Kreativer Kindertanz
Dozent*innen
Annika Wolf
Annika Wolfs Kurse zeichnen sich dadurch aus, dass Improvisation und kreative Impulse der Kinder das zentrale künstlerische Element bilden. Nach einer Ausbildung zur Tanzpädagogin setzte sie ihre Ausbildung in New York, Los Angeles und Köln fort. Seit 2008 arbeitet Annika als Choreografin in zahlreichen Düsseldorfer Schulen, seit 2013 als Dozentin am tanzhaus nrw. Im Januar 2020 übernahm sie die künstlerische Betreuung und Koordination für den Bereich Tanz des Kulturamts NRW. „Mir geht es darum, dass die Kinder ein Gefühl für sich selbst und ihre Bewegungen bekommen. Ich begleite viele Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg und es macht mich besonders glücklich, wenn ich merke welche Fortschritte sie machen und wie stolz sie dabei auf sich sind.“, sagt Annika.
Gabriela Santos
Gabriela Santos hat einen BFA in Tanz vom Marymount Manhattan College in New York City, wo sie zahlreiche Werke amerikanischer Choreografen wie Bill T. Jones, Twyla Tharp, Paul Taylor und vielen mehr tanzen konnte. Gabriela unterrichtete auch an der Ballet Academy East in New York, gab zahlreiche Workshops und nutzte jede Gelegenheit, Praktika bei prominenten Lehrer*innen zu absolvieren, während sie in professionellen Projekten tanzte. Über New York hinaus arbeitete Gabriela als Tanzlehrerin, Choreografin und Tänzerin im Peabody Preparatory of Dance in Baltimore. Sehr bald nach Abschluss ihres Studiums wurde Gabriela als Bühnentänzerin von TUI Cruises Mein Schiff 1 verpflichtet, wo sie täglich in mehreren Theaterproduktionen auftrat. Derzeit arbeitet sie an ihrem Master in Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz. Gabriela unterrichtet seit 2019 Tanz in Deutschland.
Nadja Görts
Nadja Görts arbeitete zuletzt als Musicaldarstellerin und hat einen Master in Tanz-Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis der Deutschen Sporthochschule in Köln. Als Choreografin ist sie aktiv im In- und Ausland tätig, u.a. in Griechenland, Spanien, Zypern und Tunesien. Ihr erster Tanzfilm "Würde" hat in zahlreichen internationalen Festivals Preise gewonnen. Als Musiktheaterpädagogin unterstützt sie regelmäßig das feste Team der Jungen Oper am Rhein. Ihre Fortbildung zur Yogalehrerin hat sie auf Bali gemacht und sie arbeitet seither auch als Ausbilderin im Bereich Yogatherapie undTanz- & Bewegungspädagogik.
Sofia Klein Herrero
Sofia Klein Herrero wurde in Düsseldorf geboren und erhielt ihre Tanzausbildung an der renommierten Escuela de Ballet Carmina Ocaña y Pablo Savoye in Madrid sowie am Conservatorio Superior de Danza María de Ávila in Madrid, wo sie 2018 ihren Bachelorabschluss in Choreografie und Tanz erlangte. Ihr professioneller Werdegang als Tänzerin führte sie in zahlreiche namhafte Ballett-Ensembles und Theatern, darunter das Aalto Ballett Essen, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Wuppertal, das Ballett Bautzen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und die Pasodos Dance Company Mallorca. Unter ihrem Repertoire als professionelle Tänzerin befinden sich Werke bedeutender Choreograf*innen wie Marius Petipa, August Bournonville, Jirí Kylián, William Forsythe, David Dawson, Ana Catalina Román, Nacho Duato, Ben van Cauwenbergh, Julia Schalitz , Mia Facchinelli, Barbara Fristche, Laura Macías und viele andere. Als Choreografin hat Sofia Klein Herrero mehrere Stücke für Bühne und Tanztheater geschaffen. Ihre Werke zeichnen sich durch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Tanztechniken und emotionaler Ausdruckskraft aus, wobei sie stets innovative und facettenreiche Interpretationen bietet. Sofia Klein Herrero ist seit mehreren Jahren als Tanzpädagogin tätig und unterrichtet eine Vielzahl von Tanzstilen, darunter Ballett, Zeitgenössischen Tanz, Modern Dance, Spitzentanz, Kreativen Kindertanz, Preballet, Stretching, Improvisationstechniken und Choreografie. Sie hat in verschiedenen Tanzschulen, Kompanien sowie im Rahmen von Workshops unterrichtet, sowohl in Deutschland, Spanien als auch Argentinien. Ihre umfassende pädagogische Erfahrung ermöglicht es ihr, auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler*innen einzugehen und sie auf künstlerische und technische Weise fördern. Im Jahr 2024 schloss Sofia Klein Herrero erfolgreich ihren Masterabschluss in Tanzpädagogik (Klassischer Tanz) an der Folkwang Universität der Künste Essen ab. Sofia Klein Herrero ist als Tänzerin, Tanzpädagogin, Choreografin und Fitness-Trainerin aktiv.
