The Ghost in the Glitch: Repertoire / Masterclass

Workshop with Brig Huezo

Inspired by *THE GHOST IN THE GLITCH*, this workshop (repertoire & masterclass) offers a physical introduction to Brig Huezo's choreographic language. Using selected movement principles from the piece, participants explore the “glitch” as an embodied choreographic force: a body that moves in loops, delays, trembles, interrupts itself, softens, resists and reassembles itself. The unit combines guided movement tasks, choreographic material from the repertoire and group composition. Participants work with repetition, interruption, distortion, synchronization and rupture, moving between physical intensity, fragmented rhythms, collective presence and moments of care, failure and transformation. Instead of viewing technology as a purely technical tool, the masterclass translates digital ideas into the body. It invites us to explore the body as a permeable, changeable and multi-layered presence in which “cyberqueer” embodiment, physical practice and choreographic transformation come together.

Portrait photo: Brig Huezo

Brig Huezo

Brig Huezo (they/them*, non-binär) ist Post-Digital-Choreograf:in und Tanzkünstler:in und arbeitet an der Schnittstelle von Körper, Technologie und virtuellem Raum. 2021 schloss Huezo das Studium des Zeitgenössischen Tanzes an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab und wurde 2024 mit dem NRW-Förderpreis für junge Künstler:innen in der Sparte Darstellende Künste ausgezeichnet. Huezo wurde für die Konzeptionsförderung NRW 2026–2028 ausgewählt, eine mehrjährige Förderung zur kontinuierlichen Entwicklung künstlerischer Arbeitsstrukturen und neuer Produktionen. 2026 wurde Huezo zudem vom NRW KULTURsekretariat (NRWKS) für ein Stipendium im Rahmen des Programms Tanzrecherche NRW ausgewählt, um eine künstlerische Tanzrecherche in Japan durchzuführen. Im Zentrum der künstlerischen Praxis steht die Dekonstruktion des Körpers innerhalb technologisch vermittelter Realitäten. Mit Motion Capture, Videospielen und 3D-Umgebungen entwickelt Huezo „phygitale“ Bühnenformate, in denen sich physische und digitale Ebenen überlagern und der Körper zwischen Daten und Bewegung oszilliert. 2026 entstand mit THE GHOST IN THE GLITCH der Abschluss einer Trilogie an der Oper Köln, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und in Koproduktion mit Tanzhaus NRW. Weitere Arbeiten sind PERREANDO HARDCORE (2025, Koproduktion Tanzhaus NRW), THE DEATH AT THE CODE! (2024), THE DEAD CODE MUST BE ALIVE! (2022) sowie die interaktive Installation POST DIGITAL BODIES (2023). Huezos Arbeiten wurden unter anderem bei der Tanz NRW Biennale, A MAZE Berlin, Gamescom, PACT Zollverein, Tanzhaus NRW und Tanzfaktur Köln präsentiert und bewegen sich zwischen Tanz, zeitgenössischer Kunst und digitaler Kultur. Neben der künstlerischen Arbeit ist Huezo in Forschung und Lehre tätig, unter anderem im Post Internet Dances Research Lab (Tanzhaus NRW), als Lehrbeauftragte:r an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, der Ruhr-Universität Bochum sowie im Programm NEW TALENTS RUHR an der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund. Als Performer:in arbeitete Huezo unter anderem mit Nick Mauss, der Young Boy Dancing Group sowie in verschiedenen Koproduktionen und Tanzfilmprojekten zusammen.