Junge Frau mit grünem Sweatshirt tanzt HipHop

Urban Styles

HipHop-Kultur eint Text (Rap), Musik (DJing), Bild ( Graffiti) und Tanz (Break Dance) und hat ihren historischen Ursprung in den 1970er Jahren in der New Yorker Bronx. Seit den 1980er Jahren wird HipHop auch global als Jugend- und Popkultur in vielen anderen Ländern Europas und Asiens praktiziert. HipHop gilt als ein urbanes Phänomen, also als eine Kultur der Großstadt, die einen schillernden Wertekanon zwischen Respekt, Fairness, Ghetto und Kommerz besitzt. Das Zusammenkommen in Wettbewerben, sog. „Battles“, steht im Zentrum. Es geht um „Skills“, damit ist das technische Niveau gemeint, genauso wie um „Attitude“, womit der individuelle, im besten Falle einzigartige Ausdruck benannt wird. 

Dozent*innen am tanzhhaus nrw unterrichten eine Vielzahl von urbanen Tanztechniken und Tanzstilen.  Locking, Popping, Krumping, Voguing und Waacking können hier in Kursen, Workshops, Circle Sessions oder anderen Veranstaltungen ausprobiert und trainiert werden. Die urbane Szene am tanzhaus nrw lebt kulturelle Vielfalt und gibt so verschiedensten Menschen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne tänzerische Vorerfahrung, den Raum für eine starke gut vernetzte Community, deren Hotspot seit langem das tanzhaus nrw ist.

Dozent*innen

Porträt Abreham Dupierry im Tanzstudio

Abreham Dupierry

Das Tanzen habe ich bereits in jungen Jahren für mich entdeckt, wobei immer die Musik im Fokus für mich stand. Meine ersten offiziellen Tanzschritte erlangte ich im Jazz-Dance Bereich. Im Rahmen eines Gospel Projektes besuchte ich für viele Jahre, die dort angebotenen Hip-Hop Kurse.
Schon immer war mir die pädagogische Arbeit im Tanzen wichtig, weshalb ich dann meine Ausbildung zum ADTV Tanzlehrer begonnen habe und nebenbei auch einen Einblick in Standardtanz erhalten konnte. Meine dreijährige Ausbildung zum Hip-Hop Pädagogen in der JC Akademie (Jokers Circle) habe ich 2023 erfolgreich abgeschlossen, besonders die hohe Qualifikation im pädagogischen Bereich und in diversen urbanen Tanzstilen bereichert seither meinen Tanzunterricht für Kids und Jugendliche.

Alex Coda

Alex

Alex unterrichtet seit 13 Jahren HipHop am tanzhaus nrw, insbesondere Kurse für Kinder und Jugendliche. Die Arbeit hat ihn von Anfang an glücklich und stolz gemacht, denn die Atmosphäre und die Dozent*innen waren für ihn „top level“. „Das ist ein Gefühl, das immer noch anhält und die Harmonie am Haus ausmacht“, sagt Alex.
Alex tanzte in Shows für Künstler*innen wie Cascada und Infamous und choreografierte für die Girlband Bisou. Daneben trat er im Fernsehen auf, u.a. bei „The Dome“, „Top Of The Pops“ und mit Anke Engelke.
Alex gibt seinen Schüler*innen mit, dass der Tanz auch eine Lebenseinstellung sein kann und dass man jeden Tag ein bisschen was dafür tun sollte. Seine Kurse haben schon viele Teilnehmer*innen nachhaltig geprägt.

Annika Wolf

Annika Wolf

Annika Wolfs Kurse zeichnen sich dadurch aus, dass Improvisation und kreative Impulse der Kinder das zentrale künstlerische Element bilden. Nach einer Ausbildung zur Tanzpädagogin setzte sie ihre Ausbildung in New York, Los Angeles und Köln fort. Seit 2008 arbeitet Annika als Choreografin in zahlreichen Düsseldorfer Schulen, seit 2013 als Dozentin am tanzhaus nrw. Im Januar 2020 übernahm sie die Künstlerische Betreuung und Koordination für den Bereich Tanz des Kulturamts NRW. „Mir geht es darum, dass die Kinder ein Gefühl für sich selbst und ihre Bewegungen bekommen. Ich begleite viele Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg und es macht mich besonders glücklich, wenn ich merke welche Fortschritte sie machen und wie stolz sie dabei auf sich sind.“, sagt Annika.

