Die Kunst der Gemeinschaft
Durch unsere Augen
Das Bündnis internationaler Produktionshäuser hat sich in den vergangenen zehn Jahren nicht nur auf die internationalen Performing Arts spezialisiert, sondern auch auf künstlerische Strategien vor Ort. In urbanen Nachbarschaften, lokalen Netzwerken und in Zusammenarbeit mit sich selbst ermächtigenden Communities entsteht eine vielfältige, virale Kunst der Gemeinschaft. Beim Festival “Claiming Common Spaces” in Düsseldorf laden Akteur*innen des Bündnisses und ihre Partner*innen das Publikum zur Begegnung ein.
Die Frauen des Arabischen Thementischs aus Berlin-Kreuzberg präsentieren ihren Film „Durch unsere Augen“. Darin erzählen sie ihre eigenen Geschichten – als Autorinnen, Regisseurinnen und Gestalterinnen von Bild und Ton.
Therese Koppe: Durch unsere Augen. Ein Kiezfilm von und mit Frauen vom Mehringplatz 11.9., 14.30 Uhr – FFT Foyer
Eine Gruppe von Frauen aus Kreuzberg gewährt Einblicke in ihren Alltag im Herzen Berlins. Gemeinsam mit der Filmemacherin Therese Koppe haben sie filmische Techniken kennengelernt. In “Durch unsere Augen” erzählen sie ihre eigenen Geschichten – als Autorinnen, Regisseurinnen und Gestalterinnen von Bild und Ton. Seit vielen Jahren gibt es eine enge Verbindung zwischen den Frauen des Arabischen Thementischs am Kreuzberger Mehringplatz und dem HAU Hebbel am Ufer. Dort feierte der Film 2024 seine Premiere. Im Anschluss an den Film kommen wir mit den Macherinnen ins Gespräch.
Konzept und Idee Film: Therese Koppe, Wafaa Khattab, Künstlerische Leitung: Therese Koppe.
Von und mit: Asmaa Abu Liel, Ranja Kayed, Maysa El-Fares, Ruba Abdelfatah, Yamama El-Khaled, Najwa Koussa, Sabah El-Ahmad, Nadia Abdul Al, Ahlam Abdul Al
Künstlerische Mitarbeit und Dokumentation: Luis Miguel Benavides und Nina Szkolka (tesserae), Dramaturgie: Stella Konstantinou.
Prozessbegleitung und Vernetzung: Wafaa Khattab (Quartiersmanagement Mehringplatz), Lea Hartung (Zentral- und Landesbibliothek Berlin) und Stella Konstantinou (HAU to connect) Filmmusik: Nabil Arbaai
Deutsch und Arabisch mit deutschen Untertiteln.
Dauer der gesamten Veranstaltung: 5 Stunden.
Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.