MODINA Showcase / Dt. Erstaufführung

Liz Santoro & Pierre Godard

This Is Unreal
Kleiner Saal
12 €, erm. 9 €
Termine
Performerin Liz Santoro steht mit braun-roten Locken auf der Bühne. Sie trägt einen orange-karierten Overall. Hinter ihr eine Lila erleuchtete Bühne auf der in großen Ziffern die Zahlen 1 5 9 stehen. Auf dem Boden hinter ihr liegen Kleidungsstücke wie zum Beispiel einen Tütü.
Performerin mit rot-braunen Locken auf der Bühne und streckt die Arme aus. Sie trägt eine weiße durchsichtige Flatterhose, darunter eine beige Leggins. Als Oberteil ein durchsichtiges Hemd, darunter ein türkises Top mit gelb-floresken Elementen. Im Hintergrund ist die Bühne grün erleuchtet und es steht mit großen blauen Ziffern 1 7 9 auf der Wand. Auf dem Boden liegen Kleidungsstücke.
Performerin mit rot-braunen Locken auf der Bühne und streckt die Arme nach hinten. sie trägt eine orangene Kette mit großen Perlen. Sie trägt ein braunes Top, eine braune Leggin. im Hintergrund ist die Wand grün beleuchtet mit weißer großer Ziffer 1 7 1. Auf dem Boden liegen Kleidungsstücke.

This is Unreal untersucht die Schnittstelle zwischen Tanz, Theater und modernen Technologien wie künstlicher Intelligenz, Klonen und Deepfakes. Durch Text und Bewegung taucht Liz Santoro in eine Welt ein, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Realität und Virtualität verschwimmen. Die Performance befasst sich mit den beunruhigenden Auswirkungen der KI auf Wahrheit, Kreativität und Freiheit und nutzt sowohl von Menschen als auch von KI generierte Materialien, um ein Erlebnis zu schaffen, das unsere derzeitige Beziehung zur Realität hinterfragt.
Während KI unser Wahrheitsempfinden vor beispiellose Herausforderungen stellt, ist die Dekonstruktion der Realität seit Jahrtausenden ein menschliches Bestreben – von Zen-Koans bis hin zu philosophischen Paradoxien. Diese Performance wirft die Frage auf: Ist diese technologische Umwälzung eine Bedrohung oder auch eine beispiellose Chance, uns selbst neu zu definieren und unsere Menschlichkeit mit neuer Klarheit wahrzunehmen?

Pierre Godard ist Performancekünstler mit einem Doktortitel in Künstlicher Intelligenz der Universität Paris-Saclay. Mit seinem Hintergrund in Angewandter Mathematik und Sprachingenieurwesen hat er sich in seiner Forschung auf unbeaufsichtigte Wortfindung und computergestützte Sprachdokumentation konzentriert, Gemeinsam mit der Choreografin Liz Santoro entwickelt er Aufführungen, die die Schnittstelle zwischen Tanz, Technologie und KI erforschen und die Grenzen der zeitgenössischen Performancekunst erweitern. Liz Santoro ist Choreografin und Tänzerin mit einem Hintergrund in Neurowissenschaften von der Harvard University und einer professionellen Ausbildung an der Boston Ballet School. Neben ihren choreografischen Arbeiten umfasst Santoros künstlerische Praxis auch ein umfangreiches pädagogisches Engagement durch Kuration, Lehre, Öffentlichkeitsarbeit und Mentoring.

In englischer Sprache.

Dauer: ca. 45 Min.

Konzept, Regie und Choreografie: Pierre Godard und Liz Santoro; Musik: Pierre-Yves Macé (mit Werken von Frédéric Chopin, Claude Debussy, Robert Schumann); Performance: Liz Santoro; Licht- und Raumdesign: Mélanie Rattier; Generative KI: Léo Chédin; Kostüme: Rezvan Farsijani.

Unterstützt durch MODINA, Atelier de Paris / CDCN, Centre National de la Danse (Paris), La Ménagerie de Verre, ENS Paris-Saclay, Collectif pour la Culture en Essonne, Université Paris-Saclay, University of the Arts London, DRAC Île-de-France, Ville de Paris, Région Île-de-France.

Im Rahmen des Projekts MODINA gefördert durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union.

Performer mit VR-Brille läuft von rechts nach links über die blau beleuchteten Bühne. Im Zentrum eine Lampe, die einen kreisförmigen Lichtring wie ein Heiligenschein an die Wand hinter sich wirft.
Festival · 15. – 25.01.2026

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Festival für Tanz und Technologien