Junge Frau mit grünem Sweatshirt tanzt HipHop

Urban Styles

HipHop-Kultur eint Text (Rap), Musik (DJing), Bild ( Graffiti) und Tanz (Breaking) und hat ihren historischen Ursprung in den 1970er Jahren in der New Yorker Bronx. Seit den 1980er Jahren wird HipHop auch global als Jugend- und Popkultur in vielen anderen Ländern Europas und Asiens praktiziert. HipHop gilt als ein urbanes Phänomen, also als eine Kultur der Großstadt, die einen schillernden Wertekanon zwischen Respekt, Fairness, Ghetto und Kommerz besitzt. Das Zusammenkommen in Wettbewerben, sog. „Battles“, steht im Zentrum. Es geht um „Skills“, damit ist das technische Niveau gemeint, genauso wie um „Attitude“, womit der individuelle, im besten Falle einzigartige Ausdruck benannt wird. 

Dozent*innen am tanzhhaus nrw unterrichten eine Vielzahl von urbanen Tanztechniken und Tanzstilen.  Locking, Popping, Krumping, Voguing und Waacking können hier in Kursen, Workshops, Circle Sessions oder anderen Veranstaltungen ausprobiert und trainiert werden. Die urbane Szene am tanzhaus nrw lebt kulturelle Vielfalt und gibt so verschiedensten Menschen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne tänzerische Vorerfahrung, den Raum für eine starke gut vernetzte Community, deren Hotspot seit langem das tanzhaus nrw ist.

Dozent*innen

Portraitfoto: Abreham Dupierry

Abreham Dupierry

Das Tanzen habe ich bereits in jungen Jahren für mich entdeckt, wobei immer die Musik im Fokus für mich stand. Meine ersten offiziellen Tanzschritte erlangte ich im Bereich Jazz Dance. Im Rahmen eines Gospel Projektes besuchte ich für viele Jahre, die dort angebotenen HipHop Kurse. Schon immer war mir die pädagogische Arbeit im Tanzen wichtig, weshalb ich dann meine Ausbildung zum ADTV Tanzlehrer begonnen habe und nebenbei auch einen Einblick in Standardtanz erhalten konnte. Meine dreijährige Ausbildung zum HipHop Pädagogen in der JC Academy (Jokers Circle) habe ich 2023 erfolgreich abgeschlossen, besonders die hohe Qualifikation im pädagogischen Bereich und in diversen urbanen Tanzstilen bereichert seither meinen Tanzunterricht für Kids und Jugendliche.

Portraitfoto: Alex

Alex

Alex unterrichtet seit 13 Jahren HipHop am tanzhaus nrw, insbesondere Kurse für Kinder und Jugendliche. Die Arbeit hat ihn von Anfang an glücklich und stolz gemacht, denn die Atmosphäre und die Dozent*innen waren für ihn „top level“. „Das ist ein Gefühl, das immer noch anhält und die Harmonie am Haus ausmacht“, sagt Alex. Alex tanzte in Shows für Künstler*innen wie Cascada und Infamous und choreografierte für die Girlband Bisou. Daneben trat er im Fernsehen auf, u.a. bei „The Dome“, „Top Of The Pops“ und mit Anke Engelke. Alex gibt seinen Schüler*innen mit, dass der Tanz auch eine Lebenseinstellung sein kann und dass man jeden Tag ein bisschen was dafür tun sollte. Seine Kurse haben schon viele Teilnehmer*innen nachhaltig geprägt.

