Junge Frau mit grünem Sweatshirt tanzt HipHop

Urban Styles

Die HipHop-Kultur eint Text (Rap), Musik (DJing), Bild ( Graffiti) und Tanz (Break Dance) und hat ihren Ursprung in den 1970er Jahren in der New Yorker Bronx. Seit den 1980er Jahren wird HipHop als Jugend- und Popkultur auch in vielen Ländern Europas und Asiens praktiziert. HipHop gilt als ein urbanes Phänomen, also als eine Kultur der Großstadt, die einen schillernden Wertekanon zwischen Respekt, Fairness, Ghetto und Kommerz besitzt. Das Zusammenkommen in Wettbewerben, sog. „Battles“, steht im Zentrum. Es geht um „Skills“, damit ist das technische Niveau gemeint, genauso wie um „Attitude“, womit der individuelle, im besten Falle einzigartige Ausdruck benannt wird. 
Im tanzhaus nrw sammelt sich unter dem Begriff der Urban Styles eine Vielzahl von Formen des HipHop. Tanztechniken des Urban Dance wie Locking, Popping, Krumping, House und Freestyle treffen auf aktuellere Entwicklungen wie Voguing und Waacking und finden im tanzhaus nrw in Kursen, Workshops, Circle Sessions oder anderen Veranstaltungen statt. So mischen sich im tanzhaus nrw auch in diesem Bereich verschiedenste Menschen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne Vorerfahrung, aber auch eine starke gut vernetzte Community, deren Hotspot das tanzhaus nrw ist. Dies ist uns eine besondere Ehre.

Dozent*innen

Porträt von Albi Gjikaj

Albi Gjikaj

Albi begann im Alter von 13 Jahren Breakdance zu tanzen und gewann mit 16 und in der Folgezeit zahlreiche Preise (Ruhrpottbattle, Mixery ko Battle, Ready to Rumble, National Battle of the Year).  Als Tänzer arbeitete er am Theater Oberhausen, am Theater Wuppertal und in der Düsseldorfer Oper und tourt mit verschiedenen Stücken durch Deutschland.

Alex Coda

Alex

Alex unterrichtet seit 13 Jahren HipHop am tanzhaus nrw, insbesondere Kurse für Kinder und Jugendliche. Die Arbeit hat ihn von Anfang an glücklich und stolz gemacht, denn die Atmosphäre und die Dozent*innen waren für ihn „top level“. „Das ist ein Gefühl, das immer noch anhält und die Harmonie am Haus ausmacht“, sagt Alex.
Alex tanzte in Shows für Künstler*innen wie Cascada und Infamous und choreografierte für die Girlband Bisou. Daneben trat er im Fernsehen auf, u.a. bei „The Dome“, „Top Of The Pops“ und mit Anke Engelke.
Alex gibt seinen Schüler*innen mit, dass der Tanz auch eine Lebenseinstellung sein kann und dass man jeden Tag ein bisschen was dafür tun sollte. Seine Kurse haben schon viele Teilnehmer*innen nachhaltig geprägt.

Annika Wolf

Annika Wolf

Annika Wolfs Kurse zeichnen sich dadurch aus, dass Improvisation und kreative Impulse der Kinder das zentrale künstlerische Element bilden. Nach einer Ausbildung zur Tanzpädagogin setzte sie ihre Ausbildung in New York, Los Angeles und Köln fort. Seit 2008 arbeitet Annika als Choreografin in zahlreichen Düsseldorfer Schulen, seit 2013 als Dozentin am tanzhaus nrw. Im Januar 2020 übernahm sie die Künstlerische Betreuung und Koordination für den Bereich Tanz des Kulturamts NRW. „Mir geht es darum, dass die Kinder ein Gefühl für sich selbst und ihre Bewegungen bekommen. Ich begleite viele Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg und es macht mich besonders glücklich, wenn ich merke welche Fortschritte sie machen und wie stolz sie dabei auf sich sind.“, sagt Annika.