Becky Bonsu Brown

Becky Bonsu Brown

Becky Bonsu Brown ist eine professionelle Choreografin und Tänzerin. Sie lernte im Alter von 15 Jahren die Urbane Tanzszene kennen und wirkte in zahlreichen Projekten als Choreografin mit. 2017 legte sie ihren Schwerpunkt auf Afro Dance und Dancehall.
Becky Bonsu Brown hat bereits mit unterschiedlichen Künstler*innen wie z.B. Rema, Ckay,Stonebwoy, Omah Lay, Band Seed, oder Rapper Majo (Banger-Musik) und Madcon zusammengearbeitet.
In ihrem Unterricht legt sie viel Wert auf kulturelle und historische Hintergründe. Positive Energie, Empowerment und Spaß steht für Becky an erster Stelle. Sie unterrichtet seit 2010 an unterschiedliche Tanzschulen Deutschland weit.

Porträt von Bouni

Bouni

Bouni ist vor allem in den Urban Styles zu Hause. Er hat sich auf die Techniken des Funk und HipHop spezialisiert, die er seit 2016 Teilnehmer*innen am tanzhaus nrw vermittelt. Er gewann zahlreiche Battles und hat in diversen Produktionen mitgewirkt. Er setzte sich als Tänzer und Choreograf im Rahmen des künstlerischen Formates „Urban Double Bill” in seinem Stück „The Anthropomorph“ mit der Technisierung des Menschen auf der Bühne des tanzhaus nrw auseinander. Er verfolgt zudem zahlreiche Projekte an Einrichtungen für Kids und Teens. HipHop bedeutet für Bouni nicht alleine, eine Choreografie zu erlernen, sondern den Spirit dahinter zu verstehen und Teil einer Community zu werden. Die Förderung des musikalischen Verständnisses sowie der Spaß am Tanz sind euch in seinem Unterricht garantiert.

Portrait Bridget Q. Fearn

Bridget Q. Fearn

Bridget ist langjähriges Mitglied des Dozententeams des tanzhaus nrw, Choreografin für das deutsche Theater sowie Bewegungs- und Tanztrainerin für die Schauspielstudenten am Schauspielstudio des Düsseldorfer Schauspielhauses. Zuletzt choreografierte sie "Cabaret" und "Zauberberg" für Düsseldorf, "Liebe, Mord und Adelspflichten" für Krefeld und "Shockheaded Peter" für das Thalia Theater Hamburg. Sie hat mehr als 35 Jahre Erfahrung im Tanzen, Unterrichten und Choreografieren. Ihre Workshops und Kurse zeichnen sich dadurch aus, abgerundet, unterhaltsam, energiegeladen und herausfordernd zu sein. 

Flockey Ocscor

Flockey Ocscor

Flockey Ocscor ist ein international gefragter Tänzer und Choreograf mit großen Charisma. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe und ist u.a. zweifacher Vizeweltmeister in der Kategorie Locking bei den Juste Debout World Finals. Auf Einladung des Goethe-Instituts Ruanda kreierte Flockey 2018 eine Performance aus Musik, Tanz und Storytelling mit Künstler*innen aus Westafrika im Rahmen des Projekts DigiTales across borders. Als vielseitiger Künstler produziert er inzwischen außerdem Kurzfilme und Videos. Flockeys Leidenschaft für den Tanz begann früh: er stammt aus einer künstlerischen Familie, sein Bruder brachte ihn zum Tanz. Seit seinem 17ten Lebensjahr unterrichtet Flockey Urban Dance am tanzhaus nrw. „Ich wünsche mir, dass sich alle in meinen Kursen wohlfühlen, ihren Alltag hinter sich lassen und mit den moves auch später privat umgehen können.“

Franky Dee

Franky Dee

Franky Dee zählt zu den Wichtigsten seines Genres und gewann zahlreiche Battles, u.a. bei der Battle Juste Debout, wo er bereits merhfach als Weltmeister in der Kategorie HipHop hervorging. Zuletzt gewann er bei Dance Delight Germany. Er ist als Tänzer international gefragt und lehrt auf der Basis eines beeindruckenden Handwerks mit viel Freude und Leidenschaft HipHop als partytaugliche Moves.

