Junges Tanzhaus · Reihe Kleine Monster

Miet Warlop

Big Bears Cry Too
Großer Saal
€ 8,50 für alle (inkl. VRR)
Termine
Performerin hinter herunterfallenden großen Kugeln, die wie Augen aussehen

Tickets sind ab Mitte August online verfügbar.

Das hier ist ein Statement für kreative Unvernunft, Humor in der Kunst und riesige Herzen! In ihrem ersten Stück für ein junges Publikum lässt die belgische Künstlerin Miet Warlop ihrem Hang zu einem spielerischen Umgang mit theatralen Mitteln freien Lauf. Sie überzeugt hier mit einem klugen, radikalen und bildstarken Objekttheater – lässt überdimensionierte Teddybären explodieren, ein Meer von Tennisbällen auf die Spielfläche prasseln oder die Bühne mit Farbe fluten.
Hinter diesem schrägen Spektakel verbirgt sich die vergebliche Suche nach
Antworten auf Fragen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene hilflos erscheinen lassen: Fragen nach der Unermesslichkeit des Universums, schwarzen Löchern und nach der Bedeutungslosigkeit der Menschheit in diesem großen, unmöglich fassbaren Gefüge. Das Solo „Big Bears Cry Too“ versucht sich den damit verbundenen Ängsten zu stellen. Ängste, die schon fühlbar werden, bevor wir sie überhaupt richtig verstehen. Ängste, die auch große Bären manchmal weinen lassen.

Dauer: 40 Min.

Konzept, Regie: Miet Warlop; Performance: Wietse Tanghe; Musik, Songtexte: Pieter De Meester, Joppe Tanghe, Wietse Tanghe, Miet Warlop; Technik: Bennert Vancottem, Jack Vincent, Jurgen Techel; Lichtdesign: Henri Emmanuel Doublier; Assistenz: Lila John, Karolien Nuyttens, Barbara Vackier, Ian Gyselinck, Geert Viaene (Amotec), Mathias Huybrighs; Outside eye: Danai Anesiadou; Produktion, technische Umsetzung: Miet Warlop,  Irene Wool vzw (Gent), hetpaleis (Antwerpen); Koordination: Elke Vanlerberghe.
Eine Produktion von Ireene Wool, koproduziert durch Vooruit, Gessnerallee, TJP Centre Dramatique National Strasbourg, AUA WIRLEBEN Theaterfestival Bern, Luzerner Theater, gefördert von der Flämischen Regierung, der Stadt Gent und Kunstencentrum BUDA, Kortrijk. Ein Gastspiel im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.