Portraitfoto: Amandip

Amandip

Amandip ist ein etablierter Tänzer und Akteur der deutschen Hip-Hop-Kultur. Seit über 15 Jahren prägt er die Szene und nimmt aktiv an bekannten Events wie Juste Debout Germany, Funkin’ Stylez Stuttgart und Step to the Jam Warsaw teil. Seine vielseitige Bühnenerfahrung umfasst Auftritte in Tanztheatern und großen Produktionen, darunter das "Bee Gees-Musical" (2014) sowie "Surrogate Cities Ruhr" unter der Regie von Heiner Goebbels und Mathilde Monnier. Amandips Expertise und Leidenschaft reichen weit über die Tanzfläche hinaus. Seit 2013 organisiert er eigene Veranstaltungen – darunter Jams, Battles und Kulturprojekte – und leistet durch seine Arbeit mit Schulen und sozialen Einrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der nächsten Generation von Tänzer*innen. National wie international wird er regelmäßig als Juror, Battle-Guest und Dozent für Workshops und Masterclasses gebucht. Sein tänzerisches Repertoire umfasst Hip-Hop, Funkstyle/Party Rock und Hustle, das er 2019 in Toronto, Kanada, vertiefte. 2020 gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern die deutsche Hustle-Community in NRW. Seine Workshops zeichnen sich durch seine präzise Technik, fundierte Kenntnis und den dynamischen Austausch mit den Teilnehmenden aus.

Portraitfoto: Anna Venture

Anna Venture

Anna Venture performt seit 12 Jahren Burlesque und liebt den Camp und den Humor dieser Performance Kunst. Neben klassischen Acts sind, von der Popkultur inspirierte Acts ihre große Leidenschaft. 

Portraitfoto: Annika Wolf

Annika Wolf

Annika Wolfs Kurse zeichnen sich dadurch aus, dass Improvisation und kreative Impulse der Kinder das zentrale künstlerische Element bilden. Nach einer Ausbildung zur Tanzpädagogin setzte sie ihre Ausbildung in New York, Los Angeles und Köln fort. Seit 2008 arbeitet Annika als Choreografin in zahlreichen Düsseldorfer Schulen, seit 2013 als Dozentin am tanzhaus nrw. Im Januar 2020 übernahm sie die künstlerische Betreuung und Koordination für den Bereich Tanz des Kulturamts NRW. „Mir geht es darum, dass die Kinder ein Gefühl für sich selbst und ihre Bewegungen bekommen. Ich begleite viele Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg und es macht mich besonders glücklich, wenn ich merke welche Fortschritte sie machen und wie stolz sie dabei auf sich sind.“, sagt Annika.

Portraitfoto: Bouni

Bouni

Bouni ist vor allem in den Urban Styles zu Hause. Er hat sich auf die Techniken des Funk und HipHop spezialisiert, die er seit 2016 Teilnehmer*innen am tanzhaus nrw vermittelt. Er gewann zahlreiche Battles und hat in diversen Produktionen mitgewirkt. Er setzte sich als Tänzer und Choreograf im Rahmen des künstlerischen Formates Urban Double Bill in seinem Stück The Anthropomorph mit der Technisierung des Menschen auf der Bühne des tanzhaus nrw auseinander und brachte gemeinsam mit Takao Baba in Die Gelbe Seite Kampfkunst und urbane Tanzkultur in einer Bühnenproduktion zusammen. Er verfolgt zudem zahlreiche Projekte an Einrichtungen für Kids und Teens. HipHop bedeutet für Bouni nicht alleine, eine Choreografie zu erlernen, sondern den Spirit dahinter zu verstehen und Teil einer Community zu werden. Die Förderung des musikalischen Verständnisses sowie der Spaß am Tanz sind euch in seinem Unterricht garantiert: „Enjoy and feel the groove!”

Portraitfoto: Bree

Bree

Portraitfoto: Chanti

Chanti

Chanti begann in den frühen 90er Jahren mit Breaking und ist Mitglied der bekannten „Dirty Mamaz Crew“, die bereits seit über 20 Jahren besteht. Sie war weltweit auf Events unterwegs und legt großen Wert auf die Vermittlung der kulturellen Hip Hop Werte. Sie organisierte Breaking Events in NRW, Stuttgart und ihrer Heimatstadt Hannover. Im Jahr 2023 startete sie mit ihrem Projekt „Talking Cypher“ bei dem sie Hip Hop Talks auf verschiedenen Events organisierte. Bei ihren Kursen und Workshops ist es ihr sehr wichtig, dass sich alle wohl fühlen und mit einem guten und inspirierenden Gefühl den Workshop oder Kurs verlassen.