Giulia Blossom

Giulia "Blossom"

Giulia aka Blossom ist eine internationale junge Künstlerin und Dozentin für die Bereiche Tanz und Fitness. In ihrer tänzerischen Laufbahn, arbeitete sie bereits für diverse Künstler*innen, wie z.B. Jason Derulo, Olsen, Culcha Candela, F1rstman, Ilija Richter und viele mehr. Als Dozentin ist sie Europaweit aktiv, dabei legt sie ihren Fokus auf Feminine Stile, wie Jazz Funk oder Heels.
Das Unterrichten und Choreografieren ist Giulias größte Leidenschaft, dennoch steht sie selbst noch immer mit großer Freude als Tänzerin und Showgirl auf den Bühnen.

Giulia "Blossom" und Tamara Rahil, zwei tanzschaffende Frauen nebeneinander auf einem Foto

Giulia "Blossom" & Tamara Rahil

Giulia ist Tänzerin, Zumba Instructor, Animateur und Model. Sie stand bereits mit drei Jahren das erste mal auf der Bühne und sammelte seit dem etliche Erfahrungen auf der Bühne und im TV. Mit ihren ersten beiden Gruppen „Hype Snipes“ und „UniteD! Movement“ war sie jahrelang erfolgreich auf Meisterschaften unterwegs. Im Alter von 16 Jahren startete Giulia eine urbane Tanzausbildung und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für den Tanzstil Voguing und die Ballroom Kultur. In den Jahren darauf reiste Giulia durch Europa, um Workshops von verschiedensten Tänzern und eigenen Idolen zu nehmen, um sich weiterzubilden. Mit 18 Jahren gründete Giulia ihre erste eigene Crew namens „Do Better Blues“ welche heute als Plattform für Künstler aller Art dient. Giulia ist in der Ballroom Szene als Blossom Prodigy bekannt. Sie war ein Teil des Kiki House of Angels indem sie den Titel German Princess erlangte und ist ehemaliges Mitglied des Iconic House of Prodigy. In den letzten Jahren hatte sie die Chance für Künstler wie Culcha Candela, Olsen, Ilja Richter, F1rstman aus Holland und auf dem Splash Festival zu tanzen. Sie ist Teil des SpecialOne Teams für welches sie Europaweit Modelt und Tanzt. Allerdings gilt ihre große Leidenschaft dem Unterrichten.

Tamara Rahil begann ihre Karriere mit Wettkampftanz im Bereich Jazz und Modern. 2013 entschloss sie sich, eine professionelle Bühnentanz-Ausbildung an der „dance emotion – freiburger akademie für tanz“ zu absolvieren. In den folgenden Jahren bereiste sie zahlreiche Länder, wie Italien, Großbritannien, die Ukraine und USA, um ihr Bewegungsrepertoire auszubauen und sich in den Bereichen Jazz, Contemporary und Hip-Hop weiterzubilden. Es sind diese Stile, die sie noch immer prägen. Heute arbeitet Tamara als Tänzerin und Tanzpädagogin sowie als Dozentin für Projekte wie das Chance Tanz Projekt „Hip-Hop Alive“ oder das europageförderte Erasmus+ Projekt „Dance Crew EU“ in Bologna/Italien. „Ich biete ein richtiges Training an, welches ein solides Fundament vermittelt und den Teilnehmer*innen ermöglicht, durch die Herausforderungen über sich hinauszuwachsen. Ich gebe viel Energie im Unterricht und strebe eine Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß an. Bei mir geht es neben der Technik auch um die Haltung, die Attitude beim Tanzen.“, sagt Tamara.

Porträt von Irina Vujicic

Irena Vujicic

Irena Vujicic hat bald 20 Jahre lang in verschiedenen Tanz- und Theaterprojekten auf der Bühne bzw. als Choreographin oder pädagogische Kraft mitgewirkt, gibt Physical Introductions als Einführung von internationalen Gastspielen und unterrrichtet Fortbildungen für Lehrer, die Tanz und Bewegung in ihren Unterricht integrieren möchten.

