Zeitgenössisch
Dozent*innen
Agnetha Jaunich
Alma Toaspern
Die Tänzerin und Choreografin Alma Toaspern absolvierte ihre Ausbildung in klassischem und zeitgenössischem Tanz in Frankfurt am Main sowie an der Schule P.A.R.T.S. in Brüssel. Von 2018 bis 2022 war sie Mitglied von Corpus, der experimentellen Kompanie des Königlichen Dänischen Balletts. Sie arbeitete international mit Künstler*innen wie Trajal Harrell, Alexandra Bachzetsis, Ioannis Mandafounis und Bobbi Jene zusammen und gastierte unter anderem beim Ballett Basel (unter der Leitung von Adolphe Binder und Tilman O’Donnell) sowie beim Danish Dance Theater. Gemeinsam mit dem Komponisten Mathias Monrad Møller gründete sie das Kollektiv toaspern moeller, mit dem sie Werke an der Schnittstelle von Tanz, zeitgenössischer Musik und Oper entwickelt. Ihre Arbeiten werden in Deutschland, Dänemark, der Schweiz und Norwegen koproduziert und aufgeführt. In der Spielzeit 2025/26 ist sie LAB-Künstlerin an der Kaserne Basel.
Anne Grafweg
Anne Grafweg ist Tänzerin, dipl. Tanzpädagogin, ausgebildet an der Tanzakademie Arnheim, Choreografin und Yogalehrerin mit jahrzehntelanger Berufserfahrung in Tanzvermittlung und Körperarbeit. Sie unterrichtet Tanz mit einem Schwerpunkt auf einem Mix aus Ballett und zeitgenössischem Tanz und Hatha-Yoga mit tänzerischen Elementen an verschiedenen Institutionen in fortlaufenden Kursen und Workshop-Formaten. Als Tänzerin hat sie sich in der freien Szene, in Stadttheatern, auf Messen, bei Events, in Fernsehshows und eigenen Stücken bewegt. Als diplomierte Tanzpädagogin unterrichtet sie alle Altersstufen und gibt auch Fortbildungen für Tanzpädagog*innen u.a. im Bereich Kinderballett, kreativer Kindertanz, Ballett für Erwachsene und Crossover-Ballett-Modern. In ihrem Ballettunterricht ist ihr wichtig, dass die Kinder ihre Persönlichkeit entfalten können, Spaß haben und Tanztechnik mit Spielfreude zu vereinen lernen. „Mir liegt viel daran jede*n auf dem eigenen Niveau abzuholen auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.“, sagt Anne. So lautet auch das Feedback ihrer Schüler*innen, dass man in ihrem Kurs die Möglichkeit bekommt auf dem eigenen Level wachsen zu können.
Brig Huezo
Chin-A Hwang
Chin-A Hwang, geboren in Südkorea, erhielt ihre Ausbildung als klassische Bühnentänzerin an der Seoul Arts High School in Korea. Im Anschluss studierte sie Bühnentanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz – ZZT in Köln. Seit 2017 ist Chin-A Hwang als freiberufliche Tanzpädagogin unter anderem in der Tanzfaktur, im Cologne Dance Center Köln sowie in verschiedenen Ballettschulen tätig. Sie unterrichtet sowohl Amateure als auch Profis im klassischen und modernen Tanz. Regelmäßig tanzt Chin-A Hwang auch in verschiedenen Produktionen der Deutschen Oper am Rhein Duisburg/ Düsseldorf und der Oper Köln. Seit 2019 studiert sie den Master-Studiengang "Tanzpädagogik klassischer Tanz" an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Daniel Smith
Daniel Smith arbeitet als freischaffender Choreograf, Tänzer und Tanzpädagoge. Geboren in Vancouver, Kanada, lebt er seit mehreren Jahren in Düsseldorf. Er kreiert Stücke für seine eigene Compagnie Dans Myth sowie für andere Ensembles und Kooperationsprojekte. Als Tänzer war er zuletzt als Solist beim Ballett am Rhein engagiert. Zu Beginn seiner Karriere trat er international mit dem National Ballet of Canada und dem Colorado Ballet auf. Website: www.dans-myth.com
Dina ed Dik
