Zwei Leute tanzen Salsa

Latin

Salsa, übersetzt heißt das so viel wie„Soße“, ist eine lateinamerikanische Tanz- und Musikkultur, die sich aus dem kubanischen Son entwickelt hat. Ursprünglich in den Ghettos lateinamerikanischer Immigrant*innen in New York City der 1960er als identitätsstiftende Kulturpraxis verortet, verlor die Salsa mit der Kommerzialisierung spätestens durch Blockbuster wie „Dirty Dancing“ (1987) ihre gesellschaftskritische Aufladung. Heute ist Salsa vor allem ein populärer Partytanz, der unterschiedlichste Menschen zusammen bringt. Das vielfältige Schrittvokabular sowie die Betonung der Beckenbewegung und eine Vielzahl von Spezialitäten des New York Style, Cuban Style oder Miama Style machen Salsa zu einem Tanz, der die Leichtigkeit und Freude in den Vordergrund stellt, denn: Nicht der Kopf tanzt, sondern der Körper!
Der Tanzstil Bachata hingegen stammt aus der Dominikanischen Republik, zählt aber wie die Salsa zu den „Social Dances“, die Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringen und paarweise oder in der Gruppe praktiziert werden. Wie bei  Tango, Samba, Salsa oder Jazz Dance ist Bachata stark mit der gleichnamigen Musik verbunden. Bachata wird in der Regel eng und äußerst hüftbetont getanzt und gilt deshalb als einer der erotischsten Tänze überhaupt. Zurzeit ist Bachata der Hype überhaupt!

Dozent*innen

Portraitfoto: Francesco Batti

Francesco Batti

Als Francesco Batti während eines Urlaubs in Miami zufällig in einem Salsa Club landete, war es um ihn geschehen. Die bunte Mischung der Menschen, die Leichtigkeit und die Musik hatten in ihm das Salsa-Fieber entfacht. Von Haus aus Grundschul- und Sprachlehrer, gab er seinen Beruf auf, um sein Leben künftig ganz dem Tanz zu widmen und „würde es immer wieder so machen“. In einer Zeit, in der der lateinamerikanische Tanz in Deutschland noch kaum bekannt war, machte sich Francesco in New York, Puerto Rico und Kuba mit den vielfältigen lokalen Facetten des Salsa vertraut. Als erster Dozent in Nordrhein-Westfalen bot er zudem das Salsa Ladystyling an.

Portraitfoto: Ivana Scavuzzo

Ivana Scavuzzo

Ivana Scavuzzo arbeitete als Tänzerin in internationalen Bühnenshows von Künstler*innen wie Cascada, Debora Woodson, Addys D’Mercedes, Dana Smith und für Produktpräsentationen namhafter Firmen. Als Choreografin ist und war sie für die Crazysalsa Dance Company sowie für Fernseh- und Theaterproduktionen und als Salsa Coach für das Musical „Miami Nights" tätig. Sie vermittelt in ihrem Unterricht grundlegende Basisschritte und Drehungen, die zu interessanten Kombinationen aufgebaut werden. Im Vordergrund steht dabei Rhythmikschulung, Ausdrucksfähigkeit, Tanztechnik sowie Musikinterpretation. Ivana ist seit langem dem tanzhaus nrw verbunden und u.a. verantwortlich für die Noche de la Salsa im tanzhaus nrw.

Ein leeres tanzhaus Studio

Sandra Hoffmeister

Als gebürtige Kolumbianerin hat Sandra den Rhythmus im Blut: Für sie sind Bewegung und Musik untrennbar miteinander verbunden. ?Mit langjähriger Erfahrung als Fitnesstrainerin und Gründerin ihres eigenen Coaching-Business bringt Sandra eine begeisternde Mischung aus Fachwissen, Leidenschaft und Lebensenergie auf die Fläche. Für Sandra sind Bewegung und Musik untrennbar miteinander verbunden – sie nutzt den Rhythmus, den Beat und die Energie des Sounds als treibende Kraft für jede einzelne ihrer Kursstunden. ?Ihre Classes basieren auf der Überzeugung, dass Bewegung sowohl eine Quelle intensiver Kraft als auch tiefer Regeneration sein sollte. Egal, ob man sich von der Musik in ihren energiegeladenen Zumba®-Choreografien mitreißen lässt, explosive Intervalle an den treibenden Bass ihrer athletischen HIIT-Kurse anpasst oder bei CIRCL Mobility™ und Gravity Yoga® den Klang nutzt, um Atmung und Loslassen zu steuern: Sandra setzt die Energie der Musik gezielt ein, um neue Potenziale in Sachen Kraft und Flexibilität freizusetzen. ?Es erwartet dich eine moderne, rhythmusbetonte Atmosphäre, in der die Musik den Ton angibt und der Körper ganz von selbst in den Flow kommt.

Sergio Emilio

Sergio Emilio ist in Peru, aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Seine tänzerische Entwicklung wurde durch internationale Workshops sowie professionelle Aus- und Weiterbildungen für Tänzer*innen und Tanzlehrer*innen in Peru, Kuba, Spanien, den USA etc. geprägt. Neben Bachata tanzt er auch Salsa (L.A., Cubana und Caleña), Kizomba und Cumbia. In seinem Unterricht verbindet Sergio traditionelle und moderne Elemente der Bachata mit Fokus auf Technik, Musikalität, Connection und Social Dancing. Dabei geht es nicht nur um Figuren oder Kombinationen, sondern vor allem um das Verständnis für Bewegung, Führung & Folgen sowie die Verbindung zwischen den Tanzpartner*innen.