Dt. Erstaufführung / Performance

Stéphane Gladyszewski

Corps noir
Großer Saal
22 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Termine
Stéphane Gladyszewski liegt in einem mit Wasser befüllten Tank

Der aus Montreal stammende Künstler Stéphane Gladyszewski gibt seinem Unbewussten hier Raum, indem er seinen Körper als Projektionsfläche und Resonanzkörper inszeniert. Dabei verwendet der Erfinder interaktiver Objekte und optischer Installationen eine Wärmebildkamera sowie einen Projektor, der u.a. zu Stroboskop-Effekten fähig ist. Mithilfe dieser Technik wird der Körper des Künstlers in eine Haut lebendigen Lichts gehüllt. Hierbei bezieht er sich auf den aus der Physik bekannten „schwarzen Körper“, auf Französisch „corps noir“. Gemeint ist ein Objekt, das das gesamte Licht, von dem es bestrahlt wird, absorbiert. Der Körper wird auf diese Weise als eine Sammlung von Requisiten und Objekten, eine Vielzahl von Texturen, Resonanzmaterialien, Bildern und Stimmen inszeniert.
Stéphane Gladyszewski arbeitete zunächst als Fotograf, bevor er Bildende Kunst studierte und schließlich über die Contact Improvisation zum Tanz kam. Seine choreografischen Arbeiten zeichnen sich durch den Einsatz von Projektionssystemen sowie durch Manipulationen von Videobildern aus. Unter dem Einsatz dieser Technologien findet er Wege, um Empfindungen zu vervielfachen, die Sinne zu öffnen und das Greifbare aufzulösen.

Dauer: 55 Min.

Ein zauberhafter Traum, ein mythisches Bild – Zeit zu Träumen in diesem fabelhaften Universum. Dieses »Solo über sich selbst« hätte die Surrealisten begeistert. Zeitschrift »Inter:art actuel« Montreal 2008

Konzept, Videodesign, Performance: Stéphane Gladyszewski; Mitarbeit: Elizabeth Emberly; Projektassistenz, Filmvorführung: Justine Ricard; Lichtdesign: Yan Lee Chan; Sounddesign: Jean-Sébastien Durocher; Künstlerische Beratung: Marie-Stéphane Ledoux, Julie Andrée T.; Programmierung: Alexandre Burton; Fotografie: Stéphane Gladyszewski, Dominique Malaterre.
Eine Produktion von Stéphane Gladyszewski und Daniel Léveillé Danse, koproduziert durch Tangente, Agora de la danse und Cirque du Soleil.
Mit Unterstützung des Conseil des Arts et des Lettres du Québec und des Conseil des arts du Canada. Diese Produktion ist Teil des DLD – Daniel Léveillé Danse Development und Touring Sponsoring-Projekts.