Porträt von Kofie da Vibe

Kofie da Vibe

Kofie ist ein vielseitiger Tänzer, Choreograf und Netzwerker, der mit Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten zusammenarbeitet. Er ist Mitgründer der Crew Bad Newz MP und der European Buck Session (EBS), die er gemeinsam mit Osei im tanzhaus nrw etablierte. EBS gilt als wichtigstes Krump-Event weltweit und findet einmal jährlich statt. Sein Talent als HipHop-Tänzer stellt Kofie als Gewinner zahlreicher Battles europaweit unter Beweis. Er tourte mit verschiedenen Companys in Schweden, Finnland, Frankreich und Russland, war Künstler bei der Show „Beethoven! The Next Level" und von 2016 bis 2018 am Schauspielhaus Düsseldorf engagiert. Dabei lernte Kofie seine Skills nicht im Tanzstudio, sondern in selbstorganisierten Zirkeln nach der Schule. Inspiriert von den facettenreichen Urban Styles eignete er sich seine Skills in HipHop, Krump und Afro Dance selbst an und bildete sich später auch in zeitgenössischem Tanz, Modern Dance und Theaterimprovisation weiter. Kofie ist auch in anderen Kunstsparten kreativ: Er hat sein eigenes Modelabel „IBIM Creation“ und ist mit seinem Kurzfilm für das 250 Jahre Beethoven Jubiläum „BTHVN 2020“ der Stadt Bonn nominiert.

Lana Schmittmann, Schwarze Frau mit hochgesteckten Haaren und türkisem Oberteil, seitlich zur Kamera stehend, Blick in diese, den linken Arm um den Kopf gewickelt und die Hand gespreizt seitlich am Kopf haltend

Lana Schmittmann

Ich tanze seit 14 Jahren Hiphop und House. Vor drei Jahren bin ich einer Meisterschaftsgruppe beigetreten, bei der ich Commercial und Waacking entdeckt habe. Seitdem liebe ich es, alle Tanzstile im Open Style einzubringen und diese Liebe in meinen Kursen weiterzugeben.
Ich habe mehrere Workshops besucht und leite nun seit 6 Jahren eigene Tanzkurse in verschiedenen Tanzschulen und Vereinen. Ich freue mich, die Techniken und die Freude am Tanz mit euch zu teilen.

Mann mit Bart und dunklen Haaren, weißem T'Shirt und überkreuzten Armen vor schwarzem Hintergrund schaut in die Kamera

Lin Verleger

Ursprünglich aus dem Breakdance kommend, verbindet er in seiner aktuellen künstlerischen und tanzpädagogischen Arbeit zeitgenössische und urbane Elemente. Er ist ehemaliger deutscher Breakdance-Meister und tanzte u. a. bei renommierten Tanztheater-Größen wie Susanne Linke, der ehemaligen Pina Bausch-Tänzerin Regina Advento, der international tourenden Kompanie La Macana oder dem Regisseur Nuran David Calis und arbeitete für das Tanztheater Erfurt. In den vergangenen Jahren fokussierte er seine choreografische Arbeit auf den Bereich des Kinder- und Jugendtheaters. So choreografierte und inszenierte er Stücke für renommierte Häuser für junges Publikum wie das Jes in Stuttgart, für Tanz Graz oder das Comedia Theater in Köln. In NRW gewann er 2018 mit der Tanzkompanie MIRA und "Youngdogs" den 2. Preis beim Jugendkulturpreis NRW und wurde 2019 mit seiner Jugendproduktion "Uncanny Valley" zum "Tanztreffen der Jugend" der Berliner Festspiele eingeladen. 2019 gewann er mit einem Solo den "SoloDuo-Wettbewerb" in Köln. Sein Stück "MutigMutig" wurde 2020 für den Kölner Theaterpreis nominiert und war "Kindertheater des Monats" im November 2022. Die Hochschule für Musik und Tanz berief ihn 2022 und 2023 als Mentor für "SoloEdition" an das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz. Im gleichen Jahr übernahm er die künstlerische Leitung für "Urban Mentoring", einem Fortbildungsformat für urbane Tänzer:innen und für das "Urban Fusion Lab" für professionelle Tänzer:innen und Laien. Im Programm 180°Drehung des nrw landesbuero Tanz arbeitet er seit mehreren Jahren mit Kindern mit Förderbedarf an einer Förderschule für geistige Entwicklung in Bergheim und ist für den "Kulturrucksack NRW" aktiv. 2023 wurde das von ihm choreografierte urbane Tanztheater „Aus der Kurve fliegen“ (Regie: Grete Pagan) für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.