Transgender Frau, Hände in der Hüfte, kraftvoll richtung Sonne guckend

Asia Juicy Couture

Asiah Juicy Couture, alias Murmaid, entdeckte Ballroom 2015 und verliebte sich sofort. Sie liebte zuerst die Ästhetik, verstand aber schnell, wie untrennbar diese Kultur von den kulturellen und politischen Herausforderungen ist, besonders heutzutage, wo Ballroom immer mehr zum Mainstream angehört. “Face” und “Performance” sind ihre Hauptkategorien, aber sie liebt es, herumzuspielen und zu experimentieren, denn sie sagt: „So perfektionierst du dein Handwerk und erhältst die wahre Essenz der Kultur, weil alle Kategorien miteinander verflochten sind“.
Über Ballroom lernte sie hauptsächlich in NYC, wo sie von Icons and Legends unterrichtet wurde. Heute lebt sie in der Schweiz, wo sie das Schweizer Chapter des House of Juicy Couture anführt und beim Aufbau der Szene seit Beginn geholfen hat.

Becky Bonsu Brown

Becky Bonsu Brown

Becky Bonsu Brown hat bereits mit unterschiedlichen Künstler*innen wie z.B. Stonebwoy, Omah Lay, Band Seed, Ckay, Gatopreto oder Rapper Majo (Banger-Musik) und Madcon zusammengearbeitet.
In ihrem Unterricht legt sie viel Wert auf kulturelle und historische Hintergründe. Positive Energie, Empowerment und Spaß steht für Becky an erster Stelle. Sie unterrichtet seit 2010 an unterschiedliche Tanzschulen Deutschland weit.

Porträt von Bouni

Bouni

Bouni ist vor allem in den Urban Styles zu Hause, ergänzt durch solide Erfahrungen im zeitgenössischen Tanz sowie Modern Dance. Er hat sich auf die Techniken des Funk und HipHop spezialisiert, die er seit 2016 Teilnehmer*innen am tanzhaus nrw vermittelt. Er gewann zahlreiche Battles und tanzte bei Events in den unterschiedlichsten Kategorien. Funkin’ Stylez 2012 etwa gewann er in der Kategorie „Me against the music“ bei dem International Streetdance Festival 2014 in Slowenien die Kategorie HipHop. 2015 setzte er sich bei der Battle von Global Skills in den Kategorien Popping und Locking durch. Als Tänzer arbeitet er zudem für die Show „Urbanatix” in der Bochumer Jahrhunderthalle und verfolgt zahlreiche Projekte an Einrichtungen für Kids und Teens. Er setzte sich zudem als Tänzer und Choreograf im Rahmen des künstlerischen Nachwuchsformates „Now & Next” mit der Technisierung des Menschen auf der Bühne des tanzhaus nrw auseinander. Die Förderung des musikalischen Verständnisses sowie der Spaß am Tanz sind euch in seinem Unterricht garantiert.

Portrait Bridget Q. Fearn

Bridget Q. Fearn

Bridget Q. Fearn stammt aus Kalifornien und ist eine hochgeschätzte Kollegin mit einer langjährigen Tanz-Expertise, mit Ausstrahlung, Begeisterungsfähigkeit, Offenheit und viel Humor. Vor allem bringt sie aber einen großen Reichtum an internationaler Tanz- und Performance-Erfahrung sowie viel Know-How im Unterrichten mit. Bridget wurde 1987 Teil der Dozent*innenfamilie des tanzhaus nrw und prägt mit ihrem Wissen in Ballett, Modern, Jazz und Tap Dance sowie HipHop den Unterrichtsbereich maßgeblich mit. Zusammen mit dem US-amerikanischen Tänzer Marvin A. Smith brachte sie in den 1990er Jahren einen aufregend neuen Spirit des Street Jazz, verortet irgendwo zwischen Urban und Jazz Dance, nach Deutschland und in das tanzhaus nrw.
Einige ihrer heutigen Schüler*innen besuchen ihre Kurse seit 25 Jahren. Auch der spätere Kontakt des tanzhaus nrw zu dem Tänzer, Dozenten und Choreografen Corey Action-Harrison aus Oakland kam durch Bridget zustande. Zudem ist Bridget zertifizierte Yogalehrerin und arbeitet mit Menschen zusammen, die an Parkinson und Multipler Sklerose erkrankt sind. Neben ihrer über 30-jährigen Lehr-Erfahrung trat sie als Tänzerin weltweit auf und erhält Choreografieaufträge u.a. für das Staatstheater Mainz oder für die deutsche Erstaufführung des Bowie-Musicals „Lazarus“ unter der Regie von Matthias Hartmann am Düsseldorfer Schauspielhaus.

