Ballroom-Party

By and with ZOE, Mandhla Ndubiwa und Aaro Assy , ECHOES By HAUS MAWU

Foyer

8 €, erm. 5 €

Termine

Frau kniet in Lichtkreis, Oberkörper nach hinten geneigt, ein Arm am Boden, Haare nach hinten geschleudert, dunkle Bühne.

Eine rituelle Klangperformance, in der drei multidisziplinäre Künstler*innen mit diasporischer Erfahrung Bewegung, Klang und Poesie zu einem gemeinsamen Akt von Verletzlichkeit verweben  ein Raum für die Trauer über Ungerechtigkeit und Verlust, für Hingabe, Transformation und Freude. Durch Echo, Call-and-Response und emotionalen Ausdruck rufen die Performer*innen die Präsenz ihrer Vorfahr*innen auf und zeichnen fragmentierte Geschichten und deren Fortwirken in der Diaspora nach.

Das Publikum ist eingeladen, einen geschützten Raum des Zeug*innenseins zu betreten, der sich allmählich in Beziehung und schließlich in tatsächliche Teilhabe verwandelt. Angeleitet durch die Kunst des Ballroom-Commentary. Diese fungiert als Brücke zwischen Ritual und Clubraum: eine anleitende Stimme, die den Raum hält, liest und die Energie verändert. Sie trägt Trauer und Freude zugleich und führt in die anschließende Afterparty als Fortsetzung der Performance.

Mit dem Ziel, Wirklichkeiten durch Folklore, Fiktion und Popkultur zu reflektieren, gründete die Performancekünstlerin und Regisseurin ZOE das Ensemble HAUS MAWU als einen Raum, in dem Körper und Geschichten innerhalb einer post-patriarchalen Heterotopie sichtbar werden. Die Kompanie versteht sich als kollaborative Initiative für vielfältige Künstler*innen und legt ihren Schwerpunkt auf die Schnittstellen diasporischer, feministischer und queerer Perspektiven.

Vor diesem Hintergrund hat sich ZOE mit den Performer*innen und Künstler*innen Mandhla Ndubiwa zusammengeschlossen  einer transfemininen simbabwischen Multimedia-Performerin, Musikerin und Stimme der deutschen Ballroom-Community  sowie mit Aaro Assy, einer transfemininen ägyptischen DJ, Musikproduzentin und Ballroom-Performerin, um ECHOES zu entwickeln.

Für alle ab 16 Jahren.

Triggerwarnung: Diskriminierung, Stroboskop-/Blitzlicht, Sehr laute Geräusche & Musik, Nebel, Einladung zur Beteiligung der Zuschauer*innen.

Konzept, künstlerische Leitung und Performance: ZOE (Marie-Zoe Buchholz); Komposition, Lyrics und Performance: Mandhla Ndubiwa. Musikalische Leitung und Sound: Aaro Assy.

Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Auf weißem Grund steht in Großbuchstaben der Text "SHIFT THE VIBE". Die Buchstaben sind in rot und lila gehalten und bestehen aus mehreren Ebenen, sodass eine Unschärfe, ein Glitch entsteht.

Festival · 10. – 13.09.2026

Claiming Common Spaces VIII

Shift the Vibe