Dina ed Dik erhielt ihre Tanzausbildung an der Fontys Dansacademie in Tilburg in den Niederlanden. Seither arbeitete sie als freiberufliche Tänzerin und Performerin an verschiedenen Theatern und mit freien Kompanien unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland. Seit 2001 ist sie Assistentin und Ensemblemitglied des französischen Choreografen Jérôme Bel und erarbeitet mit verschiedenen internationalen Ensembles Neueinstudierungen seiner Stücke und leitet die Proben dazu. In diesem Rahmen hat sie viel Erfahrung in der Arbeit mit großen, sehr diversen, heterogenen Gruppen sammeln können. Im tanzhaus nrw war diese Arbeit mit „The Show Must Go On“ von Jérôme Bel im September 2014 zu sehen. Neben dem Tanz praktiziert sie seit vielen Jahren Iyengar Yoga, als Unterstützung zum Tanztraining. Übungen und Ansätze aus dieser Technik zur Verbesserung der Flexibilität und der Kraft fließen in ihren Unterricht mit ein. Am zeitgenössischen Tanz gefallen ihr die Freiheiten und die Einflüsse vieler unterschiedlicher Tanzstile. Daraus ergebe sich die Möglichkeit, einen eigenen Stil zu finden: „man merkt, was einem liegt“, sagt Dina. Ihr Unterricht ist darauf ausgelegt, den Umgang mit dem eigenen Körper zu lernen, das Tanzen zu genießen und sich ohne Scheu zu bewegen.
Elisa Marschall
Elisa Marschall ist eine deutsch-nicaraguanische zeitgenössische Tänzerin, Performerin, Choreografin sowie Tanz-, Yoga- und Theaterpädgogin. Sie absolvierte ihr Tanzstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten in Arnheim (Niederlande). Bisher hatte sie Gelegenheit mit Regisseur*innen und Choreograf*innen wie Susanne Linke, Anna Holter, Maura Morales, Philipp Stölzl, Andreas Rosar, Carlus Padrissa sowie mit artcenisco performing arts, Sepidar Theater und das Theater der Klänge u.a. zusammen zu arbeiten. Im Jahr 2014 zertifizierte sie sich in Indien zur Yogalehrerin. Seitdem unterrichtet sie leidenschaftlich gerne Gruppen sowie einzelne Personen. 2020 absolvierte sie eine Ausbildung zur Theaterpädagogin in BuT® an der Akademie off-theatre in Neuss. Seit 2021 ist sie Mitglied des Forumtheaters Inszene in Köln, wo sie als Schauspielerin sowie Moderatorin in der kulturellen Bildung tätig ist. Derzeit absolviert sie neben ihrer künstlerischen Tätigkeit einen Master in Szenischer Forschung an der RUB.
Emma Valtonen
Emma Valtonen studierte Tanz und Tanzpädagogik in Finnland und Portugal. Nachdem ihre Abschlussarbeit in Finnland viele Monate aufgeführt wurde, arbeitet sie nun als Dozentin und Choreografin u.a. in Finnland, Italien und China. Sie liebt das Reisen und bildete sich international in verschiedenen Tanzstilen weiter - stets neugierig und verbunden mit dem Wunsch, neue, ungewöhnliche Wege und Bewegungssprachen zu erkunden. So prägen unterschiedliche Tanzrichtungen aus dem Urban Dance, aus Modern und Jazz Dance sowie verschiedene Körperarbeitstechniken Emmas Stil. Ihr Unterrichtsansatz ist sehr zugewandt und offen, ihre Teilnehmer*innen sind begeistert von ihrer kreativen, fokussierten, liebevollen und humorvollen Art zu unterrichten. Emma selbst sagt über ihren Unterricht: „Meine Kursteilnehmer*innen sollen herausgefordert werden, ohne dass Druck aufgebaut wird oder ein Wettbewerb entsteht.“
Erika Winkler
Erika Winkler erhielt ihre Tanzausbildung an der Folkwang Hochschule der Künste in Essen und arbeitete danach als Tänzerin an verschiedenen Theatern und in freien Kompanien, davon mehrere Jahre für die Company RAZ in den Niederlanden. Sie entwickelte für Ruhr 2010 Projekte und ist regelmäßig Choreografin im Team Plöger/Winkler/Becker für das FFT Düsseldorf. Sie unterrichtet international und ist seit 1998 eine sehr geschätzte Dozentin am tanzhaus nrw. Hier gibt sie auch regelmäßig das Professional Training, ebenso für PACT Zollverein und Kompanien wie Ultima Vez, NEUER Tanz und Random Dance.
