Junges Tanzhaus · Dt. Erstaufführung / Reihe Melancholie & Muskeln

Alida Dors / BackBone

Or Die Trying
Großer Saal
€ 17 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Termine
Boxerinnen kommen aus Nebel hervor

„Or Die Trying“ ist eine HipHop-Performance für die Kämpfer*innen in uns allen. Fünf Thaiboxerinnen und drei Breakdancer treten eine Reise zwischen Boxen, Tanz und Film an, battlen gegeneinander und gegen die eigenen Grenzen. Als Inspirationsquelle für ihre neueste Arbeit diente der niederländischen Choreografin und Soziologin Alida Dors ihr eigener Vater, der – als Einwanderer aus Suriname – in den Niederlanden sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinne zu kämpfen hatte. Er eröffnete eine Boxschule. „Or Die Trying“ erzählt von persönlichem Wachstum im Spannungsfeld von Selbstdisziplin, Erwartung und Selbstdestruktion. Wie lange dauert der Kampf für die eigenen Ziele? Wie weit würden wir dafür gehen? Ist Aufgeben eine Option? Es scheint als riefe uns das Stück zu: „Become the best you, or die trying.“

Dauer: 65 Min.

„Eine starke, inspirierende Vorstellung über einen Kampf, der nicht aus Verzweiflung und Aggression geführt werden soll, sondern aus Liebe.“ Djuna Kramer, „Theaterkrant“, 13.10.2019

Begleitprogramm
Fr 06.03. 19:00 Physical Introduction
Fr 06.03. anschl. Gespräch
Sa 07.03. mit taube*r Gebärdensprachdolmetscher*in (TGSD)

Choreografie, Konzept: Alida Dors; Tanz: Dane Badal, Tyrone Menig, Jason Winter; Thaiboxen: Anne de Beer, Dolly Macbean, Juliana Monsalve Arteaga, Loraine Pengel, Yara Piekema; Kostüme: Isis Vaandrager; Komposition, Musik: Simone Giacomini; Dramaturgie: Peggy Olislaegers; Technische Leitung, Lichtdesign: Jeffrey Steenbergen; Technische Produktion: Disappearow; Filmschnitt: Sara Orfali.
Eine Produktion von BackBone, koproduziert durch das Theater Rotterdam und das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Gefördert durch den Fonds Podiumkunsten, Fonds 21 und AFK (Amsterdams Fonds voor de Kunst).