Junger Mann steht an der Ballettstange

Ballett

Tütü, Spitzenschuhe und das Bein am Ohr, das und noch viel mehr sind die Projektionen auf Ballett. Don't worry. Ballett im tanzhaus nrw bedeutet, dass sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene mit und ohne Vorerfahrung sowie jenseits 50 + eingeladen sind, den klassischen Tanz kennen zu lernen und Kenntnisse zu vertiefen. Denn Ballett macht Spaß und bietet ein tolles Training von Balance, Kraft, Raum- und Musikgefühl. Das tägliche Professional Training am Morgen ergänzt das Spektrum dieser Tanztechnik am tanzhaus nrw. 
Das Wort „Ballett“, zurückgehend auf das italienische „ballare“ (tanzen), hat eine lange Tradition. Beginnen wir im Italien des 15. Jahrhunderts: Dort entwickelte sich ein neues Tanz-Verständnis, u.a. belegt mit Stichworten wie Maß, Proportion und Repräsentanz, und machte das Ballett zum Teil des Bildungskanons der damaligen Hofgesellschaft. Professionalisierungsschübe, Reformen insbesondere Anfang des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Ansätze wie die des Choreografen William Forsythe zeichnen die Gesichte des Balletts nach, das vor allem eins ist: ein umfassendes Bewegungssystem, das im Unterrichtssaal sowie auf der Bühne bis heute seinen Platz hat.

 

Dozent*innen

Porträt von Alfonso Bordi

Alfonso Bordi

Der Tänzer, Dozent und Choreograf Alfonso Bordi, gebürtig aus Mexiko, ließ sich an der Boston sowie an der Atlanta School of Ballet ausbilden. Nach verschiedenen Engagements als Tänzer in Kanada, Irland und Deutschland zählt er zu den herausragenden Protagonist*innen der Düsseldorfer Kompanie NEUER TANZ des bildenden Künstlers VA Wölfl.

Anne Grafweg

Anne Grafweg

Anne Grafweg ist Tänzerin, dipl. Tanzpädagogin, ausgebildet an der Tanzakademie Arnheim, Choreografin und Yogalehrerin mit jahrzehntelanger Berufserfahrung in Tanzvermittlung und Körperarbeit. Sie unterrichtet Tanz mit einem Schwerpunkt auf einem Mix aus Ballett und zeitgenössischem Tanz und Hatha-Yoga mit tänzerischen Elementen an verschiedenen Institutionen in fortlaufenden Kursen und Workshop-Formaten.

Als Tänzerin hat sie sich in der freien Szene, in Stadttheatern, auf Messen, bei Events, in Fernsehshows und eigenen Stücken bewegt. Als diplomierte Tanzpädagogin unterrichtet sie alle Altersstufen und gibt auch Fortbildungen für Tanzpädagog*Innen u.a. im Bereich Kinderballett, kreativer Kindertanz, Ballett für Erwachsene und Crossover-Ballett-Modern.

In ihrem Ballettunterricht ist ihr wichtig, dass die Kinder ihre Persönlichkeit entfalten können, Spaß haben und Tanztechnik mit Spielfreude zu vereinen lernen. „Mir liegt viel daran jede*n auf dem eigenen Niveau abzuholen auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.“, sagt Anne. So lautet auch das Feedback ihrer Schüler*innen, dass man in ihrem Kurs die Möglichkeit bekommt auf dem eigenen Level wachsen zu können.

Studio Akademie

Camille Andriot

Camille Andriot wurde in Frankreich geboren. Sie begann mit dem Tanzen am Konservatorium von Chalon sur Saône, dann am Nationalen Konservatorium für Musik und Tanz in Lyon. Sie tanzte für das Aalto Ballett, Introdans, Ballettmainz und für die Deutsche Oper am Rhein. Neben zahlreichen Partien, die Martin Schläpfer eigens für sie kreierte, tanzte sie u.a. Werke von George Balanchine, Maurice Béjart, Regina van Berkel, Christopher Bruce, Nils Christe, Merce Cunningham, Nacho Duato, William Forsythe, Kurt Jooss, Hans van Manen, Amanda Miller, Jerome Robbins, Twyla Tharp, Marco Goecke, Paul Taylor, Terence Kohler und Natalia Horecna. Großen Erfolg hatte sie mit ihrer Interpretation von Frederick Ashtons Solo „Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan“ – eine Choreographie, die sie 2014 auch für das Royal Ballet London einstudierte.

