ContaKids mit Eltern

Kurs mit Tomoko

ContaKids lädt Eltern und Kinder dazu ein, eine exklusive Zeit miteinander zu verbringen und über Körperkontakt in Bewegung zu kommen. Es wird gemeinsam geturnt und getanzt, wodurch das Kind seine motorischen Fähigkeiten und sein Selbstvertrauen stärkt. Die Eltern oder Bezugspersonen lernen, die Kinder in einem spielerischen Rahmen als gleichberechtigt zu sehen und sie bedingungslos zu unterstützen. Der Spaß an der gemeinsamen Bewegung steht hier im Vordergrund, während – ganz nebenbei – das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kind wachsen kann. Begründer der Methodik „ContaKids“ ist der israelische Tänzer Itay Yatuv. Bei einem Festival im Jahr 2011, das sich der Kontaktimprovisation widmete, tanzte er mit seiner damals zweijährigen Tochter Sophie und wurde über die Videoaufnahmen im Netz bekannt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Getanzt wird immer gemeinsam, deshalb bitten wir die Eltern oder andere Bezugspersonen des Kindes, in Trainingskleidung zu kommen und eine Matte mitzubringen.

Tomoko

Nach ihrem Studium in Tokio arbeitete Tomoko Tezuka seit vielen Jahren als Tänzerin, Performerin und Bewegungspädagogin in der freien Tanzszene in Düsseldorf. Sie ist spezialisiert auf Contact Improvisation, Langzeit-Improvisation und ortsspezifische Arbeiten. Diese Erfahrung bringt sie in einen spielerischen, kreativen Unterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein. Geprägt von der Contact Improvisation (u. a. „Underscore" mit Nancy Stark Smith) kooperiert sie mit Künstler:innen wie Gabriele Koch und Karen Bößer sowie mit Musiker:innen wie Shunsuke Oshio. Als Dozentin unterrichtet sie Menschen aller Altersgruppen. Ihre Arbeit ist geprägt von einer sensiblen Beobachtung sozialer und gesellschaftlicher Dynamik. Wie bewegen wir uns miteinander? Wie entstehen authentische Momente der Begegnung, Fürsorge, Nähe und Distanz? Diese Fragen fließen in ihren Unterricht ebenso ein wie in ihre künstlerischen Projekte. Tomoko ist Mutter von drei Kindern. Ihre Erfahrung aus Familie und künstlerischer Praxis verbindet sie zu einem lebendigen, achtsamen, intuitiven Unterricht, in dem Neugier, Spiel und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen.