Dt. Erstaufführung

Mamela Nyamza

HATCHED ENSEMBLE
Großer Saal
24 €, erm. ab 12 €
Termine
Zwei Performer*innen befinden sich nebeneinander in einer ballettypischen Pose auf der Bühne. Sie tragen weiße Röcke, an denen Wäscheklammern befestigt sind und eine rote tuchartige Kopfbedeckung.
Drei Tänzer*innen in rot-weißen Gewändern stehen nebeneinander vor einem roten Vorhang auf der Bühne. Sie haben ihre Augen geschlossen und ihre Hände andächtig vor die Körpermitte gelegt.

HATCHED ENSEMBLE ist ein poetisches und emotional eindringliches Stück, es arbeitet mit diversem musikalischen Bewegungsmaterial aus der klassischen westlichen Tanzgeschichte und afrikanischen Tanzstilen und Vokalpartituren. HATCHED ENSEMBLE ist, wie der Titel andeutet, ein großes Gruppenstück. Das Ensemble aus zehn Tänzer*innen mit klassischer Ballettausbildung, einer Opernsängerin und einem Live-Musiker widmet sich dem zutiefst persönlichen und herausfordernden Themenkomplex der Körperpolitik. Nyamza und ihre Performer*innen entmystifizieren und dekonstruieren (Geschlechter-)Normen, sie entlarven sexistische und rassistische Zuschreibungen. Wer schon einmal einen Konflikt mit oder eine Verunsicherung der eigenen Identität gespürt hat, wird sich von HATCHED ENSEMBLE besonders angesprochen fühlen.
Die Choreografin, Tänzerin und Aktivistin Mamela Nyamza gehört zu den eigenwilligsten Stimmen der Tanzszene Südafrikas. Ihre expressiven und mutigen Arbeiten sind meist von dringenden, gesellschaftlichen Themen getragen. Mit HATCHED ENSEMBLE adaptiert Nyamza ihr vielbeachtetes Solostück HATCHED aus dem Jahr 2007, eine autobiografische Arbeit, in der die Choreografin ihre widerständige Biografie als lesbische Mutter und Künstlerin zwischen (Tanz-)Kulturen und Identitäten, zwischen Tradition und Transformation reflektiert.

HATCHED ENSEMBLE powerfully conveys challenging issues of tradition. An insightful, thought-provoking, and deeply moving production” (Daily Dispatch, Sivenathi Gosa)

“Embracing Complexity and Identity in HATCHED ENSEMBLE: The mastery of the performance is its contrast” (CUE, VILIA DUBE)

Dauer: ca. 70 Min.

Rahmenprogramm
Sa 25.05. Talk im Anschluss an die Vorstellung

 

Konzept, Choreografie, Regie: Mamela Nyamza; Licht-Design / Technische Leitung: Thabo Pule; Kostüm-Co-Design: Mamela Nyamza & Bhungane Mehlomakulu; Opernsängerin: Litho Nqai; Afrikanische traditionalle Live-Musik / Multi-Instrumentalist: Given „Azah“ Mphago; Tanz: Kirsty Ndawo (Probenleitung), Kearabetswe Mogotsi, Khaya Ndlovu, Thamsanqa Ndlovu; Tania Mteto, Itumeleng Chiloane, Amohelang Rooiland, Noluyanda Mqulwana, Zandile Constable, Thimna Sitokisi.
Koproduziert durch: National Arts Council (NAC) and Makhanda Standard Bank National Arts Festival (NAF). Unterstützt durch: Moving into Dance (MID) und #Friendswhosupportartists. Gefördert durch das Bündnis Internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weiterhin gefördert durch das Goethe Institut.