Chin-A Hwang

Chin-A Hwang

Chin-A Hwang, geboren in Südkorea, erhielt ihre Ausbildung als klassische Bühnentänzerin an der Seoul Arts High School in Korea. Im Anschluss studierte sie Bühnentanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz - ZZT in Köln.
Seit 2017 ist Chin-A Hwang als freiberufliche Tanzpädagogin unter anderem in der Tanzfaktur, im Cologne Dance Center Köln sowie in verschiedenen Ballettschulen tätig.
Sie unterrichtet sowohl Amateure als auch Profis im klassischen und modernen Tanz.
Regelmäßig tanzt Chin-A Hwang auch in verschiedenen Produktionen der Deutschen Oper am Rhein Duisburg/ Düsseldorf und der Oper Köln.
Seit 2019 studiert sie den Master-Studiengang "Tanzpädagogik klassischer Tanz" an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Christian Camus

Christian Camus

Christian Camus, geboren in Angouleme (Frankreich), hat seine Tanzausbildung bei Rosella Hightower (Cannes) und Maurice Bejart (Mudra-Bruxelles) absolviert. Er hat in den Kompanien von Torino, Tanz Theater Wien, und in verschiedenem Theatern in Deutschland getanzt. 10 Jahre lang war er Solist bei Hans Kresnik.
Als Ballettmeister hat er im Konservatorium in Brüssel, im Theater an der Wien, beim Choreographischen Theater von Hans Kresnik, bei Mind the Gap und der Kölner Tanz Agentur gearbeitet sowie verschiedene Gastaufträge bei internationalen Kompanien angenommen. Seine Trainingsmethode ist stark von David Howard beeinflusst und sucht stets den flüssigsten Weg den Tänzer oder die Tänzerin auf das höchste Niveau zu bringen.
Seit 2001 widmet er sich ausschließlich dem Unterrichten.

Portrait Dawna Dryhorub

Dawna P. Dryhorub

Als Dawna P. Dryhorub mit drei Jahren begann Ballett zu tanzen, stand für sie bereits fest: „Ich möchte Tänzerin werden!“ Sie nahm zusätzlich Unterricht in Tap Dance, Jazz Dance und Folklore-Tänzen und absolvierte später ihre Tanzausbildung an der School of Toronto Dance Theatre, wo sie sich auf Graham und klassischen Tanz spezialisierte. Mitte der 1990er Jahre erhielt sie die Einladung, an einem Projekt in Düsseldorf mit zu arbeiten und wurde schnell eine der „Werkstatt“, dem Vorläufer des tanzhaus nrw, nahestehende Künstlerin. Die gebürtige Kanadierin blieb in Deutschland und war als Tänzerin in verschiedenen Produktionen zu sehen, u.a. bei Rodolpho Leoni und Samir Akika. Viele Jahre hat sie Trainings für das Folkwang Tanzstudio gegeben und war als Gastprofessorin für klassischen Tanz an der Folkwang Universität Essen tätig. Im Jahr 2020 schließt sie ihr Masterstudium in Tanzwissenschaft an der Universität Bern ab.

Porträt von Edwin Mota

Edwin Mota

Edwin Mota geboren in Mexiko, begann er seine tänzerische Ausbildung an der Nationalen Schule für Tanz (Mexiko) die er dann als Stipendiat der School of American Ballet in New York in der Klasse von Stanley Williams vollendete. 1985 war er einer der Preisträger des Prix de Lausanne. Als erster Solist tanzte er im Königlichen Ballett Flandern, London City Ballet, Birmingham Royal Ballet und der Staatsoper Hannover sowie als Gastsolist u.a. an der Komischen Oper Berlin und dem Ballet Nacional de Mexico. Sein Erfahrungsschatz umfasst das Tanztepertoire von Marius Petipa, Kenneth McMillan, Frederick Ashton, George Balanchine, John Cranko, Jiri Kylian, Paul Taylor, Kurt Jooss, u.v.a. Er arbeitete als Balletmeister für das Ballet de Zaragoza, als Ballettlehrer in Berlin und Ballet Nacional de Mexico, London City Ballet, Neuer Tanz, Ballet Kiel, Pretty ugly tanz Köln Amanda Miller, Staatstheater Nürnberg, Tanzhaus nrw und andere.

Studio Akademie

Etsuko Akiya

Von 1994 bis 2006 tanzte Etsuko Akiya Zeitgenössischen Tanz, seit 2002 unterrichtet sie zusätzlich sowohl Zeitgenössischen Tanz als auch Klassisches Ballett.