Frédéric De Carlo
Irina Hortin
Irina Hortin studierte zunächst Linguistik und Literatur in Deutschland, Frankreich und Argentinien und anschließend zeitgenössischen Tanz in Köln und München. Sie performt international, choreografiert regelmäßig für das Schalktheater in Zürich, leitet Jugendtanztheaterprojekte und unterrichtet zeitgenössischen Tanz, Contact Improvisation und Tango auf internationalen Festivals. Wegweisend für Irinas berufliche Biografie war vor allem die Begegnung mit Frey Faust, einer wichtigen Figur innerhalb des zeitgenössischen Tanzes und Herausgeber des Bewegungslexikons Axis Syllabus, auf das sich Irina als zertifizierte Axis Syllabus (AS) Lehrerin bezieht. Das interdisziplinäre AS-Forschungsnetzwerk befragt die Funktionsweisen des menschlichen Körpers in Bewegung. Dabei werden Informationen aus Biomechanik, Anatomie, Physik und Medizin genutzt, um unseren Bewegungsapparat zu analysieren und auf funktionale und fürsorgliche Weise in Bewegung zu kommen. Im Mittelpunkt steht immer der respektvolle Umgang sowohl mit sich selbst als auch miteinander – und natürlich die Freude am Tanzen!
Jason Martin
Jason Martin ist ein in Montreal (Quebec, Kanada) ansässiger Tänzer, Schauspieler und Choreograf. Nach seinem Abschluss an der École de Danse Contemporaine de Montréal im Jahr 2012 tanzte er bei renommierten kanadischen Kompanien, darunter Compagnie Marie Chouinard, Compagnie Dave St-Pierre, Daniel Léveillé Danse und le Carré des Lombes. Im Jahr 2017 gründete er ENTITEY/jason martin. Seine Arbeiten wurden seither über 100 Mal in 20 Ländern auf vier Kontinenten aufgeführt und mehrfach international ausgezeichnet: als bester Tänzer beim Internationalen Tanzfestival SoloDuo NRW + Friends (Deutschland), mit dem Jurypreis für die beste choreografische Arbeit beim Certamen Coreográfico 10 Sentidos (Spanien), mit dem Preis für eine künstlerische Residenz am La Gomera Choreography Center beim Festival Masdanza (Spanien) sowie mit dem dritten Platz bei ICC LINKAGE (Bulgarien). Darüber hinaus erhielt Jason Aufträge zur Kreation von Werken für diverse Tanzkompanien, darunter das Ballett der Oper Breslau (Polen), Taller Coreográfico de la UNAM (Mexiko), Ballet Nacional Dominicano (Dominikanische Republik), Winnipeg's Contemporary Dancers (Kanada), Ballet Metropolitano de Medellín (Kolumbien) und Compañía Nacional de Danza de Costa Rica. Er wird häufig als Gastchoreograf und Dozent eingeladen; zu seinen Engagements zählen unter anderem das b12 Festival (Deutschland), Skånes Dansteater (Schweden), die Taipei National University of the Arts (Taiwan), Ballet Arabesque (Bulgarien), die Escuela Nacional de Danza Clásica y Contemporánea (Mexiko) und die École de Danse Contemporaine de Montréal (Kanada)
Johanne Saunier
Mina
Minas Leidenschaft als Tänzerin und Lehrerin entspringt ihrer lebenslangen Obsession für Bewegung und Musik und diese, vereint in verschiedensten Situationen, zu erleben und zu geniessen – was sie im Laufe ihrer Zeit immer näher zu ihrem Beruf als Tanzkünstlerin führte. Mit dem Tanzen begann Mina früh in den Balletstudios von Sonja Bjerke und Olivia Lindig. Später begann Mina neben dem klassischen Ballet die Stile Contemporary, Dancehall und Modernen Tanz wöchentlich zu trainieren. Nach dem Abitur 2018 war schnell entschlossen, dass der Weg weiter Richtung Tanz geht. Von 2018 bis 2022 studierte Mina an der ArtEZ University of the Arts in den Niederlanden Tanz, Choreografie und Pädagogik und tanzte in verschiedenen Stücken und Produktionen mit. Während ihrer Studienzeit konzentrierte sie sich vor allem auf das Entdecken ihrer eigenen Tanzsprache und erlangte professionelles Training in den Stilen Ballet, Modern Dance, Contemporary Floorwork und Jazz Dance. Im letzten Jahr ihres Studiums spezialisierte Mina sich auf das interdisziplinäre Arbeiten mit professionellen Tänzern*innen und Musiker*innen um beide Disziplinen durch Improvisation in Relation zueinanderzusetzen. Gegenwertig tanzt und unterrichtet Mina hauptsächlich in Köln und Umgebung. Sie unterrichtet in den Stilen Urban Contemporary, Floorwork, Improvisation und Modern Dance.
