Dt. Erstaufführung

Jan Martens / GRIP

VOICE NOISE
Großer Saal
24 €, erm. ab 12 €
Termine
Eine Gruppe von Performer*innen führt eine Tanzbewegung aus, bei der sie ihre Arme ausstrecken und dynamisch in die Luft springen.
Drei Performer*innen führen verschiedene Tanzbewegungen auf der Bühne aus. Sie tanzen dabei isoliert voneinander.

VOICE NOISE erweckt den Eindruck, Teil eines viel längeren Ereignisses zu sein, bei dem Tänzer*innen und Stimmen kommen und gehen, in einer endlosen Entfaltung von verborgenen oder vergessenen musikalischen Schätzen. Inspiriert von The Gender of Sound, einem Essay von Anne Carson (1995), kreiert Martens einen eklektischen Mix aus hundert Jahren weiblich gelesener Stimmen in der Musikgeschichte: singend, summend, beruhigend, schreiend, flüsternd. In diesem Essay erzählt Carson, wie weibliche Stimmen stummgeschaltet, als überflüssig oder gar als störender Lärm angesehen wurden.
VOICE NOISE ist ein Happening, ein gemeinsames Ereignis für Publikum und Performer*innen. Das Theater wird zu einem undefinierten offenen Raum, in dem Zuschauen und Zuhören gleichberechtigt behandelt werden.

Rahmenprogramm
Sa 15.06. 19:00 Physical Introduction

Choreografie: Jan Martens; Tanz: Elisha Mercelina, Steven Michel, Courtney May Robertson, Mamadou Wagué, Loeka Willems, Sue-Yeon Youn und/oder Pierre Adrien Touret, Zora Westbroek; Musik: 13 von Frauen geschaffene/gesungene Musikstücke, vollständige Liste unter www.grip.house; Probenleitung: Zora Westbroek, Naomi Gibson; Lichtdesign: Jan Fedinger; Kostümdesign: Sofie Durnez; Szenografie: Joris van Oosterwijk; Tontechnik: Vincent Philippart, Valentijn Weyn, Jo Heijens; Coaching Gesang: Ine Claes, Maxime Montjotin; Produktion Kostüme, Szenografie: Théâtre de Liège; Praktikum: Malick Cissé, Sien Wils; Künstlerische Beratung: Marc Vanrunxt, Rudi Meulemans, Femke Gyselinck; Trailer, Teaser: Stanislav Dobák; Grafikdesign: Nick Mattan. Tourtechnik: Elke Verachtert, Valentijn Weyn, Vincent Philippart.

Produktion GRIP:
Anneleen Hermans, Rudi Meulemans, Lize Meynaerts, Klaartje Oerlemans, Jennifer Piasecki, Sylvie Svanberg, Ruud Van Moorleghem, Nele Verreyken; Internationaler Vertrieb: A Propic – Line Rousseau, Marion Gauvent, Lara van Lookeren.
Koproduktion: La Comédie de Clermont-Ferrand, Maison de la Danse de Lyon – Pôle européen de production, De Singel international arts center, Théâtre de Liège, Julidans Amsterdam, Le Manège - Scène Nationale de Reims, Romaeuropa festival, DDD – Festival Dias da Dança - Teatro Rivoli - Porto, Scène Nationale de Forbach, Charleroi danse - centre chorégraphique de Wallonie - Bruxelles, Festspielhaus St-Pölten, Tanzhaus nrw Düsseldorf, Théâtre de la Ville - Paris, Festival d’Automne à Paris,Équinoxe - Scène Nationale de Châteauroux, Theater Rotterdam, Perpodium; Residenzen: La Comédie de Clermont-Ferrand (FR), DE SINGEL (Antwerp, BE), Charleroi danse, centre chorégraphique de Wallonie - Bruxelles (BE). Mit finanzieller Unterstützung von der flämischen Regierung, Tax Shelter der belgischen Föderalregierung via BNPPFFF. Gefördert durch das Bündnis Internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.