transgender Mann mit großen Ohringen, Netzoberteil, Blick sehnsüchtig

Diva Louboutin

Diva ist eine Mutterfigur in der London Ballroom Community. Sie ist eine der ersten dieser Ballroomgeneration, die seit den Anfängen im Jahr 2009 beim Aufbau einer Ballroomszene in London geholfen und ihr Wissen vermittelt hat. Derzeit leitet sie zahlreiche Kurse, in denen sie Old Way Voguing unterrichtet und arbeitet als professionelle Tänzerin. Ballroom hat es Diva ermöglicht, ihre Transidentität anzunehmen, und sie schafft Räume, in denen lokale queere Jugendliche sich frei ausdrücken und „alles rauslassen“ können.

Flockey Ocscor

Flockey Ocscor

Flockey Ocscor ist ein international gefragter Tänzer und Choreograf mit großen Charisma. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe und ist u.a. zweifacher Vizeweltmeister in der Kategorie Locking bei den Juste Debout World Finals. Auf Einladung des Goethe-Instituts Ruanda kreierte Flockey 2018 eine Performance aus Musik, Tanz und Storytelling mit Künstler*innen aus Westafrika im Rahmen des Projekts DigiTales across borders. Als vielseitiger Künstler produziert er inzwischen außerdem Kurzfilme und Videos. Flockeys Leidenschaft für den Tanz begann früh: er stammt aus einer künstlerischen Familie, sein Bruder brachte ihn zum Tanz. Seit seinem 17ten Lebensjahr unterrichtet Flockey Urban Dance am tanzhaus nrw. „Ich wünsche mir, dass sich alle in meinen Kursen wohlfühlen, ihren Alltag hinter sich lassen und mit den moves auch später privat umgehen können.“

Franky Dee

Franky Dee

Franky Dee zählt zu den Wichtigsten seines Genres und gewann zahlreiche Battles, u.a. bei der Battle Juste Debout, wo er bereits merhfach als Weltmeister in der Kategorie HipHop hervorging. Zuletzt gewann er bei Dance Delight Germany. Er ist als Tänzer international gefragt und lehrt auf der Basis eines beeindruckenden Handwerks mit viel Freude und Leidenschaft HipHop als partytaugliche Moves.

dunkles Bild, Frau mit alter floraler Jacke, guckt ernst

Georgina Saint Laurent

Georgina ist professionelle Tänzerin und Choreografin und die sogenannte “Trailblazer” der deutschen Ballroomszene. Sie gründete das House of Melody im Jahr 2012 und nach 7 Jahren Pionierarbeit schloss sie sich mit ihrem Haus dem “Iconic House of Saint Laurent” an. Nun ist sie die europäischen Mother des House of Saint Laurent und wurde auch als “Legend” gekürt für die Kategorie European Runway und für ihren Beitrag zur Szene vom ersten Tag an.

Giulia Blossom

Giulia "Blossom"

Giulia ist Tänzerin, Zumba Instructor, Animateur und Model. Sie stand bereits mit drei Jahren das erste mal auf der Bühne und sammelte seit dem etliche Erfahrungen auf der Bühne und im TV. Mit ihren ersten beiden Gruppen „Hype Snipes“ und „UniteD! Movement“ war sie jahrelang erfolgreich auf Meisterschaften unterwegs. Im Alter von 16 Jahren startete Giulia eine urbane Tanzausbildung und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für den Tanzstil Voguing und die Ballroom Kultur. In den Jahren darauf reiste Giulia durch Europa, um Workshops von verschiedensten Tänzern und eigenen Idolen zu nehmen, um sich weiterzubilden. Mit 18 Jahren gründete Giulia ihre erste eigene Crew namens „Do Better Blues“ welche heute als Plattform für Künstler aller Art dient.
Acht Monate lang unterrichtete Giulia Tanz und Fitness Kurse in Italien und choreografierte Shows für das Hotel Labranda Rocca Nettuno in Italien.
Giulia ist in der Ballroom Szene als Blossom Prodigy bekannt. Sie war ein Teil des Kiki House of Angels indem sie den Titel German Princess erlangte und ist ehemaliges Mitglied des Iconic House of Prodigy.
In den letzten Jahren hatte sie die Chance für Künstler wie Culcha Candela, Olsen, Ilja Richter, F1rstman aus Holland und auf dem Splash Festival zu tanzen.
Sie ist Teil des SpecialOne Teams für welches sie Europaweit Modelt und Tanzt.
Allerdings gilt ihre große Leidenschaft dem Unterrichten. Im letzten Jahr unterrichtete sie den Abschluss Jahrgang der Tanzschule Anna Musci für Tanzpädagogik in Bereich Voguing.

