mit zahlreichen Kompanien und lehrte u.a. an der Tanzakademie Arnheim.

Porträt von Carmen Mar

Carmen Mar

Die Teilnehmer*innen hatten Carmen Mar gleich ins Herz geschlossen, als sie als Vertretung im tanzhaus nrw unterrichtete. Sie wollten mehr. Carmen begann bereits mit vier Jahren in einer kleinen Tanzschule im Norden Spaniens mit Ballett und Flamenco. Später entdeckte sie den Modern Dance. Nach ihrem Studium der Pädagogik und Psychologie entschied sie, sich ganz ihrer eigentlichen Leidenschaft zu widmen und ging an die Northern School of Contemporary Dance nach Leeds, um zeitgenössischen Tanz zu studieren. „Ich war einige Jahre in England und Spanien als Choreografin tätig, war Teil von verschiedenen Companys und nahm an Tanz-Castings teil. So fand Carmen auch ihren Weg nach Düsseldorf, als sie die Rolle der Carmen (!) an der Deutschen Oper am Rhein übernahm. Sie war als Darstellerin beim Cirque du Soleil, am Ballett am Rhein sowie am Aalto Theater Essen und bei Stücken der Kölner Choreografin Angie Hiesl zu sehen. Außerdem leitete sie das Profitraining des MichaelDouglas Kollektiv in Köln und praktiziert als zertifizierte Yoga-Lehrerin. Darüber hinaus arbeitet sie in unterschiedlichen Konstellationen an eigenen künstlerischen Projekten, wie mit dem ausschließlich weiblichen Kölner Kollektiv nutrospektif. Carmen ist von Release-Techniken, der kraftvollen Graham-Technik sowie von Choreografen wie Merce Cunningham und José Limon beeinflusst.

Blick durchs Fenster ins Tanzstudio

Claudia Iglesias Ungo

Claudia Iglesias Ungo ist in Havanna aufgewachsen und schloss dort auch ihr Tanzstudium an der National Art School ab. Sie tanzte für das Danza Contemporanea de Cuba in Stücken u.a. von Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, George Céspedes, Jan Lienkens, Rafael Boachela, Mats Ek und Ana Laguna. 2012 wechselte sie nach Deutschland und tanzte bis 2015 bei Samir Akikas Company Unusual Symptoms am Theater Bremen. Es folgten Engagements bei Susanne Linke, David Hernandez, Alexis Fernandes und bei ihrem Bruder, dem freischaffenden Choreografen und DJ Julio César Iglesias Ungo.

Emma Valtonen tanzt

Emma Valtonen

Emma Valtonen studierte Tanz und Tanzpädagogik in Finnland und Portugal. Nachdem ihre Abschlussarbeit in Finnland viele Monate aufgeführt wurde, arbeitet sie nun als Dozentin und Choreografin u.a. in Finnland, Italien und China. Sie liebt das Reisen und bildete sich international in verschiedenen Tanzstilen weiter - stets neugierig und verbunden mit dem Wunsch, neue, ungewöhnliche Wege und Bewegungssprachen zu erkunden. So prägen unterschiedliche Tanzrichtungen aus dem Urban Dance, aus Modern und Jazz Dance sowie verschiedene Körperarbeitstechniken Emmas Stil. Ihr Unterrichtsansatz ist sehr zugewandt und offen, ihre Teilnehmer*innen sind begeistert von ihrer “kreativen, fokussierten, liebevollen und humorvollen Art“ zu unterrichten.

Portrait Erika Winkler

Erika Winkler

Erika Winkler erhielt ihre Tanzausbildung an der Folkwang Hochschule der Künste in Essen und arbeitete danach als Tänzerin an verschiedenen Theatern und in freien Kompanien, davon mehrere Jahre für die Company RAZ in den Niederlanden. Sie entwickelte für Ruhr 2010 Projekte und ist regelmäßig Choreografin im Team Plöger/Winkler/Becker für das FFT Düsseldorf. Sie unterrichtet international und ist seit 1998 eine sehr geschätzte Dozentin am tanzhaus nrw. Hier gibt sie auch regelmäßig das Professional Training, ebenso für PACT Zollverein und Kompanien wie Ultima Vez, NEUER Tanz und Random Dance.

Porträt Gabriele Koch

Gabriele Koch

Gabriele Koch ist Bewegungspädagogin, Tänzerin und Choreografin. Nach dem Studium des klassischen und modernen Tanz u.a. an der Laban School London konzentrierte sie sich auf zeitgenössischen Tanz, Improvisation und Contact Improvisation. Sie unterrichtet seit mehr als 10 Jahren unter anderem auf internationalen Festivals von Russland bis Israel und der Folkwang Hochschule. In ihrem Unterricht mischt sie zeitgenössische Techniken mit Partnering und Improvisation, um den Körper flexibel und effektiv in alle Richtungen zu öffnen. Fliegen und Fallen gehören zu ihren Spezialitäten.

Porträt von Gabrielle Straiger

Gabrielle Staiger

Gabriele Staiger ist Choreografin für Tanz und Theater sowie Dozentin und wurde am Laban Centre for Movement and Dance in London (zwischenzeitlich in Trinity Laban umbenannt) und an der Deutschen Sporthochschule in Köln ausgebildet. Sie arbeitete zunächst als freie Tänzerin und schuf ihr eigenes künstlerisches Experimentierfeld, die Physical Theatre Compagnie ARAZZO Tanztheater mit Sitz in Köln. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Inspiriert von der Laban Bewegungsanalyse (LMA) entwickelte Gabrielle neben ihrer zeitgenössischen Tanztechnik coact, die sie seit vielen Jahren an Hochschulen weltweit unterrichtet, auch choreografische Systeme, sog. „Scores“. Außerdem entwickelte sie die Körperarbeit „functional theatre practise“ (FTP) für Schauspieler*innen und Ansätze für die Neu-Formulierung von Methodik und Didaktik in der Bewegungsvermittlung.

Porträt von In-Jung Jun

In-Jung Jun

In-Jung Jun studierte Tanz in ihrer Heimatstadt Seoul in Südkorea. Dort schuf sie auch erste eigene Tanzstücke, bevor sie mit dem französischen Choreographen Jean-Claude Gallotta arbeitete, erst am Shizuoka Performing Arts Center in Japan, dann in Grenoble. In Deutschland tanzte sie in Stücken von Rodolpho Leoni und Vera Sander, bevor sie sich ganz auf ihre Blue Elephant Dance Company und eigene Choreographien konzentrierte, die oft vom Tanzhaus NRW koproduziert und international gezeigt wurden. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet (u.a. Stadt Düsseldorf, Land NRW, Ministerpräsident Republik Korea)

Porträt von Irina Hortin

Irina Hortin

Irina Hortin studierte zunächst Linguistik und Literatur in Deutschland, Frankreich und Argentinien und anschließend zeitgenössischen Tanz in Köln und München. Sie performt international, choreografiert regelmäßig für das Schalktheater in Zürich, leitet Jugendtanztheaterprojekte und unterrichtet zeitgenössischen Tanz, Contact Improvisation und Tango auf internationalen Festivals. Wegweisend für Irinas berufliche Biografie war vor allem die Begegnung mit Frey Faust, einer wichtigen Figur innerhalb des zeitgenössischen Tanzes und Herausgeber des Bewegungslexikons Axis Syllabus, auf das sich Irina als zertifizierte Axis Syllabus (AS) Lehrerin bezieht. Das interdisziplinäre AS-Forschungsnetzwerk befragt die Funktionsweisen des menschlichen Körpers in Bewegung. Dabei werden Informationen aus Biomechanik, Anatomie, Physik und Medizin genutzt, um unseren Bewegungsapparat zu analysieren und auf funktionale und fürsorgliche Weise in Bewegung zu kommen. Im Mittelpunkt steht immer der respektvolle Umgang sowohl mit sich selbst als auch miteinander – und natürlich die Freude am Tanzen!

Porträt von Julio César Iglesias Ungo

Julio César Iglesias Ungo

Details folgen.

Porträt von Laura Virgillito

Laura Virgillito

Tanz nimmt einen großen Teil in Laura Virgillitos Leben, seit sie drei Jahre alt ist. Nach einem fünfjährigen Aufenthalt in New York, wo sie u.a. an der renommierten Martha Graham Dance School in New York studierte und auch das GYROTONIC EXPANSION SYSTEM® für ihre Tänzer*innenlaufbahn nutzen lernte, wechselte die gebürtige Italienerin 1997 nach Deutschland. Sie arbeitete lange als Tänzerin mit verschiedenen Choreograf*innen und Kompanien zusammen. Heute ist Laura vor allem als freiberufliche Dozentin bei unterschiedlichen Kompanien und Institutionen im In- und Ausland tätig, darunter das Folkwang Tanzstudio, das Stadttheater Bielefeld, bei PACT Zollverein, VA Wölfls NEUER TANZ und seit rund 15 Jahren auch am tanzhaus nrw. Sie ist GYROKINESIS®-Master- Trainerin sowie GYROTONIC®-Trainerin und leitet ihr eigenes Studio in Köln. Sie unterrichtet im tanzhaus nrw sowohl das auf somatische Aspekte wertlegende Bewegungssystem GYROKINESIS® und wendet sich damit an Menschen mit und ohne Tanzerfahrung, als auch ein zeitgenössisches Training für professionell tätige Tanzschaffende.