Moris Cardone
Moris arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Tanzdozent und hat bereits in zahlreichen europäischen Ländern unterrichtet. In den Urban Styles umfasst seine Arbeit HipHop, Street Jazz, Commercial Dance (Pop/Show/Girly), sowie Afro/Latin. Zu seiner Profession zählen technische Stile wie Jazz Dance, Contemporary, Modern und Lyrical Dance. 2018 gründete er zusammen mit Iván Keim die Tempecy - Modern Dance Company in Estland, wo er als Choreograf für die Produktionen „Dreams“ und „#TALKTOME“ arbeitete. Seit 10 Jahren arbeitet Moris mit der in Estland gegründeten Kompanie Tartu Tantsuuakademia zusammen. Sein Unterricht ist voller Energie, Kreativität und Inspiration. Seine Leidenschaft für Tanz, die er mit seinen Schüler*innen teilt und vermittelt, spiegeln sich in seinen kraftvollen und ausdrucksstarken Bewegungen wieder.
Nora Pfahl
Nora Pfahl absolvierte ihr Tanzstudium an der ArtEZ Hochschule der Künste in Arnheim. Bereits als Kind tanzte sie leidenschaftlich Ballett, Modern und Jazz Dance. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie international als Dozentin, Tänzerin und Choreografin. Neben zahlreichen Arbeiten als freischaffende Künstlerin, ist sie als Choreografin u.a. für den Fernsehsender KiKA, das Junge Schauspielhaus und die Tonhalle in Düsseldorf tätig. Seit 2006 ist Nora auch Dozentin am tanzhaus nrw. „Ich bin sehr glücklich, genau das machen zu dürfen, was ich liebe.“ Ihr Debüt als Schauspielerin – dem zweiten Traumberuf ihrer Kindheit – gab sie in der Rolle des Rotkäppchens in der Produktion „Rrr.käppchen“ des Düsseldorfer Theaterkollektivs Pièrre.Vers. Jährlich ist das Kollektiv auch während des Asphalt Festivals sowie des düsseldorf festival! vertreten. Zudem moderiert und choreografiert Nora die Reihe „Plutino“ in der Tonhalle Düsseldorf, eine Arbeit im Rahmen des Kooperationsprojektes take-off: Junger Tanz Düsseldorf.
Paolo Fossa
Zeitgenössischer Tanz ist für Paolo ein Konzept, das sich immer wieder erneuert: „In dem Moment, wo es sich nicht erneuert, ist es kein zeitgenössischer Tanz“. Für ihn ist es wichtig, seinen Schüler*innen Selbstvertrauen und ein Gefühl für den eigenen Körper zu vermitteln. „Wir sind der Körper. Wir tun viel für unser Gehirn, aber wenig für unsere Körper. Ich möchte, dass meine Teilnehmer*innen ihren Körper in allen seinen Facetten ausdrücken zu können.“ Paolo Fossa ist Choreograf, Tänzer, Performer, Dozent und unabhängiger Bewegungsforscher. Er arbeitet für renommierte Theater, Tanzkompanien, Tanzinstitutionen, staatliche und private Akademien und Tanzhochschulen im In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit diesen Institutionen entwickelt er neben seinen zahlreichen unabhängigen Produktionen auch Choreografien und Bildungsprogramme. Im Jahr 2021 erhielt er sein Zertifikat in Tanzmedizin von der TaMed Tanz und Medizin Vereinigung. Parallel zu seiner Arbeit auf der Bühne kooperiert er mit privaten und staatlichen Einrichtungen und Schulen und führt verschiedene Projekte mit jungen Menschen und Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und kognitiven Fähigkeiten durch.