Nach ihrer Ausbildung zur klassischen Tänzerin in Japan studierte sie Zeitgenössischen Tanz am Laban Centre in London, wo sie mit dem „Diploma in Dance Theatre“ abschloss. Sie tanzte ab 1994 als zeitgenössische Tänzerin in Stadttheatern in Deutschland und Österreich sowie mit verschiedenen Tanzkompanien. Sie tanzte für Rodolpho Leoni, Stefanie Thiersch, Robert Poole, Jacopo Godani, Amanda Miller, Rui Horta, Richard Wherlock, Cathy Sharp, Etienne Frey, Samuel Würsten, Jai Gonzales, Olaf Schmidt, David Massingham, Claude Brumachon und Anselmo Zolla.

Als Tanzlehrerin unterrichtete sie u.a. Mir Theater Gelsenkirchen, Folkwang Tanzstudio, Tanztheater Wuppertal, Staatstheater Kassel, Random Dance Company, Galili Dance und Staatstheater Oldenburg, Staatstheater Darmstadt, Skanes Dansteater Malmö, Matthew Bourne and New Adventures sowie an der Kyoto Dance Academy. Dabei unterrichtete sie sowohl Klassisches Ballett für zeitgenössische Tänzer als auch Zeitgenössischen Tanz.
Seit April 2011 ist Etsuko Professorin für Klassischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste, wo sie Klassisches Ballett und Zeitgenössischen Tanz unterrichtet.

Studio Akademie

Heinz Loigge

Heinz Loigge unterrichtet seit 1999 am tanzhaus nrw. „Ich habe immer noch Teilnehmer*innen der ersten Stunde in meinen Unterricht. Das mischt sich mit neuen und jungen Teilnehmer*innen. Heinz entdeckte seine Faszination für den klassischen Tanz im Alter von 15 Jahren am Stadttheater seiner Heimatstadt Klagenfurt. Er begann seine Ausbildung an der Tanzschule Nora Mackh, war später in der Meisterklasse der Ballettakademie München und studierte Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er tanzte Solopartien des klassischen und zeitgenössischen Repertoires, darunter „Schwanensee“, „Cinderella“ und „Der Sommernachtstraum“, und war zuletzt Solotänzer am Saarländischen Staatstheater. Wegweisend für ihn war die Zusammenarbeit mit Lehrer*innen, wie David Howard, Martin Puttke, Ursula Borrmann und Gisela Peters-Rohse sowie die Arbeit von Tanz-Ikonen wie George Balanchine, Jiří Kylián, William Forsythe, Sidi Larbi Cherkaoui und Chrystal Pite. Er ist Fachbereichsleiter Tanz am Gymnasium Essen-Werden, das einzige Gymnasium in Deutschland, das die allgemeine Hochschulreife und eine professionelle Ausbildung im klassischen und zeitgenössischen Tanz zusammenführt. Er arbeitete zudem als Trainingsleiter u.a. für Introdans Arnheim und bei der kölner tanz agentur (kta).

Studio Akademie

Jemima Rose Dean

Jemima wurde in Westaustralien geboren und erhielt ein Vollstipendium für die ZHdK in Zürich, wo sie ihre Ausbildung in Bühnentanz mit Schwerpunkt auf klassischen Ballett-Technik absolvierte. Nachdem sie als Finalistin am Prix de Lausanne teilgenommen hatte, beendete Jemima ihr Studium und arbeitete mit den folgenden klassischen und zeitgenössischen Kompanien: Bayerisches Staatsballett, Friedrichstadt-Palast Berlin, Ballet of Difference am Schauspiel Köln, und gastierte am Theater Basel, der Deutschen Oper Berlin, dem Donlon Dance Collective, Gintersdorfer/Klaßen und Schauspiel Köln, um nur einige zu nennen. Derzeit kreiert und assistiert Jemima bei verschiedenen Produktionen an Theatern und tritt in ganz Europa auf.
Jemima ist eine entschiedene Verfechterin ethischer, sicherer und inklusiver Lehr- und Arbeitspraktiken im Bereich des Tanzes.

Studio Akademie

Jozsef Csaba Hajzer

Jozsef Csaba Hajzer absolvierte seine Ausbildung in klassischem Tanz und als Tanzpädagoge an der ungarischen Tanzakademie in Budapest und an der School of American Ballet in New York. Als junger Tänzer begann er zu choreografieren und in kurzer Zeit gewann er als Choreograf internationale Anerkennung. Seit 2015 arbeitet er als Hauschoreograf am Theater Hagen. Im Laufe seiner Karriere hat er mit Ensembles, wie z.B. New York City Ballet, Theater Augsburg, Milwaukee Ballet, Theater Trier und Mystic Ballet Connecticut zusammengearbeitet.