Porträt von Miro

Miro „Zero Angels“

Miro zählt zur ersten Generation der Voguing Tänzer*innen hierzulande und ließ sich u.a. von Wegweiser*innen des Genres wie Archie Burnett weiterbilden. Zu seinen Inspirationsquellen zählen Tänzer*innen wie Leiomy Maldonado, Dashaun Wesley und Danielle Polanco. 2018 entschied sich Miro, The House of Melody (heute House of Saint Laurent) zu verlassen, eines der ersten deutschen Tanzkollektive des Voguing, zu dessen Gründungsmitglieder er zählte. Miro wirkte in diesem Zusammenhang in TV-Produktionen und auf Events in Düsseldorf, Berlin und Paris mit, dort sogar im legendären Moulin Rouge.
Miros Leidenschaft gilt nicht nur dem Voguing. Er tanzte schon früh HipHop und House und bewegte sich in verschiedenen Communities und Battles. Seine Ausbildung absolvierte er an der Tanzakademie für zeitgenössischen Tanz „Balanche 1“ in Berlin. Als Tänzer und Choreograf ist er deutschlandweit tätig, arbeitete für das Junge Schauspiel Düsseldorf, die Deutsche Oper am Rhein und u.a. für Künstler*innen wie Zebra Katz und Jennifer Rostock. Er choreografierte während der Berlin Alternative Fashion Week 2017 für Patricia Field, die vor allem für die Kostümausstattung der US-amerikanischen Serie „Sex and the City” bekannt wurde. Seit 2016 ist Miro Mitglied der Urbanatix Streetart Artistic Crew. Bei den Brit Awards 2019 wirkte er als einer der Haupttänzer*innen der Performances von Calvin Harris, Rag’n’Bone Man, Sam Smith und Dua Lipa mit. 

Porträt Moris Cardone

Moris Cardone

Moris arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Tanzdozent und hat bereits in zahlreichen europäischen Ländern unterrichtet. In den Urban Styles umfasst seine Arbeit Hip Hop, Street Jazz, Commercial Dance (Pop / Show / Girly), sowie Afro/Latin. Zu seiner Profession zählen technische Stile wie Jazz, Contemporary, Modern und Lyrical. 2018 gründete er zusammen mit Iván Keim die Tempecy - Modern Dance Company in Estland, wo er als Choreograf für die Produktionen „Dreams“ und „#TALKTOME“ arbeitete. Seit 10 Jahren arbeitet Moris mit der in Estland gegründeten Kompanie Tartu Tantsuuakademia zusammen. Sein Unterricht ist voller Energie, Kreativität und Inspiration. Seine Leidenschaft für Tanz, die er mit seinen Schüler*innen teilt und vermittelt, spiegeln sich in seinen kraftvollen und ausdrucksstarken Bewegungen wieder.

Nini

Nini

Nini ist seit ca. 10 Jahren aktiv in der urbanen Tanzszene unterwegs und hat ihre Leidenschaft im House Dance gefunden. Sie organisiert die „House Session“ im tanzhaus nrw, um hier Tänzer*innen und Tanzbegeisterten im Raum Düsseldorf und NRW einen Ort des Austausches und Zusammenkommens zu bieten. Nini hat auch bereits an diversen nationalen als auch internationalen Battles teilgenommen und wird ebenfalls regelmäßig als Jury-Mitglied eingeladen.
Für die Düsseldorfer Nacht der Museen 2022 hat sie das Stück „No Strings Attached“ choreografiert und performt sowie bei dem Stück "Touched | Berührt" im Kölner Künstler*innen Theater (2023) mitgewirkt. In ihrem Kurs möchte sie sowohl die Foundation von House Dance näher bringen als auch den eigenen Tanzstil der Teilnehmer*innen formen und festigen.

Blick durch das Fenster in ein Studio des tanzhaus nrw.

OG

Als Weltmeister in House Dance nimmt OG weltweit erfolgreich an zahlreichen Urban Dance Events als Tänzer, Dozent, und Choreograph teil.
Als 4-facher Gewinner von „Juste Debout Germany“ (Düsseldorf) und 2-facher Solo-Gewinner der House-Dance Weltmeisterschaft „House Dance Forever“ in Amsterdam und Tokyo, repräsentiert er seine House Dance Community „House Roots“ (Gewinner von Deep House Mission/Paris 2019) und auch die Freestyle House Dance-Szene deutschlandweit.
Als Freestyle-Tänzer und gefragtes Jurymitglied gibt er online und Vorort bei verschiedenen urbanen Tanzveranstaltungen Workshops.
Sein House-Stil basiert auf „House Feeling“, worin Elemente aus African, Latin und besonders Capoeira erkennbar sind.