Stefanie Schwimmbeck
Stefanie Schwimmbeck arbeitet seit ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln freischaffend als zeitgenössische Tänzerin und Tanzvermittlerin. Als Tanzvermittlerin reichen ihre Erfahrungen von diversen partizipatorischen Projekten über zeitgenössisches Tanztraining für Laien aller Altersstufen und professionelle Tänzer:innen bis hin zu Lehrtätigkeiten an Hochschulen. Sie ist Lehrkraft in der Kreativen Werkstatt der Brotfabrik Bonn-Beuel für kreativen zeitgenössischen Tanz für Kinder und Jugendliche und gestaltet die alljährliche Schulaufführung mit ihren Tanzschüler*innen im Alter von 4–18 Jahren. In Düsseldorf ist sie regelmäßig Teil des Tanzlabors „move on…“ im Akki – Aktion & Kultur mit Kindern e.V.. Die Tanzvermittlung schlägt für sie eine Brücke zwischen Tänzer*innen, Schüler*innen und Zuschauenden und nimmt eine zentrale Rolle in der Stärkung der Kunstform Tanz ein.
Surena
Surena zählt zu den angesehensten urbanen Tänzerinnen der Region. Der erste Kontakt mit Tanz entstand sowohl durch die iranischen Tänze ihrer Familie als auch durch die Shows von Michael Jackson. In ihrer Schulzeit fand Surena Zugang zur HipHop-Kultur, trainierte mit ihrer Clique und in zahlreichen Workshops und gründete später ihre eigene deutsch-französische Frauen-Crew „ShitHappenz“. Besonders prägend beschreibt sie ihre Zeit in Frankreich, vor allem in den Pariser HipHop-Clubs. „Dort ging es nicht darum, sich selbst darzustellen oder gegeneinander anzutreten, sondern Moves zu teilen und miteinander in Verbindung zu treten.“ Dieser Spirit und die Vermittlung der Kultur des HipHop ist Surena sehr wichtig. Bereits mit 17 Jahren begann sie zunächst in Bremen und dann in ganz Deutschland und Frankreich zu unterrichten. Zudem stand sie jahrelang für Shows und Tanztheaterproduktionen auf der Bühne und setzte sich lehrend in kulturellen Foren für integrative Projekte ein. Sie lebte sich außerdem viele Jahre in der Battle-Kultur aus und repräsentierte dort ihre Liebe und Leidenschaft zum Hip Hop.
Tanja Emmerich
Tanja Emmerich begann mit acht Jahren Ballett zu tanzen. Später hatte sie zusätzlich Unterricht in Modern und Jazz Dance, u.a. bei Carlo Melis. Als Jugendliche entdeckte sie die Vielfalt des Angebotes des tanzhaus nrw und nahm dort zusätzlich Kurse in Jazz Dance und HipHop. Tanja studierte an der ArtEZ Hochschule der Künste in Arnhem und schloss ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin an der Weber-Schule Düsseldorf ab. Im Anschluss ließ sie sich zur Tanzpädagogin bei den Ballettseminaren Stuttgart unter Leitung von Eva Steinbrecher zertifizieren. Seit 2007 unterrichtet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Tanzstilen und arbeitet regelmäßig als Choreografin für eigene Tanz- und Theaterproduktionen wie auch im Auftrag z.B. für die Neusser Musicalwochen oder das Schauspielhaus Düsseldorf. Seit 2015 zählt sie zum Kern des Dozent*innenteams am tanzhaus nrw.