Katarzyna Kozielska

Katarzyna Kozielska

Katarzyna Kozielska wurde in Zabrze, Polen, geboren und erhielt ihre erste Ballettausbildung an der Staatlichen Ballettschule in Beuthen. Anschließend besuchte sie die John Cranko Schule in Stuttgart, die sie im Jahr 2000 abschloss. Zur Spielzeit 2000/01 trat Katarzyna Kozielska als Apprentice in das Stuttgarter Ballett ein. In der Spielzeit 2001/02 wurde sie in das Corps de ballet aufgenommen und in der Spielzeit 2006/07 zur Demi-Solistin befördert. Sie tanzte eine Vielzahl von klassischen, neoklassischen und zeitgenössischen Rollen in Werken von u.a. George Balanchine, John Cranko, Glen Tetley, John Neumeier, Mauro Bigonzetti und Marco Goecke.
Im Juli 2011 kreierte Katarzyna Kozielska ihre erste Choreografie für das renommierte Programm "Junge Choreographen" der Noverre-Gesellschaft. Der richtige Ort für vier Tänzerinnen und Tänzer des Stuttgarter Balletts wurde von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeiert und anschließend beim Stuttgarter Ballett präsentiert. 2012 wurde sie außerdem von der Zeitschrift "Tanz" als "Young Choreographer to watch" ausgezeichnet. Im Januar 2013 choreographierte sie Symph für die Noverre Society, das sofort ins Repertoire des Stuttgarter Balletts aufgenommen wurde. Im Mai 2014 kreierte sie Palpitation für das Ballett Augsburg. Ebenfalls im Mai 2014 wurde ihre Auftragschoreografie A.Memory, eine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Bildhauerin Janet Echelman, beim Stuttgarter Ballett uraufgeführt. Im März 2016 wurde ihr zweites Stück für das Stuttgarter Ballett, Neurons, im Schauspielhaus uraufgeführt. Ihr drittes Werk für das Stuttgarter Ballett Dark Glow zu einer Auftragspartitur von Gabriel Prokofiev wurde im Februar 2017 im Opernhaus neben Werken von S.Larbi Cherkoaui, M.Goecke, M.Béjart uraufgeführt.

Katrin Hansen Porträt

Katrin Hansen

Katrin Hansen erhielt ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin und Bühnentanzpädagogin an der Palucca Hochschule Dresden. Sie tanzte in Produktionen des Palucca Tanz Studios, der Deutschen Oper am Rhein und des Balletts Magdeburg. Als Trainingsleiterin war sie u.a. für das Ballett am Mainfranken Theater Würzburg, für das Musical "Das Phantom der Oper" und die Company NEUER TANZ von VA Wölfl tätig.

Marlucia do Amaral

Marlúcia do Amaral

Marclúcia do Amaral, geboren in Ponte Alegre, Brasilien, verließ mit 15 Jahren das Gymnasium und folgte einer Einladung mit Stipendium an die Cuban National Ballet School in Havanna. Ihre Ausbildung auf Kuba dauerte drei Jahre und prägte sie grundlegend, technisch wie künstlerisch.
Von Kuba zog sie 1995 weiter nach New York, wieder mit einem Stipendium in der Tasche, das ihr ein weiteres Lehrjahr ermöglichte, diesmal an der Joffrey Ballet School in New York City. Als man ihr zum Abschluss ihrer Ausbildung einen Vertrag als Tänzerin beim Joffrey Ballet anbot, lehnte sie ab und zog stattdessen zurück nach Brasilien. Dort holte sie ihren Gymnasial-Abschluss nach und studierte zwei Jahre Dramatische Künste an der Bundesuniversität von Rio Grande do Sul. Beim Internationalen Ballett Wettbewerb in Brasília 1998 , wurde die deutsche Kammertänzerin Birgit Keil auf sie aufmerksam und bot ihr ein Aufbaustudium an der Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim an. So kam Marlúcia do Amaral im Oktober 1998 nach Deutschland, blieb und fand eine zweite Heimat.