Porträt von Kofie da Vibe

Kofie da Vibe

Kofie ist ein vielseitiger Tänzer, Choreograf und Netzwerker, der mit Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten zusammenarbeitet. Er ist Mitgründer der Crew Bad Newz MP und der European Buck Session (EBS), die er gemeinsam mit Osei im tanzhaus nrw etablierte. EBS gilt als wichtigstes Krump-Event weltweit und findet einmal jährlich statt. Sein Talent als HipHop-Tänzer stellt Kofie als Gewinner zahlreicher Battles europaweit unter Beweis. Er tourte mit verschiedenen Companys in Schweden, Finnland, Frankreich und Russland, war Künstler bei der Show „Beethoven! The Next Level" und von 2016 bis 2018 am Schauspielhaus Düsseldorf engagiert. Dabei lernte Kofie seine Skills nicht im Tanzstudio, sondern in selbstorganisierten Zirkeln nach der Schule. Inspiriert von den facettenreichen Urban Styles eignete er sich seine Skills in HipHop, Krump und Afro Dance selbst an und bildete sich später auch in zeitgenössischem Tanz, Modern Dance und Theaterimprovisation weiter. Kofie ist auch in anderen Kunstsparten kreativ: Er hat sein eigenes Modelabel „IBIM Creation“ und ist mit seinem Kurzfilm für das 250 Jahre Beethoven Jubiläum „BTHVN 2020“ der Stadt Bonn nominiert.

Ieva Krish

levaKrish

Der Lette Krišjānis Sants studierte u. a. Tanz bei P.A.R.T.S. in Belgien, die Litauerin Ieva Gaurilčikaitė erhielt ihre Ausbildung in Schottland und Israel. Seit 2016 lebt und arbeitet das Künstlerpaar in Riga, wo beide an der Lettischen Kunstakademie ein Bühnenbildstudium abgeschlossen haben. Ihre Praxis an der Schnittstelle von Choreografie und Szenografie schafft immersive Erfahrungen. Sie arbeiten mit einer Vielzahl von Formaten und Medien – von One-on-One Performances bis hin zu großangelegten interaktiven Veranstaltungen zwischen Tanz, Essen, kollektiver Massage und Atemworkshops.

Porträt von Miro

Miro „Zero Angels“

Miro zählt zur ersten Generation der Voguing Tänzer*innen hierzulande und ließ sich u.a. von Wegweiser*innen des Genres wie Archie Burnett weiterbilden. Zu seinen Inspirationsquellen zählen Tänzer*innen wie Leiomy Maldonado, Dashaun Wesley und Danielle Polanco. 2018 entschied sich Miro, The House of Melody (heute House of Saint Laurent) zu verlassen, eines der ersten deutschen Tanzkollektive des Voguing, zu dessen Gründungsmitglieder er zählte. Miro wirkte in diesem Zusammenhang in TV-Produktionen und auf Events in Düsseldorf, Berlin und Paris mit, dort sogar im legendären Moulin Rouge.
Miros Leidenschaft gilt nicht nur dem Voguing. Er tanzte schon früh HipHop und House und bewegte sich in verschiedenen Communities und Battles. Seine Ausbildung absolvierte er an der Tanzakademie für zeitgenössischen Tanz „Balanche 1“ in Berlin. Als Tänzer und Choreograf ist er deutschlandweit tätig, arbeitete für das Junge Schauspiel Düsseldorf, die Deutsche Oper am Rhein und u.a. für Künstler*innen wie Zebra Katz und Jennifer Rostock. Er choreografierte während der Berlin Alternative Fashion Week 2017 für Patricia Field, die vor allem für die Kostümausstattung der US-amerikanischen Serie „Sex and the City” bekannt wurde. Seit 2016 ist Miro Mitglied der Urbanatix Streetart Artistic Crew. Bei den Brit Awards 2019 wirkte er als einer der Haupttänzer*innen der Performances von Calvin Harris, Rag’n’Bone Man, Sam Smith und Dua Lipa mit. 