Portraitfoto: Elisa Marschall

Elisa Marschall

Elisa Marschall ist eine deutsch-nicaraguanische zeitgenössische Tänzerin, Performerin, Choreografin sowie Tanz-, Yoga- und Theaterpädgogin. Sie absolvierte ihr Tanzstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten in Arnheim (Niederlande). Bisher hatte sie Gelegenheit mit Regisseur*innen und Choreograf*innen wie Susanne Linke, Anna Holter, Maura Morales, Philipp Stölzl, Andreas Rosar, Carlus Padrissa sowie mit artcenisco performing arts, Sepidar Theater und das Theater der Klänge u.a. zusammen zu arbeiten. Im Jahr 2014 zertifizierte sie sich in Indien zur Yogalehrerin. Seitdem unterrichtet sie leidenschaftlich gerne Gruppen sowie einzelne Personen. 2020 absolvierte sie eine Ausbildung zur Theaterpädagogin in BuT® an der Akademie off-theatre in Neuss. Seit 2021 ist sie Mitglied des Forumtheaters Inszene in Köln, wo sie als Schauspielerin sowie Moderatorin in der kulturellen Bildung tätig ist. Derzeit absolviert sie neben ihrer künstlerischen Tätigkeit einen Master in Szenischer Forschung an der RUB.

Portraitfoto: Flockey Ocscor

Flockey Ocscor

Flockey Ocscor ist ein international gefragter Tänzer und Choreograf mit großem Charisma. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe und ist u. a. zweifacher Vizeweltmeister in der Kategorie Locking bei den Juste Debout World Finals. Auf Einladung des Goethe-Instituts Ruanda kreierte Flockey 2018 eine Performance aus Musik, Tanz und Storytelling mit Künstler*innen aus Westafrika im Rahmen des Projekts DigiTales across borders. Als vielseitiger Künstler produziert er inzwischen außerdem Kurzfilme und Videos. Flockeys Leidenschaft für den Tanz begann früh – er stammt aus einer künstlerischen Familie, sein Bruder brachte ihn zum Tanz. Seit seinem 17ten Lebensjahr unterrichtet Flockey Urban Dance am tanzhaus nrw. „Ich wünsche mir, dass sich alle in meinen Kursen wohlfühlen, ihren Alltag hinter sich lassen und mit den Moves auch später privat umgehen können.“

Portraitfoto: Franky Dee

Franky Dee

Franky Dee zählt zu den Wichtigsten seines Genres und gewann zahlreiche Battles, u. a. bei Dance Delight Germany und Juste Debout, wo er bereits mehrfach als Weltmeister in der Kategorie HipHop hervorging, so wie auch zuletzt im Juni 2024. Er ist als Tänzer international gefragt und lehrt auf der Basis eines beeindruckenden Handwerks mit viel Freude und Leidenschaft HipHop als partytaugliche Moves.

Portraitfoto: Gaia Pellegrini

Gaia Pellegrini

Die in Köln lebende Choreografin und darstellende Künstlerin Gaia Pellegrini schloss ihr Studium der Körpertheaterwissenschaften an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab, bevor sie sich am Conservatorio Superior de Danza in Barcelona auf Choreografie spezialisierte. Sie arbeitet in den Bereichen Theater, Tanz und Mode, wobei ihre Ausdruckssprache zwischen High Heels, zeitgenössischem Tanz und Physical Theatre angesiedelt ist. Mit einem quasi-dokumentarischen Interesse an Archiven und Popkultur nähert sie sich dem Showdance aus einer queeren-feministischen Perspektive.

