Showcase Beat Le Mot mit Von Krahl Theater Tallinn, Solistenensemble Kaleidoskop und Maya Dunietz , Sieg über die Sonne

FFT, Bühne I

20 €, erm. 12 €

Termine

Nackte Person hinter schwarzem Quadrat, Beine sichtbar, Arm erhoben, Unscharfe einer weiteren Figur im Hintergrund.

Vor über 100 Jahren träumten Avantgardist*innen mit der Oper Sieg über die Sonne von einer radikalen Kunst der Zukunft. Aber die Premiere 1913 endete im Skandal und das Stück wurde nach nur einer Aufführung abgesetzt. Jetzt entstand das verschollene Werk neu. Künstler*innen aus Berlin, Tallinn und Tel Aviv entfesseln ein schillerndes Spiel aus Klang, Körper und Lichtquanten.

Kasimir Malewitsch und eine Gruppe Avantgardist*innen wollten 1913 mit allen Traditionen und Konventionen brechen. Ihre futuristische Oper Sieg über die Sonne sollte ein neues Zeitalter in Kunst und Gesellschaft einläuten – und sie sollte provozieren, mit dem Traum eines Universums ohne Zentrum. Heute existieren von diesem Werk nur noch Fragmente.

Das Performance-Kollektiv Showcase Beat Le Mot hat eine europäische Zusammenarbeit ins Rollen gebracht, um diese Fragmente zu neuem Leben zu erwecken und den alten wie neuesten Provokationen nachzugehen. Gemeinsam mit ihrem Publikum wollen sie den Echowellen einer Zukunft lauschen, die in der Vergangenheit erträumt wurde.

Dauer: 2 Stunden.

Künstlerische Leitung, Konzeption & Umsetzung: Showcase Beat Le MotMusik/Komposition: Maya Dunietz, Musik/Performance: Solistenensemble Kaleidoskop (Mari Sawada, Malin Grass, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Niklas Seidl)

Schauspiel/Performance: Liisa Saaremäel, Kristina Preimann, Kristel Zimmer, Edgar Vunš, Karl Birnbaum, Markus Andreas Auling, Herman Pihlak (Von Krahl Theatre),Ausstattung: Knut Klaßen, Technischer Leiter: Bart Huybrechts, Künstlerische Mitarbeit & Performance: Christopher F. Hahn, Daniel Meir, Eva Hartmann, Florian Feigl, Melisa Su Taşkıran, Misha Shenbrodt, Produktionsleitung: Olaf Nachtwey

Eine Produktion von Showcase Beat Le Mot mit dem Von Krahl Theater Tallinn und dem HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Goethe-Institut internationaler Koproduktionsfonds.

Im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW.

Auf weißem Grund steht in Großbuchstaben der Text "SHIFT THE VIBE". Die Buchstaben sind in rot und lila gehalten und bestehen aus mehreren Ebenen, sodass eine Unschärfe, ein Glitch entsteht.

Festival · 10. – 13.09.2026

Claiming Common Spaces VIII

Shift the Vibe