Moris Cardone

Moris Cardone

Moris arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Tanzdozent und hat bereits in zahlreichen europäischen Ländern unterrichtet. In den Urban Styles umfasst seine Arbeit Hip Hop, Street Jazz, Commercial Dance (Pop / Show / Girly), sowie Afro/Latin. Zu seiner Profession zählen technische Stile wie Jazz, Contemporary, Modern und Lyrical. 2018 gründete er zusammen mit Iván Keim die Tempecy - Modern Dance Company in Estland, wo er als Choreograf für die Produktionen „Dreams“ und „#TALKTOME“ arbeitete. Seit 10 Jahren arbeitet Moris mit der in Estland gegründeten Kompanie Tartu Tantsuuakademia zusammen. Sein Unterricht ist voller Energie, Kreativität und Inspiration. Seine Leidenschaft für Tanz, die er mit seinen Schüler*innen teilt und vermittelt, spiegeln sich in seinen kraftvollen und ausdrucksstarken Bewegungen wieder.

Frau mit pinken Anzug, selbstbewusste Haltung, Hochhaus

Naimah 007

Diese Schönheit hat viel zur Ballroomszene beigetragen und tut dies noch heute. Sie glaubt, dass Einheit einen Unterschied in der Gemeinschaft bewirken kann. Ihre Vision und ihr Traum ist es, eine Plattform zu schaffen, um die schwarze Trans-Community auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen und zu unterstützen. Naimah ist auch Mitbegründerin des Black Trans Arts & Joy Fund und die niederländische Moher des Haus of Elle, wo sie die Kategorien FQ Body, Performance und Sex Siren vertritt.

Studio tanzhaus nrw_starkes Querformat

Nini & Simon

Nini ist seit ca. 10 Jahren aktiv in der urbanen Tanzszene unterwegs und hat ihre Leidenschaft im House Dance gefunden. Sie organisiert die „House Session“ im tanzhaus nrw, um hier Tänzer*innen und Tanzbegeisterten im Raum Düsseldorf und NRW einen Ort des Austausches und Zusammenkommens zu bieten. Mit dem Tanzstil New Style Hustle kam sie das erste Mal in New York in Berührung und ist seither davon fasziniert. Nini ist Gewinnerin von „Battlethek 2017“ und „Global Skillz 2022“ in der Kategorie House Dance und hat bereits erfolgreich an Events wie „Juste Debout Germany 2015“ und „Summer Dance Forever Japan 2019“ teilgenommen. Für die Düsseldorfer Nacht der Museen 2022 hat sie das Stück „No Strings Attached“ choreographiert und performt.

Simon ist seit 2013 in der urbanen Szene aktiv. Er bringt Erfahrungen im Bereich Popping, House und HipHop mit. New Style Hustle hat er in 2018 in Japan kennengelernt und sich direkt in die Tanzart verliebt. Bei Reisen nach Korea und in verschiedene europäische Hustle Communities hat er seine Hustle-Fähigkeiten vertieft. Seit 2020 leitet er eine Hustle Community in Essen.

Queen Blood

Paradox-Sal

Paradox-Sal ist eine ausschließlich weibliche House-Dance-Gruppe, die 2012 von Ousmane „Baba“ Sy gegründet wurde.
Die Gruppe vereint Tänzerinnen mit unterschiedlichen Stilen und Hintergründen und nutzt House als gemeinsames Vokabular zu verwenden. Die Einzigartigkeit der Gruppe erklärt sich durch die Mischung der verschiedenen Stile, die die Tänzerinnen praktizieren, wie Lock, Jazz, Pop, Hype, Dancehall, Hip Hop, traditionelle afrikanische Tänze, zeitgenössische Tänze, Waacking, Floorwork usw. Ein Energiebündel, das durch eine gemeinsame Sprache, den House Dance, vereint wird.
Das Team spiegelt die Vielfalt und Pluralität der Hip-Hop-Kultur der Gegenwart wider: aktuell, generationsübergreifend, integrativ und bemerkenswert. Denn jede der Tänzerinnen schöpft aus ihren Wurzeln und ihrem Hintergrund, um sich weiterzuentwickeln, und nutzt House als Brücke, um ihre Kräfte zu bündeln.