Portraitfoto: Glib Movenko

Glib Movenko

Glib Movenko wurde in der Ukraine, Kiew geboren. Zuerst hat er etwa 10 Jahre lang Latein und Standard (Ballroom Sport Tanz), dann seit Jahr 2000 HipHop getanzt. Während des Studiums „Choreographie – Lehrer für Choreographie und Kunst“ hat er klassisches Ballett und ukrainischer Volkstanz gelernt. Er hat 20-jährige pädagogische Erfahrung. Der Tanz hat ihn mehrmals in verschiedenen Krisen gerettet, wie z. B. der Zerfall der Sowjetunion in den 90er Jahren, eine Familientrennung oder die eigene Pubertät. Stets hat der Tanz ihm die Motivation gegeben, sich immer weiter zu entwickeln und mit vollem Herzen und viel Kraft zu trainieren. Und dies oft mit Erfolg in internationalen Tanzwettbewerben. Die vielen Reisen zu Wettbewerben und Auftritten verleihen ihm seither die Kraft, seine Kunst und Sport im Zusammenhang internationaler Verständigung einzusetzen, was insbesondere seine Begeisterung für den Tanzunterricht mit Kindern auszeichnet und bereichert.

Portraitfoto: Ivana Kisic

Ivana Kisic

Ivana Kisic ist freischaffende Tänzerin und Tanzpädagogin mit kroatischen Wurzeln. Sie begann als Jugendliche mit klassischem Ballett, tanzte später in Shows und nahm an zahlreichen Wettbewerben teil. Nach ihrer Ausbildung zur Tanzpädagogin an der ArtEZ Hochschule der Künste in Arnheim leitete sie den Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich in unterschiedlichen Tanzschulen in Düsseldorf und im Ruhrgebiet. Seit 2007 unterrichtet Ivana auch am tanzhaus nrw. Sie arbeitet auch im Rahmen des Projektes „take-off: Junger Tanz Düsseldorf“, ein Netzwerk mit anderen Düsseldorfer Kulturinstitutionen und Partnerschulen. Sie war auch als Performerin bei der Bühnenproduktion „the common people“ des belgischen Choreografen Jan Martens im tanzhaus nrw zu sehen.

Portraitfoto: Jörg

Jörg

Jörg Wobbermin ist seit rund zwölf Jahren im Lindy Hop zu Hause und liebt es, wie Musik Menschen in Bewegung und Begegnung bringt. Er unterrichtet regelmäßig in Düsseldorf und ist darüber hinaus international als DJ unterwegs – mit einem feinen Gespür für Timing, Energie und die Dynamik zwischen den Tanzenden.

Portraitfoto: Katharina Richter

Katharina Richter

Portraitfoto: Ley Akpinar

Ley Akpinar

Ley Akpinar ist Tänzerin, Performerin und Lehrerin und lebt in Nordrhein-Westfalen. Derzeit studiert sie Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Mit einem Hintergrund im lateinamerikanischen Gesellschaftstanz verbindet ihre Arbeit High Heels, Commercial, Jazz und physisches Theater. Ihr Schwerpunkt liegt auf Weiblichkeit und dem Erzählen von Geschichten durch Bewegung. Sie trat bereits in Musicals und Theaterproduktionen auf. Neben ihrer Tätigkeit als Performerin unterrichtet sie regelmäßig an Tanzschulen und in Workshops in ganz Deutschland. Sie ist Gründerin der Showgruppe Lesque Leydies, in der sie ihre verschiedenen Bewegungsstile vereint.

