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die für Presservertreter relevanten Nachichten, die über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus reichen. Pressefotos sowie die laufend erscheinende Berichterstattung durch die Medien bitten wir anzufordern. Kontaktieren Sie uns gerne unter Tel. +49 (0)211 17270-50/52 und -53 oder presse@tanzhaus-nrw.de.

05/19 Bündnis legt Akademie für zeitgenössischen Theaterjournalismus auf

Erstmals bietet das Bündnis internationaler Produktionshäuser ein Programm für Journalist*innen an, das sich als Fort- und Weiterbildung im umfangreichen Feld der Berichterstattung über Theater, zeitgenössischen Tanz sowie Performance Art versteht. Von November 2019 bis März 2020 wird das Programm an drei Wochenenden in Essen/Düsseldorf, Dresden sowie Hamburg stattfinden. Die Akademie für zeitgenössischen Theaterjournalismus richtet sich sowohl an Berufsanfänger*innen als auch an erfahrene Journalist*innen. Ca. 15 Teilnehmer*innen treffen auf zahlreiche Gäste aus dem Journalismus, auf Künstler*innen, Theaterschaffende, Kurator*innen und weitere Expert*innen. Es geht darum, die eigene Praxis zu reflektieren und Kenntnisse im Bereich der zeitgenössischen performativen Künste zu erweitern, Netzwerke zu schließen und Visionen für eine Weiterentwicklung der Tanz- und Theaterkritik zu entwickeln. Die Akademie wird geleitet von der Frankfurter Journalistin, Tanz- und Theaterkritikerin Esther Boldt und dem Theaterwissenschaftler und Dramaturgen Philipp Schulte. Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2019. Die vollständige Pressemeldung sowie die Ausschreibung in untenstehenden PDFs. 

04/19 Konferenz Claiming Common Spaces II: Kunst & digitales Leben vom 23. – 25.05.2019

Nach der erfolgreichen 1. Ausgabe von „Claiming Common Spaces“ im vergangenen Jahr am HAU Hebbel am Ufer Berlin, freuen wir uns, Sie auf die 2. Ausgabe in Düsseldorf aufmerksam zu machen: Von Donnerstag 23.05. bis Samstag 25.05.2019 laden das FFT Düsseldorf und das tanzhaus nrw zu der Konferenz „Claiming Common Spaces II: Kunst & digitales Leben“ ein. Das Gemeinschaftsprojekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser befragt in Workshops, Laboren, Diskussionen sowie einem künstlerischen Programm die Begegnung von menschlichen und technischen Körpern, die algorithmische Verwertung von Datenspuren in der Stadt, die Zukunft öffentlicher Infrastrukturen und Institutionen und die Chancen, unseren digitalen Alltag mitzugestalten. Künstler, Kulturschaffende, Aktivisten und Theoretiker erkunden das allgegenwärtige Digitale, darunter die Choreografen Sebastian Matthias und Monika Gintersdorfer, der Kulturwissenschaftler und Blogger Michael Seemann, der Leiter der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität Marcus Lobbes sowie Vertreter von Fridays for Future Düsseldorf. Staatliche Kontrolle, die Monopole der großen Online-Plattformen und das Versprechen der Partizipation – das digitale Leben ist umstritten und umkämpft wie lange nicht. Vor dem Hintergrund dieser Ambivalenzen lädt die dreitägige Konferenz dazu ein, die Möglichkeiten zur Aneignung digitaler Praktiken zu erkunden und die Zukunft gemeinschaftlicher Räume zu entwerfen. Wie lässt sich das Digitale als gemeinsames Wirkungsfeld für ein künstlerisches Arbeiten beanspruchen? Die Konferenz wird mit der Performance „I Love You, Goodbye. (The Digital Detox Edition)” von Gob Squad am Donnerstag 23.05., 19:00 im FFT/Juta eröffnet. Das deutsch-britische Kollektiv zelebriert mit den Zuschauern in einem szenischen Ritual digitale Träume und die Abhängigkeit vom Internet, um gegen Mitternacht das System herunter zu fahren und damit unsere Hassliebe zum Word Wide Web noch einmal neu zu beleben und vielleicht zu retten.

03/19 Pressekonferenz Di 12.03.2019 11:00 im Robert-Schumann-Saal Düsseldorf

Vom 13. – 31.03. ruft das tanzhaus nrw die Begegnung von Mensch und Maschine aus! HI, ROBOT! DAS MENSCH MASCHINE FESTIVAL, initiiert durch das tanzhaus nrw Düsseldorf, widmet sich vom 13. – 31.03.2019 den Körpern der Zukunft in den Künsten. In Kooperation mit dem NRW-Forum sowie der Black Box – Kino im Filmmuseum und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, sammelt das Festival in mehr als 20 Veranstaltungen Stimmen aus Tanz, Performance, bildender Kunst, Wissenschaft und Coding und fragt: Wieviel Roboter verträgt der Mensch? Anlässlich der Festivaleröffnung im Robert-Schumann-Saal laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch am Di 12.03. 11:00 – 12:00 in den Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf, Foyer Robert-Schumann-Saal, Eingang Ausstellungsflügel, ein. Neben Bettina Masuch, künstlerische Leiterin des Festivals sowie Intendantin des tanzhaus nrw, stehen Ihnen die Choreografin Doris Uhlich sowie die beteiligten Partner-Institutionen zur Verfügung, darunter das NRW-Forum Düsseldorf und Black Box – Kino im Filmmuseum. Der in Japan hochgehandelte Komponist und Pianist Keiichiro Shibuya sowie einen der acht Robotik-Experten vor Ort stellen Ihnen ergänzend Alter 3 vor, den humanoiden Dirigenten und Sänger des Eröffnungskonzertes „Scary Beauty“, das am 13.03. 20:00 im Robert-Schumann-Saal Deutschlandpremiere feiert. Das Update von Alter 2 hat es jüngst bis in die beste Sendezeit der japanischen Fernsehnachrichten (und nun auch hierzulande!) gebracht, deshalb: Bitte nutzen diese Chance, die Maschine in aller Nähe zu erleben und die Fragen stellen zu können, die Sie, die wir alle haben.