Im Jahr 2000 engagierte der Choreograf Martin Schläpfer sie für sein neuformiertes ballettmainz. Sie folgte ihm in der Spielzeit 2009/2010 an das Ballett am Rhein nach Düsseldorf. Schläpfer schuf in zehn Jahren ein immenses eigenes Repertoire und kreierte zahlreiche Hauptrollen für sie. Ein besonderes Zeugnis der Verbindung Schläpfer–Do Amaral geben zwei Duos von Hans van Manen, die die beiden zu zahlreichen Aufführungen gebracht haben und die filmisch aufgezeichnet wurden: "Old man and me" und "Alltag" zu sehen im Film "Feuer bewahren – nicht Asche anbeten". Von 2009 bis 2020 verkörperte do Amaral als erste Solistin des Balletts der Deutschen Oper am Rhein auch zahlreiche Hauptpartien in Werken weiterer stilbildender Choreografinnen und Choreografen wie Jirí Kylián, William Forsythe, Brigitta Luisa Merki, Marco Goecke, Jerome Robbins und Mark Morris bis zu Antoine Jully, Hubert Essakow, Terence Kohler und Natalia Horecna oder Hans van Manen.
Im Juli 2021 hat sie ihr Master-Studium der Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden abgeschlossen und lebt in Düsseldorf.

Monica Kodato

Monica Kodato

Monica Kodato ist in Sao Paulo (Brasil) geboren, wo sie ihre Tanzausbildung an der städtischen Schule Sao Paolo und Sport an der „Universidade de SP“ absolviert hat.
Als Solistin arbeitete sie von 1979 an den berühmten Kompanien von Sao Paulo, wo sie auch als Assistentin und Gastlehrerin tätig war. 1989 hat sie den Preis (APCA) als beste Tänzerin des Jahres bekommen. 1993 kam sie nach Deutschland, um in mehreren Theater als Solo-Tänzerin zu arbeiten.
Seit Jahren bildet sie aus: in Kompanien, Tanzhäusern und Schulen. 2007 wurde sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz ( ZZT – Zentrum für Zeitgenösischen Tanz ) in Köln.

Ronaldo Navarro

Ronaldo Navarro

Ronaldo Navarro wurde in São Paulo/Brasilien geboren und absolvierte seine Ballettausbildung im Stil der Royal Academy of Dancing. Ein Engagement am Stadttheater Bremerhaven führte ihn 1993 nach Deutschland, wo er später als freier Tänzer u.a. mit Ikonen des Tanztheaters wie Reinhild Hoffmann und Johann Kresnik in seinem Choreographischen Theater an der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz in Berlin zusammenarbeitete. Seit 2007 lebt Ronaldo in Düsseldorf und arbeitet als Dozent für klassisches Ballett. Im Juli 2016 veröffentlichte er in Brasilien sein drittes Buch, dieses Mal über seine Erfahrung mit dem Tanz: „Etapas de um artista da dança“. Seit August 2021 ist das Buch auch in deutscher Sprache erhältlich („Etappen eines Künstlers des Tanzes“).  

Porträt von Tanja Emmerich

Tanja Emmerich

Tanja Emmerich begann mit acht Jahren, Ballett zu tanzen. Später hatte sie zusätzlich Unterricht in Modern Dance und Jazz u.a. bei Carlo Melis. Als Jugendliche entdeckte sie die Vielfalt des Angebotes des tanzhaus nrw und nahm dort zusätzlich Kurse in Jazz Dance und Hip Hop.  Tanja studierte an der ArtEZ Hochschule der Künste in Arnheim und schloss ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin an der Weber-Schule Düsseldorf ab. Im Anschluss ließ sie sich zur Tanzpädagogin an den Ballettseminaren Stuttgart unter Leitung von Eva Steinbrecher zertifizieren. Seit 2007 unterrichtet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Tanzstilen und arbeitet regelmäßig als Choreografin für Tanz- und Theaterproduktionen wie die Neusser Musical-Wochen. Seit 2015 zählt sie zum Kern des Dozent*innenteams am tanzhaus nrw. 

Porträt von Tereza Matos

Tereza Matos

Tereza Matos absolvierte ihr Studium in klassischem Ballett und Modern Dance an der Universidade Federal da Bahia in Brasilien. Im Anschluss wurde sie von der renommierten Wuppertaler Choreografin Pina Bausch nach Deutschland eingeladen und studierte später an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Hier erwarb sie 2008 auch ihr Diplom als Tanzpädagogin im klassischen Ballett. Tereza wirkte als Tänzerin und Choreografin in verschiedenen Opern- und Musical-Produktionen mit. In Stücken, wie „Orpheus und Eurydice“, „Hair“, „Die Bassgeige“ und als Gast-Tänzerin am Essener Grillo Theather sowie in Dortmund und Aachen sammelte sie über 35 Jahre Bühnenerfahrung. Zu ihren Vorbildern und Kolleg*innen zählen u.a. Jean Cébron und Susanne Linke, beides wegweisende Choreograf*innen, deren Wirken eng mit der Folkwang Universität der Künste in Essen zusammenhängen.