Tereza Matos
Tereza Matos absolvierte ihr Studium in klassischem Ballett und Modern Dance an der Universidade Federal da Bahia in Brasilien. Im Anschluss wurde sie von der renommierten Wuppertaler Choreografin Pina Bausch nach Deutschland eingeladen und studierte später an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Hier erwarb sie 2008 auch ihr Diplom als Tanzpädagogin in klassischem Ballett. Tereza wirkte als Tänzerin und Choreografin in verschiedenen Opern- und Musical-Produktionen mit. In Stücken, wie „Orpheus und Eurydice“, „Hair“, „Die Bassgeige“ und als Gast-Tänzerin am Essener Grillo Theather sowie in Dortmund und Aachen sammelte sie über 35 Jahre Bühnenerfahrung. Zu ihren Vorbildern und Kolleg*innen zählen u.a. Jean Cébron und Susanne Linke, beides wegweisende Choreograf*innen, deren Wirken eng mit der Folkwang Universität der Künste in Essen zusammenhängen.
Tomoko
Nach ihrem Studium in Tokio arbeitete Tomoko Tezuka seit vielen Jahren als Tänzerin, Performerin und Bewegungspädagogin in der freien Tanzszene in Düsseldorf. Sie ist spezialisiert auf Contact Improvisation, Langzeit-Improvisation und ortsspezifische Arbeiten. Diese Erfahrung bringt sie in einen spielerischen, kreativen Unterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein. Geprägt von der Contact Improvisation (u.?a. „Underscore" mit Nancy Stark Smith) kooperiert sie mit Künstler:innen wie Gabriele Koch und Karen Bößer sowie mit Musiker:innen wie Shunsuke Oshio. Als Dozentin unterrichtet sie Menschen aller Altersgruppen. Ihre Arbeit ist geprägt von einer sensiblen Beobachtung sozialer und gesellschaftlicher Dynamik. Wie bewegen wir uns miteinander? Wie entstehen authentische Momente der Begegnung, Fürsorge, Nähe und Distanz? Diese Fragen fließen in ihren Unterricht ebenso ein wie in ihre künstlerischen Projekte. Tomoko ist Mutter von drei Kindern. Ihre Erfahrung aus Familie und künstlerischer Praxis verbindet sie zu einem lebendigen, achtsamen, intuitiven Unterricht, in dem Neugier, Spiel und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen.
Wibke Hartewig
Wibke Hartewig ist seit ihrer Jugend begeisterte Tänzerin und trainierte u.a. Ballett, Modern Dance, Zeitgenössisch, Butho, Tanztheater, Contact Improvisation, BMC, Tango und Gaga bei Tänzer*innen wie Tadashi Endo, Anna Pocher, Minako Seki, Frauke Havemann, LaborGras, Frey Faust, Catharina Gadelha und Ale Jara. Als promovierte Tanz- und Theaterwissenschaftlerin (Ruhr-Universität Bochum und Royal Holloway, University of London) unterrichtete sie u.a. an der Folkwang Universität der Künste im Studiengang Tanz und seit 2013 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main im Studiengang Contemporary Dance Education. Sie ist als freischaffende Tanzpädagogin und Tanzwissenschaftlerin tätig. Durch ihre zusätzliche Ausbildung zur Integrativen Tanztherapeutin DGT cand. bringt sie eine besondere Sensibilität für den Umgang mit persönlichen Themen der Tanzenden mit. Mit ihrem jüngeren Sohn entwickelte sie ihr „Tanzen mit Baby“, das sie seit 2017 in Köln anbietet.