Portraitfoto: Miracle

Miracle

Miracle Laackmann ist ein international gefragter Tänzer/ Choreograph und Mitgründer des Free Spirit Festival. Unterrichtet in der Disziplin Hiphop/Freestyle wurde er anfangs von Pionieren aus Deutschland und bildete sich von dort an regelmäßig durch diverse Workshops weiter. Er gewann zahlreiche Meisterschaften und gibt nun national und international Workshops, sitzt bei Veranstaltungen als Jury zu Gast, performt seine Shows und choreographiert Stücke. Miracle legt sehr viel Wert dran die Kultur zu wahren und weiter zu vermitteln.

Portraitfoto: Moris Cardone

Moris Cardone

Moris arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Tanzdozent und hat bereits in zahlreichen europäischen Ländern unterrichtet. In den Urban Styles umfasst seine Arbeit HipHop, Street Jazz, Commercial Dance (Pop/Show/Girly), sowie Afro/Latin. Zu seiner Profession zählen technische Stile wie Jazz Dance, Contemporary, Modern und Lyrical Dance. 2018 gründete er zusammen mit Iván Keim die Tempecy - Modern Dance Company in Estland, wo er als Choreograf für die Produktionen „Dreams“ und „#TALKTOME“ arbeitete. Seit 10 Jahren arbeitet Moris mit der in Estland gegründeten Kompanie Tartu Tantsuuakademia zusammen. Sein Unterricht ist voller Energie, Kreativität und Inspiration. Seine Leidenschaft für Tanz, die er mit seinen Schüler*innen teilt und vermittelt, spiegeln sich in seinen kraftvollen und ausdrucksstarken Bewegungen wieder.

Portraitfoto: Nita Bon Air

Nita Bon Air

Nita Bon Air wurde in Argentinien geboren und hat ihre Wurzeln im Zirkus und Tanz. Seit sieben Jahren ist die Welt des Burlesque ihr Zuhause, wo sie ein perfektes Zusammenspiel aus Glamour, Sinnlichkeit und verspielter Energie kreiert. 

Portraitfoto: Oboja Adu

Oboja Adu

Oboja Adu ist Tänzer, Choreograf, Musiker und DJ aus Ghana. Als Ghanaian National Dance Champion repräsentierte er sein Land zum ersten Mal beim Concord Malibu Worlddance Championchip. Im Jahr 1989 gewann er mit seiner Gruppe Five Shining Stars aus Togo einen der begehrtesten Auszeichnungen für Tänzer*innen in Westafrika. Seit 1994 unterrichtet Oboja am tanzhaus nrw. Er ist außerdem Musikproduzent und künstlerischer Leiter von Keteke productions sowie Vorstandsvorsitzender und Gründer des Vereins ENIJE for Afrika, der jährlich die Afrika-Tage in Düsseldorf veranstaltet.

Portraitfoto: OG

OG

Als Weltmeister in House Dance nimmt OG weltweit erfolgreich an zahlreichen Urban Dance Events als Tänzer, Dozent, und Choreograf teil. Als 4-facher Gewinner von „Juste Debout Germany“ (Düsseldorf) und 2-facher Solo-Gewinner der House Dance Weltmeisterschaft „House Dance Forever“ in Amsterdam und Tokyo repräsentiert er seine House Dance Community „House Roots“ (Gewinner von Deep House Mission, Paris 2019) und auch die Freestyle House Dance Szene deutschlandweit. Als Freestyle-Tänzer und gefragtes Jurymitglied gibt er online und vor Ort bei verschiedenen urbanen Tanzveranstaltungen Workshops. Sein House-Stil basiert auf „House Feeling“, worin Elemente aus African, Latin und besonders auch Capoeira erkennbar sind.