Paul Damiano, Schwarzer Mann mit Bart, schwarzer Kopfbedeckung und cremeweißem T'Shirt vor cremeweißem Hintergrund

Paul Damiano

Paul Damiano ist leidenschaftlicher Tänzer und Choreograf aus Nairobi, Kenia. Seit 2012 begeistert er mit seiner Tanzkunst. In den letzten Jahren führte sein künstlerischer Weg ihn nach Deutschland. Hier verfolgt er beharrlich sein Ziel, als Tänzer internationale Erfahrungen zu sammeln und seine künstlerische Vision zum Leben zu erwecken. Paul Damiano hat sich besonders auf die Ausdrucksformen des Afrohouse und Krump spezialisiert, wobei er durch seine mitreißende Präsenz und beeindruckende Persönlichkeit das Publikum in seinen Bann zieht. Als erfahrener Profi-Tänzer hat er nicht nur in Deutschland, sondern auch in Kenia, Polen und auf den Philippinen sein Können unter Beweis gestellt. Dort unterrichtete er diverse Afrohouse Workshops. Darüber hinaus hat er bei verschiedenen Battles den Stil des Afrohouse und Krump repräsentiert, und durch seine einzigartige Expertise hat er bereits mehrere Tanzbattles, u.a. das Bar- Battle im Theater Oberhausen gejudged. In verschiedenen renommierten Tanzschulen, darunter die JC Academy in Düsseldorf, Line Up in Köln und Urban Art Compley in Wuppertal, hat Paul nicht nur zahlreiche Schüler*innen inspiriert, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Kunst des Unterrichtens gesammelt. Letztes Jahr repräsentierte er mit Ausdruck und Leidenschaft seinen Tanzstil Afrohouse bei Redbull Dance Your Style in München als eingeladener Tänzer.

Petrit Bekiri

Petrit Bekiri

Petrit entdeckte im Alter von 12 Jahren den Breakdance für sich. Seitdem nahm er weltweit an Events und Wettbewerben teil (u.A in Amerika, Mexiko, Italien, Türkei, England, Bulgarien), reiste durch das Tanzen in 20 Länder und lernte so die verschiedensten Breakdance Stile kennen.
Als Tänzer arbeitet er immer wieder für Fashion-Shows und Musikvideos mit Marken wie Calvin Klein, LTB, Jack & Jones und Künstler*innen wie Mike Singer, Le Shuuk oder Eko Fresh.
Als ausgebildeter Pädagoge verfügt er über umfangreiche Kenntnisse im Unterrichten von Kindern und Jugendlichen. Beim Unterrichten legt er viel Wert darauf, den Kindern die Musik näherzubringen, zu helfen den Tanz zu verstehen und untereinander zu kooperieren.
In seiner Freizeit produziert Petrit selber Musik, ist DJ und spielt verschiedene Instrumente.

Eray Gülay

Ray

 Eray Gülay aka Ray ist Choreograf, Tänzer und Ensemblemitglied der Ben J. Riepe Company. Er war von 2014 bis 2019 Mitglied des House of Melody – dem ersten Voguing-Kollektiv in Deutschland. Er schloss zugleich seine Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab. Ray war in Stücken von renommierten Choreografen wie Jérôme Bel, Mark Sieczkarek und Rainer Behr zu sehen und choreografiert neben kommerziellen Auftragsarbeiten für den Popsänger Matthew Wood. Als Tänzer performte er für Cakes Da Killa, TT The Artist und Barbara Tucker. In seinen Kursen schätzt er es, wenn sich die Teilnehmer*innen auf den Tanz einlassen und Gefühl zeigen. „Was hast du zu sagen? Was kannst du mit deinem Körper machen? Das sind für mich die wichtigen Fragen“, sagt Eray.

Porträt Rayboom vor Tanzhaus-Backstein-Wand

Rayboom

Rymon Zacharei, bekannt unter dem Künstlernamen Rayboom wurde 1985 in Bagdad im Irak geboren. Der Trainer, Choreograph und Tänzer verbindet mit seinem Tanzstil Hip-Hop, Popping, House und Locking mit Elementen aus dem Kampfsport sowie dem zeitgenössischen Tanz. Rayboom ist Mitgründer der Crew "Bad Newz MP" und zählt zu den ersten Hip-Hop-Tänzern der neuen deutschen Generation.