Petrit Bekiri

Petrit Bekiri

Petrit entdeckte im Alter von 12 Jahren den Breakdance für sich. Seitdem nahm er weltweit an Events und Wettbewerben teil (u.A in Amerika, Mexiko, Italien, Türkei, England, Bulgarien), reiste durch das Tanzen in 20 Länder und lernte so die verschiedensten Breakdance Stile kennen.
Als Tänzer arbeitet er immer wieder für Fashion-Shows und Musikvideos mit Marken wie Calvin Klein, LTB, Jack & Jones und Künstler*innen wie Mike Singer, Le Shuuk oder Eko Fresh.
Als ausgebildeter Pädagoge verfügt er über umfangreiche Kenntnisse im Unterrichten von Kindern und Jugendlichen. Beim Unterrichten legt er viel Wert darauf, den Kindern die Musik näherzubringen, zu helfen den Tanz zu verstehen und untereinander zu kooperieren.
In seiner Freizeit produziert Petrit selber Musik, ist DJ und spielt verschiedene Instrumente.

Eray Gülay

Ray

 Eray Gülay aka Ray ist Choreograf, Tänzer und Ensemblemitglied der Ben J. Riepe Company. Er war von 2014 bis 2019 Mitglied des House of Melody – dem ersten Voguing-Kollektiv in Deutschland. Er schloss zugleich seine Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab. Ray war in Stücken von renommierten Choreografen wie Jérôme Bel, Mark Sieczkarek und Rainer Behr zu sehen und choreografiert neben kommerziellen Auftragsarbeiten für den Popsänger Matthew Wood. Als Tänzer performte er für Cakes Da Killa, TT The Artist und Barbara Tucker. In seinen Kursen schätzt er es, wenn sich die Teilnehmer*innen auf den Tanz einlassen und Gefühl zeigen. „Was hast du zu sagen? Was kannst du mit deinem Körper machen? Das sind für mich die wichtigen Fragen“, sagt Eray.

Porträt von Surena

Surena

Surena ist studierte Juristin und: sie zählt zu den zurzeit angesehensten urbanen Tänzerinnen der Region. Der erste Kontakt mit Tanz entstand sowohl durch die iranischen Tänze ihrer Familie als auch durch die Shows von Michael Jackson. In ihrer Schulzeit fand Surena Zugang zur HipHop-Kultur, trainierte mit ihrer Clique und in zahlreichen Workshops und gründete später ihre eigene Gruppe „ShitHappenz“. Besonders prägend beschreibt sie ihre Zeit in Frankreich, vor allem in den Pariser HipHop-Clubs. „Dort ging es nicht darum, sich selbst darzustellen oder gegeneinander anzutreten, sondern Moves zu teilen und miteinander in Verbindung zu treten.“ Dieser Spirit und die Vermittlung der Kultur des HipHop ist Surena sehr wichtig. Bereits mit 17 Jahren begann sie zunächst in Bremen und heute in ganz Deutschland und Frankreich zu unterrichten. Zudem war sie vier Jahre in Folge Künstlerin bei der legendären Urbanatix-Show in Bochum und setzt sich in kulturellen Foren für integrative Projekte ein. Sie nimmt an zahlreichen Battles teil und repräsentiert mit ihrem besonderen Stil den „female HipHop“.

Schwarzer man mit futuristischer Kleidung

Wicked Garcon

Wicked Wang ist seit 2017 in der Ballroomszene unterwegs. Er ist gereist, gelaufen und hat in seinen beiden jeweiligen Kategorien „Realness With a Twist“ und „All American Runway“ gewonnen. Er gilt als führender und innovativer Performer, was ihn zu einer unverzichtbaren Figur in seinem Haus und in der europäischen Ballroomszene macht.

Willie Stark

Wilhelmina „Willie“ Stark

Wilhelmina “Willie” Stark zählt zu den besten House-Tänzerinnen Frankreichs. Sie choreografiert Shows in ganz Europa und nahm an vielen Battles teil, darunter Juste Debout Paris und Summer Dance Forever. Seit 2014 teilt Willie ihre Passion für House Dance und Afro Beats als Dozentin am tanzhaus nrw. „Egal ob Anfänger*in oder Profi – bei meinen Kursen geht es darum einen neuen Stil und seine Kultur kennenzulernen, um Gemeinschaft und Austausch, darum, dass sich alle wohlfühlen und Spaß miteinander haben.“, sagt Willie.