Portraitfoto: Oli

Oli

Oli entdeckte 2011 seine Leidenschaft für Breakdance und hat sich seitdem durch den Austausch mit internationalen Tänzern, Workshops und Tanzevents kontinuierlich als Breaker weiterentwickelt. Inspiriert von Street-Performances, Battles und der kreativen Energie der urbanen Tanzkultur hat er bereits für zahlreiche Shows performt. Besonders geprägt ist er von Freezes und Powermoves und entwickelte eine besondere Stärke und Technik in diesen Elementen. Seit über 8 Jahren unterrichtet Oli jetzt Breakdance in Tanzschulen, Jugendzentren, an Schulen und bei kulturellen Projekten. Sein Unterricht richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Level. Sein Ziel ist es, jungen Menschen einen Zugang zu dieser Ausdrucksform zu ermöglichen und neben Breakdance Moves, auch Werte wie Respekt, Authentizität und kreativen Selbstausdruck zu vermitteln.

Portraitfoto: Paul Damiano

Paul Damiano

Paul Damiano ist leidenschaftlicher Tänzer und Choreograf aus Nairobi, Kenia. Seit 2012 begeistert er mit seiner Tanzkunst. In den letzten Jahren führte sein künstlerischer Weg ihn nach Deutschland. Hier verfolgt er beharrlich sein Ziel, als Tänzer internationale Erfahrungen zu sammeln und seine künstlerische Vision zum Leben zu erwecken. Paul Damiano hat sich besonders auf die Ausdrucksformen des Afrohouse und Krump spezialisiert, wobei er durch seine mitreißende Präsenz und beeindruckende Persönlichkeit das Publikum in seinen Bann zieht. Als erfahrener Profi-Tänzer hat er nicht nur in Deutschland, sondern auch in Kenia, Polen und auf den Philippinen sein Können unter Beweis gestellt. Dort unterrichtete er diverse Afrohouse Workshops. Darüber hinaus hat er bei verschiedenen Battles den Stil des Afrohouse und Krump repräsentiert, und durch seine einzigartige Expertise hat er bereits mehrere Tanzbattles, u.a. das Bar- Battle im Theater Oberhausen gejudged. In verschiedenen renommierten Tanzschulen, darunter die JC Academy in Düsseldorf, Line Up in Köln und Urban Art Compley in Wuppertal, hat Paul nicht nur zahlreiche Schüler*innen inspiriert, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Kunst des Unterrichtens gesammelt. Letztes Jahr repräsentierte er mit Ausdruck und Leidenschaft seinen Tanzstil Afrohouse bei Redbull Dance Your Style in München als eingeladener Tänzer.

Portraitfoto: Ruby

Ruby

Ruby ist eine vielseitige Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin, sie liebt es eine Vielzahl von Emotionen, Erzählungen, künstlerischen Formen und Tanzstilen zu erkunden. Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Fundaments steht eine tiefe Verbindung zu urbanen Tanzkulturen, insbesondere zum dynamischen und lebendigen Stil des HipHop. Im Jahr 2019 war sie Mitbegründerin des Tanzkollektivs HoS (Hood of Sisters), einer visionären Initiative, die darauf abzielt, ein unterstützendes Umfeld für Frauen in der urbanen Tanzszene zu schaffen. Im selben Jahr trat Ruby auch dem Verein „UBeKu e.V.“ bei, der sich der Förderung der blühenden urbanen Bewegungskultur in der Region Nordrhein-Westfalen widmet. Als junge Künstlerin setzt sie sich leidenschaftlich dafür ein, die Sichtbarkeit urbaner Tanzkulturen im Theaterbereich zu erhöhen und ihnen ihren rechtmäßigen Platz im Rampenlicht zu sichern. In Projekten wie „Rap Lab 2023“ oder „Urban Bridges“, arbeitet sie in enger Kooperation mit dem Kulturzentrum Zakk und dem tanzhaus nrw zusammen, um jungen urbanen Tänzer*innen wertvolle tänzerische Möglichkeiten zu bieten.

