Willy Prager

Less might be more, but sometimes less is just nothing
Großer Saal
18 €, erm. ab 9 €
Termine
Mehrere Performer*inenn befinden sich auf einer Bühne, die mit buntem Licht ausgeleuchtet ist. Sie befinden sich alle in derselben Pose, der jeweils rechte Arm ist nach oben ausgestreckt.

Die neueste Arbeit des bulgarischen Choreografen Willy Prager bewegt sich an der Schnittstelle von bildender Kunst und Disco-Dance-Kultur. Die Performance ist inspiriert von der 1973 in Spanien gegründeten Disco-Tanzgruppe Ballet Zoom. Prager erarbeitet die Performance zusammen mit Studierenden der Academy of Dance and Performance, die vom National Centre for Dance Bukarest organisiert wird. Die Performance bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst und der Disco-Dance-Kultur.

„Als Künstler interessiere ich mich für Transformationsprozesse im Kontext gesellschaftlicher, politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungen. Vor COVID‑19 folgte die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst dem Prinzip der Moderne – weniger ist mehr. Einschränkungen in den letzten Monaten, weniger Kommunikation, weniger Treffen, weniger Tanzen, weniger Partizipation, weniger Proteste, weniger Sozialisation, weniger Interaktion, weniger Interpretationen, weniger Kritik, weniger Demonstrationen, weniger Teilnehmer*innen, weniger von… Meine Performance untersucht, ob weniger immer noch mehr ist oder nicht.“ - Willy Prager

Dauer: 50 Min.

Konzept, künstlerische Leitung: Willy Prager; Choreografie: Willy Prager in Zusammenarbeit mit den Performer*innen; Mit: Adrian Popița, Cătălin Munteanu, Claudiu Silvianu, Giorgia Elza Măciuceanu, Diana Dragu; Emilian Gatsov-Elbi; Lichtdesign: Alexandros Raptis; Assistenz Choreografie: Carmen Coțofană. Produziert von The National Center for Dance Bucharest (CNDB). Kofinanziert von The National Cultural Fund Administration (AFCN). Kofinanziert von The National Cultural Fund Administration (AFCN). Gefördert von der Kunststiftung NRW.