Offenes Foyer / Die Kunst der Gemeinschaft

Hosted by Community of Reception , Dance like nobody’s watching – remixed

Foyer

Eintritt frei

Termine

    • Audiodeskription
    Eintritt frei
Eine Person mit weißen T-Shirt, schwarzer Hose und mittellangen braunen Haaren ausgelassen tanzend auf der Tanzfläche, erleuchtet in rotem Licht. Um sie herum Menschen, die sie anfeuern.

Das tanzhaus nrw öffnet samstags regelmäßig das Foyer von 15:00–18:00 für alle, die einfach mal richtig abtanzen möchten – jenseits von Konsum und Selbstoptimierung. Denn Tanzen macht glücklich, bringt Menschen zusammen und lässt uns den Alltag vergessen.

In der Septemberausgabe von Dance like nobody‘s watching  lädt die Community of Reception – eine Gruppe von blinden, sehbehinderten und sehenden Künstler*innen – zu einem besonderen Party-Experiment ein.

Für diesen Remix hat die Community gemeinsam mit drei Künstler*innen aus den Bereichen DJ-ing und MC-ing in einem zweitägigen Labor im August erforscht, wie eine Tanzfläche gestaltet werden kann, die nicht von sehender Kultur ausgeht. Dabei treffen die Hosting-Erfahrungen von MCs – Masters of Ceremonies, die Partys begleiten, moderieren und die Stimmung einer Tanzfläche mitgestalten – auf die künstlerischen Erfahrungen der Community of Reception in kreativer Audiodeskription für Tanz. Aus den Wünschen und Wahrnehmungsstilen der blinden und sehbehinderten Künstler*innen sind neue Ideen für eine Tanzfläche und ihren Vibe entstanden.

Jetzt geht dieses Experiment mit euch weiter: Bei Dance like nobody’s watching – remixed öffnen die Community of Reception und die drei MCs ihren Experimentierraum und laden euch ein, eine neue Form von Party gemeinsam zu erleben. Die Tricks und Kniffe aus dem Labor kommen auf die Tanzfläche – und ihr seid eingeladen, sie mit euren eigenen Moves zum Leben zu erwecken.

Kommt vorbei! Tanzt und genießt. Zu euren Bedingungen.

Von und mit dem Labor für kreative Audiodeskription – Community of Reception von Fia/Sophia Neises und Zwoisy Mears-Clarke sowieMieze McCripple, Soraya Nsingi und ZANIAH (Sahra Abbassi).

Barrierefreiheit

    • Audiodeskription
    Eintritt frei

Mieze McCripple

Mieze McCripple ist Düsseldorfer Drag Queen, Moderatorin, MC und Aktivistin gegen Behindertenfeindlichkeit. Als Host verschiedener Veranstaltungen verbindet Mieze McCripple gesellschaftskritische Spoken-Word-Performances mit Humor, Empowerment und politischer Intervention. 2025 wurde Mieze McCripple als Drag Star NRW ausgezeichnet und gründete als Mother of the House of McCripple ein Drag-Kollektiv für behinderte Menschen. Darüber hinaus engagiert sich Mieze McCripple im Vorstand des Queeren Zentrums Düsseldorf und entwickelt dort Formate für queere Sichtbarkeit, kulturelle Teilhabe und Community-Building.

In 2026 arbeitet Mieze McCripple erstmals eng mit dem tanzhaus nrw zusammen – mit der Community of Reception / Labor für kreative Audiodeskription für Tanz sowie mit Chiara Bersani für Will You become a Zombie with Me?, einem Halloween-Gathering zwischen Wet Glamour, Drag und Transformation.

Soraya Nsingi

Soraya Nsingi studiert Transkulturalität an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Schwerpunkt afrodiasporisches Kino und verbindet wissenschaftliche Forschung mit einer vielseitigen künstlerischen Praxis. Neben Theater-, Film- und Performanceprojekten ist Soraya Nsingi in der Düsseldorfer Freestyle-Szene aktiv und beschäftigt sich mit kreativen Formen von Sprache, Moderation und Community-Hosting. Soraya Nsingis Arbeit bewegt sich zwischen Performance, Vermittlung und Spoken Word und erforscht, wie Humor, Surrealismus und Horror Erfahrungen von Marginalisierung sichtbar machen können.

ZANIAH (Sahra Abbassi)

ZANIAH (Sahra Abbassi) ist eine queere multidisziplinäre Performancekünstlerin, Choreografin, MC und DJ aus Hamburg. Als feste Größe der europäischen Ballroom-Szene verbindet ZANIAH Contemporary Dance, Vogue Femme und Clubkultur mit Community-Arbeit, Hosting und musikalischer Dramaturgie. Als German Princess of the Iconic House of Revlon und Mother of the Legendary Kiki House of Marciano gestaltet ZANIAH Ballroom-Kultur als künstlerische, soziale und gemeinschaftliche Praxis mit. Mit dem Kollektiv MeowMondayz kuratiert und hostet ZANIAH Veranstaltungen, Workshops und Diskussionsformate zu queerer und Ballroom-Kultur und ist dort regelmäßig als Resident MC und DJ tätig. ZANIAHs Arbeiten wurden unter anderem auf Kampnagel, in den Deichtorhallen, bei der Berlin Art Week und am HAU Hebbel am Ufer gezeigt; im Mittelpunkt stehen Fragen von Identität, Gemeinschaft und kollektiver Praxis.

Das Labor für kreative Audiodeskription wird 2026 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Auf weißem Grund steht in Großbuchstaben der Text "SHIFT THE VIBE". Die Buchstaben sind in rot und lila gehalten und bestehen aus mehreren Ebenen, sodass eine Unschärfe, ein Glitch entsteht.

Festival · 10. – 13.09.2026

Claiming Common Spaces VIII

Shift the Vibe