Dt. Erstaufführung

Lisa Vereertbrugghen

DISQUIET – sensational aesthetics of a technokin
Kleiner Saal
18 €, erm. ab 9 €
Termine
Die Choreografin Lisa Vereertbrugghen liegt mit dem Rücken auf dem Bühnenboden. Vor ihr sind vier Verstärker aufgestellt, die mit zwei Ketten an ihren Händen befestigt sind.
Die Performerin Lisa Vereertbrugghen steht gebeugt und mit einem Mikrofon auf der Bühne.
Die Bühne ist in dunkles, nebliges Licht getaucht. Die Perfomerin Lisa Vereertbrugghen steht hinter mehreren Verstärkern mit Rollen auf der Bühne.

In DISQUIET greift Lisa Vereertbrugghen gemeinsam mit dem Sounddesigner Michael Langeder die Tendenzen zur Störung und Dystopie auf, die sich in verschiedenen Subgenres des Hardcore-Techno wie Gabber, Hardstyle, Jungle und Drum 'n‘ Bass finden. Der utopischen Idee der Vergemeinschaftung beim gemeinsamen Clubrave stellt sie hartes und zerstörerisches Tanzen mit lautem Bass gegenüber: Hier geht es darum, in einer Welt ohne Zukunft eine andere Lebensform zu finden. DISQUIET konzentriert sich auf klangliche Brüche, Pausen und Abwege und erforscht, wie sie den Körper informieren und stimulieren können. Hardcore zu tanzen wird als Unterbrechung der Ordnungsstruktur präsentiert, auf der Suche nach einem unruhigen Ort.

Nach dem Choreografie-Studium nahm Lisa Vereertbrugghen die Beschäftigung mit Techno und seinen Tänzen, die sie schon als Kind prägten, wieder auf. Lisa Vereertbrugghen erforscht seit 2014 Hardcore-Techno-Sound und Tanzstile in verschiedenen Formaten zwischen Sound, Performance und Installation. Sie studierte Kulturgeschichte im Belgischen Leuven und hat einen Abschluss in Choreografie an der School for New Dance Development (SNDO) in Amsterdam.

„I love how sound triggers a body, how a body becomes camouflaged in soundwaves, but also how it can resist these vibrations and go against the pulse. I find hardcore to be the perfect kind of music to dive into these oppositional movements of following and resisting, simply because it is permeated by interruptions of the flow. Within club dancing I feel a certain danger in everyone dancing together to the same flow, like some kind of grand machine.” – Lisa Veertbrugghen

Dauer: 45 Min.

Einsatz lauter Musik und Stroboskop.

Konzept, Choreografie, Performance: Lisa Vereertbrugghen; Ton: Michael Langeder; Licht: Vera Martins; Künstlerische Beratung: Madison Bycroft; Szenografie: Ian Gyselinck, Simon van Parys, Foto: Maud Samaha.

Eine Koproduktion von December Dance (Cultuurcentrum & Concertgebouw Brugge), Kunstenwerkplaats KWP, STUK Arts Centre, CAMPO und Bit-teatergarasjen. Mit der Unterstützung von Beursschouwburg, BUDA, Workshop Foundation, National Cultural Fund of Hungary und Workspace Brussels. Mit der finanziellen Unterstützung der flämischen Behörden, Life Long Burning kofinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union. Gefördert vom Bündnis Internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Schriftzug Raving Choreographies in neongrüner Schrift auf schwarzem Hintergrund
Reihe

Raving Choreographies

03.02. - 26.02.2023