Diana Schöne alias Ruby, Weiße Frau mit schulterlangen blonden Haaren in einem Top, die seitlich zur Kamera steht, mit Blick in diese

Ruby

Ruby ist eine vielseitige Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin, sie liebt es eine Vielzahl von Emotionen, Erzählungen, künstlerischen Formen und Tanzstilen zu erkunden. Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Fundaments steht eine tiefe Verbindung zu urbanen Tanzkulturen, insbesondere zum dynamischen und lebendigen Stil des Hip-Hop. Im Jahr 2019 war sie Mitbegründerin des Tanzkollektivs HoS (Hood of Sisters), einer visionären Initiative, die darauf abzielt, ein unterstützendes Umfeld für Frauen in der urbanen Tanzszene zu schaffen. Im selben Jahr trat Ruby auch dem Verein „UBeKu e.V.“ bei, der sich der Förderung der blühenden urbanen Bewegungskultur in der Region Nordrhein-Westfalen widmet. Als junge Künstlerin setzt sie sich leidenschaftlich dafür ein, die Sichtbarkeit urbaner Tanzkulturen im Theaterbereich zu erhöhen und ihnen ihren rechtmäßigen Platz im Rampenlicht zu sichern. In Projekten wie „Rap Lab 2023“ oder „Urban Bridges“, arbeitet sie in enger Kooperation mit dem Kulturzentrum Zakk und dem tanzhaus nrw zusammen, um jungen urbanen Tänzer*innen wertvolle tänzerische Möglichkeiten zu bieten.

Porträt Sonja Reischl im Tanzstudio

Sonja Reischl

Sonja Reischl ist urbane Tänzerin und Choreographin, ansässig in Düsseldorf.
Sie unterrichtet seit vielen Jahren sowohl Choreografie und Freestyle in allen urbanen Tanzrichtungen und Altersklassen und ist Teil mehrerer Tanzkompanien. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen konnte Sonja durch die zahlreiche Teilnahme an internationalen urbanen Tanzcamps, Fortbildungen und Workshops erlangen. Sie lehrt mit viel Spaß und Leidenschaft und kombiniert in ihren Kursen Basics, Feeling und Musikalität.

Porträt von Surena

Surena

Surena ist studierte Juristin und: sie zählt zu den zurzeit angesehensten urbanen Tänzerinnen der Region. Der erste Kontakt mit Tanz entstand sowohl durch die iranischen Tänze ihrer Familie als auch durch die Shows von Michael Jackson. In ihrer Schulzeit fand Surena Zugang zur HipHop-Kultur, trainierte mit ihrer Clique und in zahlreichen Workshops und gründete später ihre eigene Gruppe „ShitHappenz“. Besonders prägend beschreibt sie ihre Zeit in Frankreich, vor allem in den Pariser HipHop-Clubs. „Dort ging es nicht darum, sich selbst darzustellen oder gegeneinander anzutreten, sondern Moves zu teilen und miteinander in Verbindung zu treten.“ Dieser Spirit und die Vermittlung der Kultur des HipHop ist Surena sehr wichtig. Bereits mit 17 Jahren begann sie zunächst in Bremen und heute in ganz Deutschland und Frankreich zu unterrichten. Zudem war sie vier Jahre in Folge Künstlerin bei der legendären Urbanatix-Show in Bochum und setzt sich in kulturellen Foren für integrative Projekte ein. Sie nimmt an zahlreichen Battles teil und repräsentiert mit ihrem besonderen Stil den „female HipHop“.

Tamara Rahil

Tamara Rahil

In diesem Kurs sollen die Teilnehmenden an verschiedene Techniken des Contemporary Dance gemischt mit urbanen Elementen herangeführt werden. Die erlernten Elemente sollen zu Choreografieren auf moderne Lieder gefestigt und verknüpft werden, sodass die Kinder ein tänzerisches Fundament für sich festigen können. Lasst uns gemeinsam Tanzen, Spaß haben und lernen! 

Blick durch das Fenster in ein Studio des tanzhaus nrw.