Studio Akademie

Vladimir Karakulev

Vladimir Karakulev absolvierte ein Studium an der Moskauer Ballett-Akademie und tanzte viele Jahre am berühmten Bolschoi-Ballett. Er war u.a. auch erster Solist im Ensemble von Heinz Spoerli und mit Produktionen wie „Schwanensee“, „Der Nussknacker“, „Cyrano de Bergerac“ sowie „Carmen“ international auf Tour. Ausgebildet als Tanzpädagoge an der Folkwang Universität der Künste in Essen, ist er ein erfahrener Gastdozent insbesondere an Stadt- und Landestheatern in Deutschland und Österreich.

Young Soon Hue-Simon

Young Soon Hue-Simon

Soon Hue wurde in Inchon (Südkorea) geboren und erhielt ihre Ausbildung an der „Sunhwa Arts School“ in Seoul (bei Adrian Dallas) sowie an der „Academie de danse classique de Princesse Grace“ in Monte Carlo (bei Marika Besobrasova). Engagements führten die Solotänzerin an das Frankfurt Ballett (zu Egon Madson und William Forsythe), das Zürcher Ballett (zu Uwe Scholz), das Ballett Basel (zu Heinz Spoerli und Youri Vámos) und an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Sie tanzte zahlreiche Haupt- und Solorollen in Choreografien von Mats Ek, Youri Vámos, Nils Christe, Heinz Spoerli, William Forsythe, Uwe Scholz, Hans van Manen, John Cranko, George Balanchine, Judith Jamison und Paul Taylor.
Seit 2001 ist Young Soon Hue international erfolgreich als Choreografin tätig und hat in ihrer Karriere als Choreografin bereits über 42 Ballette choreografiert, darunter u. a. „Romeo und Julia“, „Carmen“, „Carmina Burana“, „Der Feuervogel“, „Noname?“, „Imperfectly Perfect“, „Reminiscence“, „If“ „Contrast“, „The edge of the circle“, „Illusion“, „Wave of Emotions“, u. v. m. Ihre Werke waren und sind im Repertoire internationaler Compagnien wie: dem Tulsa Ballet/USA, dem Queensland Ballet/Australien, dem National Ballet of Korea/Korea, der Universal Ballet Company/Korea, Ankara Ballet/Türkei, Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg/Deutschland, dem Aalto Ballett Theater Essen/Deutschland, dem Seoul Ballet Theater/Korea, dem Ballet Blanc/Korea, dem Staatstehater Augsburg/Deutschland und dem Landestheater Coburg/Deutschland. Young Soon Hue wurde mit ihren Werken eingeladen zu internationalen Galas und Festivals wie dem Zagreb International Ballet Festival, der Ballett EXPO in Korea, dem The Korea World Stars Dance Festival, der Internationalen Ballettgala des Ballett Kiel, dem Queensland International Ballet Festivals, der Hagen International Aids Gala und dem Pusan International Ballet Festival. 2006 wurde sie vom größten Tanzmagazin Koreas zur besten Choreografin des Jahres gewählt. 2009 bekam sie den Preis der Tanz Kritik in Korea für "This is your life" als beste Choreografin und für "Wave of Emotions" als bestes Stück. 2010 wurde ihr Stück "El susurro del Tiempo" von der Tanz Kritik wieder ausgezeichnet.
In den Jahren 2010 und 2011 war Young Soon Hue eingeladen als künstlerische Direktorin für das The Korea World Stars Dance Festival und das Seoul International Ballet Festival zu arbeiten. August 2012 ist sie eingeladen zur "Ballett EXPO 2012" als Choreografin & Mitorganisatorin und kreiert dafür das Stück "Transparent Moment". Im Dezember 2013 bekam sie erneut die Auszeichnung der Korean Ballet Assoiciation Beste Choreografie 2013 für das Stück "The Moment". Für das gleiche Stück gewann sie 2014 von Tanzkritik und Tanz magazin „MOM“ zwei weitere Preise. Sie lebt in Düsseldorf/Deutschland und ist auch als Gastleherin zu verschiedenen Ballett Kompanien und Universitäten in Europa, Korea und Japan eingeladen.