Portraitfoto: Siya

Siya

Portraitfoto: Sonja Reischl

Sonja Reischl

Sonja Reischl ist urbane Tänzerin und Choreografin, ansässig in Düsseldorf. Sie unterrichtet seit vielen Jahren sowohl Choreografie und Freestyle in allen urbanen Tanzrichtungen und Altersklassen und ist Teil mehrerer Tanzkompanien. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen konnte Sonja durch zahlreiche Teilnahme an internationalen urbanen Tanzcamps, Fortbildungen und Workshops erlangen. Sie lehrt mit viel Spaß und Leidenschaft und kombiniert in ihren Kursen Basics, Feeling und Musikalität.

Portraitfoto: Stefanie

Stefanie

Stefanie Pfeffer tanzt seit 15 Jahren leidenschaftlich Lindy Hop und unterrichtet seit fünf Jahren regelmäßig in Düsseldorf. Seit zehn Jahren gestaltet sie die lokale Swing-Szene aktiv mit und realisiert eigene Projekte sowie Kooperationen mit Tanzpartnern und Trainer:innen aus NRW. In ihrem Unterricht geht es ihr darum, den Tanz wirklich zu verstehen – was im Körper passiert, wie Musik Bewegung formt und wie Führen und Folgen gleichberechtigt zusammenspielen. Natürlichkeit, Musikalität, Freude und Gemeinschaft stehen dabei im Mittelpunkt.

Portraitfoto: Surena

Surena

Surena zählt zu den angesehensten urbanen Tänzerinnen der Region. Der erste Kontakt mit Tanz entstand sowohl durch die iranischen Tänze ihrer Familie als auch durch die Shows von Michael Jackson. In ihrer Schulzeit fand Surena Zugang zur HipHop-Kultur, trainierte mit ihrer Clique und in zahlreichen Workshops und gründete später ihre eigene deutsch-französische Frauen-Crew „ShitHappenz“. Besonders prägend beschreibt sie ihre Zeit in Frankreich, vor allem in den Pariser HipHop-Clubs. „Dort ging es nicht darum, sich selbst darzustellen oder gegeneinander anzutreten, sondern Moves zu teilen und miteinander in Verbindung zu treten.“ Dieser Spirit und die Vermittlung der Kultur des HipHop ist Surena sehr wichtig. Bereits mit 17 Jahren begann sie zunächst in Bremen und dann in ganz Deutschland und Frankreich zu unterrichten. Zudem stand sie jahrelang für Shows und Tanztheaterproduktionen auf der Bühne und setzte sich lehrend in kulturellen Foren für integrative Projekte ein. Sie lebte sich außerdem viele Jahre in der Battle-Kultur aus und repräsentierte dort ihre Liebe und Leidenschaft zum Hip Hop.

Portraitfoto: Volt

Volt

Volt ist ein Kulturschaffender Tanzkünstler aus Düsseldorf. Als Tänzer, Lehrer und Pädagoge hat Volt über 18 Jahre Erfahrung mit und durch die Kultur zu leben. Mit seiner Crew "Kittridge Waves" und seinem "TideTogether-Kollektiv" hat er es sich zum Ziel gemacht, den Tanzstil global zu etablieren und zu stärken.

Portraitfoto: Willie Stark

Willie Stark

Wilhelmina aka Willie Stark zählt zu den besten House-Tänzerinnen Frankreichs. Sie choreografiert Shows in ganz Europa und nahm an vielen Battles teil, darunter Juste Debout Paris und Summer Dance Forever. Seit 2014 teilt Willie ihre Passion für House Dance und Afro Beats als Dozentin am tanzhaus nrw. „Egal ob Anfänger*in oder Profi – bei meinen Kursen geht es darum einen neuen Stil samt seiner Kultur kennenzulernen, um Gemeinschaft und Austausch, darum, dass sich alle wohlfühlen und Spaß miteinander haben.“, sagt Willie.