Wilhelmina "Willie" Stark & Josiah

Wilhelmina “Willie” Stark zählt zu den besten House-Tänzerinnen Frankreichs. Sie choreografiert Shows in ganz Europa und nahm an vielen Battles teil, darunter Juste Debout Paris und Summer Dance Forever. Seit 2014 teilt Willie ihre Passion für House Dance und Afro Beats als Dozentin am tanzhaus nrw. „Egal ob Anfänger*in oder Profi – bei meinen Kursen geht es darum einen neuen Stil und seine Kultur kennenzulernen, um Gemeinschaft und Austausch, darum, dass sich alle wohlfühlen und Spaß miteinander haben.“, sagt Willie.

Josiah K.W. zählt in der Afrobeats Tanzszene Ghanas zu einem der bekanntesten Tänzer und hat dort bereits für viele verschiedene Tanzgruppen und Ensembles choreographiert. Sein spezifischer Afro-Stil vermittelt dabei verschiedene Tanzformen und –stile Ghanas, wie z.B. Azonto. „Kultur über Tanz zu erfahren und neu kennenzulernen, Spaß zu haben und neues Körper und Selbstbewusstsein zu entdecken“ sind ihm im Kurs besonders wichtig. „Ob du ein Anfänger oder Profi bist, hab einfach Spaß!“ – so das Motto.

Willie Stark

Wilhelmina „Willie“ Stark

Wilhelmina “Willie” Stark zählt zu den besten House-Tänzerinnen Frankreichs. Sie choreografiert Shows in ganz Europa und nahm an vielen Battles teil, darunter Juste Debout Paris und Summer Dance Forever. Seit 2014 teilt Willie ihre Passion für House Dance und Afro Beats als Dozentin am tanzhaus nrw. „Egal ob Anfänger*in oder Profi – bei meinen Kursen geht es darum einen neuen Stil und seine Kultur kennenzulernen, um Gemeinschaft und Austausch, darum, dass sich alle wohlfühlen und Spaß miteinander haben.“, sagt Willie.

Porträt von Yeliz Pazar

Yeliz Pazar

Yeliz Pazar ist Tänzerin und Choreografin. Sie ist Mitgründerin des 2012 entstandenen Tanzkollektivs nutrospektif welches 2020 vom tanzhaus nrw zu Factory Artists ernannt wurde. Gemeinsam arbeiten sie daran Tanzkulturen Hip Hop, Breaking, House Dance, Popping, Locking und Waacking im Bühnenkontext sichtbarer zu machen, künstlerische Ansätze zu erforschen und Dialog in der Tanzlandschaft voran zu bringen. Sie choreografierten u.A. “Kinder der Nacht” am Schauspiel Köln, „Get Together“ an der Oper Köln und „NUTRO 10 - Eine nutrospektive“ am tanzhaus nrw. In Zusammenarbeit mit Bahar Gökten vom Kollektiv haben sie mit dem tanzhaus nrw das Tanztheater Festival “MOVING CONCRETE” kuratiert. Im Rahmen des “Step by Step”, eine Koproduktion vom Ballett am Rhein und dem tanzhaus nrw, haben nutrospektif “ocean notion” und „the weirdness ist consistent“ choreografiert und performt. Neben einer Teilchoreografie für “Der Nussknacker” an der Oper am Rhein wurden nutrospektif außerdem vom Stadt:kollektiv für eine einmonatige tänzerische Residenz am Düsseldorfer Schauspielhaus eingeladen. Des Weiteren choreografierte Yeliz Tanz und Theater - Stücke wie zuletzt; „Körperpoesie“ (Einladung 4.Tanztreffen der Jugend /Berliner Festspiele) „Concord Floral“ (Regie: Bassam Ghazi) am Schauspiel Köln und „Working Class“ (Regie: Bassam Ghazi) am Düsseldorfer Schauspielhaus. Zudem gehört Sie seit 2013 zum Ohne Stimme Ensemble und choreografierte mit Daniela Rodriguez Romero von nutrospektif europaweite Tanz Theaterproduktionen wie „Grenzerde“ (Deutschland), „#P.O.S.T.14“ (Bosnia und Herzegowina), „Fara Voce“ (Rumänien) und „Passagen in Portbou“ (Spanien). Yeliz gehört außerdem zur 1. Generation Waacking Tänzerinnen in Deutschland und organisierte mit „THE WAACK OFF“ im tanzhaus nrw das erste Festival des Genres mit zahlreichen internationalen Gästen.