Queen Blood

Ousmane Sy & Paradox-Sal
Großer Saal
Termine
16.09.2022
Drei Performer*innen in schwarzer Kleidung befinden sich auf einer Bühne. Sie nehmen verschiedene Posen ein.
Eine Gruppe von Performer*innen befindet sich auf einer Bühne. Sie stehen alle nebeneinander und halten einen ihrer Arme nach oben gerichtet.
Fünf Performer*innen befinden sich in dynamischen Posen auf einer Bühne. Sie sind allesamt in schwarz gekleidet.

Alles beginnt mit Musik. Nicht irgendeiner Musik, sondern mit House. Queen Blood bringt den House-Spirit auf die Bühne und eröffnet einen kraftvollen, kreativen Raum zwischen Bühne und Club: Hier fällt es schwer, sich an die ungeschriebene Regel des Theaterraumes zu halten, nach der das Publikum stillsitzt und zuschaut. Queen Blood bringt verschiedene Gesten und musikalische Einflüsse von HipHop über Locking und Popping zusammen. Dabei sendet das Stück nur eine Message: den Tanz selbst. Die virtuosen Tänzerinnen von Paradox-Sal präsentieren House dance als gemeinsame Sprache und werden Botschafterinnen von Ousmane Sys Auseinandersetzung mit dem Corps de Ballet, in dem trotz Synchronität das Individuum in seiner Einzigartigkeit Raum einnimmt.

Ousmane Sy (1975-2020) war Teil des collectif FAIR-E, das derzeit das Centre chorégraphique national de Rennes et de Bretagne leitet. Einen Fuß im Club, den anderen im Battle: Zwischen diesen Ausdrucksräumen verschrieb sich Ousmane, bekannt als „Babson“, der House-Musik, um einer ihrer wichtigsten Botschafter in Frankreich zu werden. Mit ausschließlich weiblichen Tänzerinnen gründete er die Crew Paradox-Sal mit der er Queen Blood, seine vierte Show, erarbeitete.

Dauer: 60 Min.

Rahmenprogramm

Fr 16.09. 19:30 Eröffnung
Sa 17.09. 11:00 – 12:30 Workshop Queen Blood: House Dance

Choreografie: Ousmane Sy; Choreografie Assistenz: Odile Lacides; Tanz: Anaïs Imbert-Cléry, Audrey Minko, Cynthia Lacordelle, Dominique Elenga, Linda Hayford, Megane Deprez, Mwendwa Marchand, Nadia Gabrieli-Kalati, Nadiah Idris, Odile Lacides, Valentina Dragotta; Ton und Arrangements: Adrien Kanter; Kostüme: Hasnaa Smini.
Eine Kreation von All 4 House; Produktion: Garde Robe; Delegierte Produktion: CCNRB; Das Centre chorégraphique national de Rennes et de Bretagne wird vom Kollektiv FAIR-E geleitet und ist ein Verein, der vom Kulturministerium (Direction régionale des Affaires culturelles / Bretagne), der Stadt Rennes, dem Regionalrat der Bretagne und dem Departementsrat von Ille-et-Vilaine subventioniert wird. Koproduziert von: Initiatives d'Artistes en Danses Urbaines I Fondation de France - La Villette 2018, La Villette 2019, Centre de la danse P. Doussaint GPS&O, Centre chorégraphique national de La Rochelle I Compagnie Accrorap - Kader Attou und Centre chorégraphique national de Créteil et du Val-de-Marne I Compagnie Kafig direction Mourad Merzouki dans le cadre de l'accueil studio. Mit Unterstützung der DRAC Ile de France im Rahmen der Projektförderung 2017, der ADAMI, Arcadi Ile-de-France, der Stadt Paris im Rahmen der Residenzförderung 2018, Initiatives d'Artistes en Danses Urbaines - Fondation de France - La Villette 2017, 2018 und 2019, Maison Daniel Féry - maison de la musique de Nanterre, Ville de Lille - Maisons Folie - FLOW und der Spedidam. Danksagungen: Allauné Blegbo, Stéphanie Paruta. Gefördert von der Kunststiftung NRW. Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.