Portraitfoto: Yeliz Pazar

Yeliz Pazar

Yeliz Pazar ist Tänzerin, Choreografin und Mitgründerin des 2012 entstandenen Tanzkollektivs nutrospektif welches 2020 vom tanzhaus nrw zu Factory Artists ernannt wurde. Gemeinsam arbeiten sie daran die Tanzkulturen HipHop, Breaking, House Dance, Popping, Locking und Waacking im Bühnenkontext sichtbarer zu machen, künstlerische Ansätze zu erforschen und Dialog in der Tanzlandschaft voranzubringen. Sie choreografierten u.a. “Kinder der Nacht” am Schauspiel Köln, „Get Together“ an der Oper Köln und „NUTRO 10 - Eine nutrospektive“ am tanzhaus nrw. In Zusammenarbeit mit Bahar Gökten vom Kollektiv haben sie mit dem tanzhaus nrw das Tanztheater Festival “MOVING CONCRETE” kuratiert. Im Rahmen des “Step by Step”, eine Koproduktion vom Ballett am Rhein und dem tanzhaus nrw, haben nutrospektif “ocean notion” und „the weirdness ist consistent“ choreografiert und performt. Neben einer Teilchoreografie für “Der Nussknacker” an der Oper am Rhein wurden nutrospektif außerdem vom Stadt:kollektiv für eine einmonatige tänzerische Residenz am Düsseldorfer Schauspielhaus eingeladen. Des Weiteren choreografierte Yeliz Tanz und Theaterstücke wie zuletzt; „Körperpoesie“ (Einladung 4.Tanztreffen der Jugend /Berliner Festspiele) „Concord Floral“ (Regie: Bassam Ghazi) am Schauspiel Köln und „Working Class“ (Regie: Bassam Ghazi) am Düsseldorfer Schauspielhaus. Zudem gehört Sie seit 2013 zum Ohne Stimme Ensemble und choreografierte mit Daniela Rodriguez Romero von nutrospektif europaweite Tanztheater-Produktionen wie „Grenzerde“ (Deutschland), „#P.O.S.T.14“ (Bosnia und Herzegowina), „Fara Voce“ (Rumänien) und „Passagen in Portbou“ (Spanien). Yeliz gehört außerdem zur 1. Generation Waacking Tänzerinnen in Deutschland und organisierte mit „THE WAACK OFF“ im tanzhaus nrw das erste Festival des Genres mit zahlreichen internationalen Gästen.

Portraitfoto: Zero

Zero

Zero zählt zur ersten Generation der Voguing-Tänzer*innen hierzulande und ist ein Gründungsmitglied der deutschen Ballroom Community. Von 2013 bis 2025 hat Zero Voguing und die dazugehörige Kultur vermittelt. Zu Zeros Mentor*innen sowie Inspirationsquellen zählen Künstler*innen wie Alaïa Miyake Mugler, Leiomy Maldonado aka Wonder Woman of Vogue, Power Pumps Twins, Cisco Ruelas & Danielle Polanco aka Heels Royalty. Als Performance-Künstler*in und Movement Coach ist Zero deutschlandweit als auch international tätig, arbeitete in Inszenierungen für Häuser wie das Junge Schauspiel Düsseldorf, die Deutsche Oper am Rhein und u. a. für diverse Künstler*innen vor und hinter der Kamera. Zero choreografierte während der Berlin Alternative Fashion Week 2017 für Patricia Field, die vor allem für die Kostümausstattung der Serie Sex and the City bekannt ist. Bei den Brit Awards 2019 in London wirkte Zero als Haupttänzer*in in den Performances von Calvin Harris, Sam Smith und Dua Lipa mit. Im Frühjahr 2021 war Zero als Tänzer*in in der TV Werbekampagne für Penny Markt mit der Drag Künstlerin Olivia Jones zu sehen. Zero war dort als Movement Director & Co-Choreograf*in für die Voguing-Choreografie während der Produktion und am Set zuständig. Derzeit performt Zero (seit Nov 2022) in dem Musical Cabaret im Düsseldorfer Schauspielhaus, choreografiert von Bridget Petzold, inszeniert von André Kaczmarczyk.