Porträt von Misael López

Misael López

Misael López war von Anfang an Teil des tanzhaus nrw. Zusammen u.a. mit Paul Hänel und Chris Parker prägte er die Werkstatt, den Vorläufer des tanzhaus nrw, aktiv mit und lehrte u.a. auch im European Dance Development Center (EDDC), einer Kooperation zwischen der Hochschule Arnheim und dem tanzhaus nrw, die auf die innovative Ausbildung von Tänzer*innen zielte. Misael studierte Tanz und Theater an der Universität von Chile sowie am Teatro Municipal in Buenos Aires. Er arbeitete als Darsteller in Buenos Aires und in verschiedenen europäischen Ensembles. Außerdem war er als Choreograf am Schauspielhaus Düsseldorf tätig. Mit seiner Kompanie Largo Camino Organización Sueño kreierte er zahlreiche eigene Choreografien und arbeitet bis heute als freischaffender Tänzer, Choreograf und Dozent. Dabei ist er immer an ungewöhnlichen Kooperationen interessiert und liebt den Austausch mit verschiedenen Menschen und anderen Tanzstilen.

Porträt von Monica Gillette

Monica Gillette

Monica Gillette ist Tänzerin und Choreografin aus Los Angeles. Heute in Freiburg lebend, hat sie maßgeblich zur Entwicklung von „Tanz für Menschen mit Parkinson“ in Deutschland sowie zu der Implantierung von Angeboten im tanzhaus nrw beigetragen. Sie war künstlerische Leiterin zweier Forschungsprojekte des Theater Freiburg und der Universität Freiburg: „BrainDance“ (2014) sowie gemeinsam mit der israelischen Choreografin Yasmeen Godder „Störung/Hafra'ah“ (2015 – 2016). Für das deutsch-israelische Projekt „Störung/Hafra'ah“ erhielten Yasmeen Godder und Monica Gillette 2017 den erstmals verliehenen Shimon-Peres-Preis des damaligen Bundesaußenministers Sigmar Gabriel. Zurzeit arbeitet Monica Gillette im Rahmen des EU-Projektes „Migrant Bodies – Moving Borders“ als Mentorin an Fragen zur Rolle des Tanzes in transdisziplinären und gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Blick durchs Fenster ins Tanzstudio

Mu-Yi Kuo

Mu-Yi Kuo studierte Tanz am Chinese University Dance Department, Taipei und an der Folkwang Hochschule in Essen. Nachdem Sie zunächst  mit Choreografen aus Taiwan zusammenarbeitete kam sie 1998 nach Deutschland. Hier war sie Mitglied in  Kompanien wie der Rodolpho Leoni Company, bei Henrietta Horn, Michele Anne de Mey & Thierry de Mey, der Mark Sieczkarek Dance Company und war Gasttänzerin beim Wuppertaler Tanztheater von Pina Bausch. Seit 2007 arbeitet sie als freischaffende Tänzerin und Dozentin.

Blick durchs Fenster ins Tanzstudio

Nella Turkki und Emma Valtonen

Nella Turkki ist eine finnische Tänzerin, Performerin und Theatermacherin. In ihren Arbeiten kombiniert sie Elemente des zeitgenössischen Tanzes, der Objektmanipulation und des physischen Theaters. Nella gestaltet künstlerische Projekte und Trainings für Menschen in vielen Ländern wie Deutschland, Portugal, Vietnam, Indien und Mosambik.

Emma Valtonen studierte Tanz und Tanzpädagogik in Finnland und Portugal. Nachdem ihre tänzerische Abschlussarbeit in Finnland viele Monate aufgeführt wurde, arbeitet sie nun als Dozentin und Choreografin u.a. in Finnland, Deutschland, Italien und China. Sie liebt das Reisen und bildete sich international in verschiedenen Tanzstilen weiter - stets neugierig und mit dem Wunsch, neue, ungewöhnliche Wege und Bewegungssprachen zu erkunden.

Porträt Nir de Volff

Nir de Volff

Nir de Volff absolvierte seine Tanzausbildung in Israel und war u.a. als Gasttänzer in Pina Bauschs Stück „Viktor“ an der israelischen Oper zu erleben. Im Jahr 2000 wechselte er von Tel Aviv nach Amsterdam und begann, eigene Arbeiten zu entwickeln. Seit 2004 lebt er in Berlin und gründete drei Jahre später seine Company TOTAL BRUTAL mit Sitz im Dock 11 und später in den Sophiensälen. 2014 führte ihn die Zusammenarbeit mit dem Berliner Regisseur Falk Richter an die Schaubühne am Lehniner Platz. Neben künstlerischen Allianzen etwa mit She She Pop, mit Katarina Niminnen im 3. Stock der Volksbühne sowie mit Fouad Muhamed aus Kairo verfolgt Nir internationale Austauschprojekte, u.a. mit der Oper Frankfurt, Grand Theatre Groningen, Rotterdamse Schouwburg, SESC Pinheiros São Paulo, Esplanade Theatre Singapur, Bangkok National Center for Dramatic Art, Stadttheater St. Pölten oder das Gorki Theater in Berlin.