01/19 Hi, Robot! das Mensch Maschine Festival kommt vom 13. bis 31.03.2019

Hi, Robot! Das Mensch Maschine Festival, initiiert durch das tanzhaus nrw Düsseldorf, widmet sich vom 13. – 31.03.2019 den Körpern der Zukunft in den Künsten. In Kooperation mit dem NRW-Forum sowie der Black Box – Kino im Filmmuseum und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, sammelt das Festival in mehr als 20 Veranstaltungen Stimmen aus Tanz, Performance, bildender Kunst, Wissenschaft und Coding und fragt: Wieviel Roboter verträgt der Mensch? Das Eröffnungskonzert „Scary Beauty“ von und mit Keiichiro Shibuya und den japanischen Philharmonikern Düsseldorf etwa stellt in einer Deutschlandpremiere den humanoiden Androiden Alter 3 in den Mittelpunkt, der für Dirigat und Gesang zuständig ist. Die Solo-Performance „Tank“ der österreichischen Choreografin und Tänzerin Doris Uhlich kreist in kraftvollen Bildern um den menschlichen Körper als Experimentierfeld und feiert ihre Uraufführung in Düsseldorf. Der jüngste Wurf einer Vielzahl von Künstlern um den japanischen Programmierer, Interaction Designer und DJ Daito Manabe, der als eine weitere Deutschlandpremiere zu erleben ist, versteht sich als physische Manifestation von Mathematik und ist großes Kino. Eine Konferenz, konzipiert von der Medien- und Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser, sowie ein Robotik-Labor laden zu einer intensiven Auseinandersetzung ein, ergänzt durch die Ausstellung „Körperwende“, ein Filmprogramm sowie das partizipativ-performative Projekt „Sitzung I Session“ des bildenden Künstlers Clemens Krauss in Zusammenarbeit mit Kai 10 I Art Foundation. Der Vorverkauf hat begonnen. Das Programm im Detail HIER

11/18 Würdigung des tanzhaus nrw durch Heinrich Böll Stiftung NRW

Der diesjährige Preis der Heinrich Böll Stiftung NRW geht an das tanzhaus nrw. Dies wurde im Rahmen des traditionellen Böll-Forums in Münster in Anwesenheit von René Böll, Künstler und Sohn von Heinrich Böll, Iris Witt, Geschäftsführerin der Heinrich Böll Stiftung, sowie Bettina Masuch, Intendantin des tanzhaus nrw, am Freitag vergangene Woche bekannt gegeben. „Wir haben uns für ein Haus entschieden, welches das interkulturelle Miteinander tagtäglich vorlebt und lehrt“, so Dr. Antonietta Zeoli, Vorstandsmitglied der Stiftung in NRW und eine der Jurorinnen. „Dieses Haus prägt das kosmopolitische Miteinander in der Landeshauptstadt in einer außergewöhnlichen Art und Weise.“ Seit 2004 vergibt die Stiftung jährlich den Ideenpreis „Der Heinrich“, um innovative, beispielhafte und übertragbare Konzepte von Initiativen, Vereinen und Gruppen auszuzeichnen. In diesem Jahr hat die aus sechs Mitgliedern bestehende Jury nach besonderen Projekten gesucht, die sich dem Thema Europa mit künstlerischen Mitteln nähern und damit insbesondere junge Menschen ansprechen. Die feierliche Verleihung des undotierten Preises findet bei einer öffentlichen Veranstaltung im Jahr 2019 in Düsseldorf statt, gemeinsam durch das tanzhaus nrw und die Stiftung geplant.

11/18 Förderung des Bündnis internationaler Produktionshäuser wird fortgesetzt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner letzten Sitzung die Weiterförderung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in den Jahren 2019 bis 2021 in Höhe von insgesamt 12 Millionen Euro beschlossen. Er setzt damit in einem ersten Schritt das im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vereinbarte Vorhaben um, die Förderung der internationalen Produktionshäuser substantiell zu stärken. Auch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, begrüßte die Entscheidung. Dem 2015 gegründeten Bündnis internationaler Produktionshäuser gehören die sieben größten Produktions- und Präsentationsorte für zeitgenössische Tanz-, Theater-, Musik-, Neue Medien- und Performance-Kunst in Deutschland an: FFT Forum Freies Theater Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf). Weiterführende Details HIER.

11/18 Pressekonferenz 09.11. 10:00: NRW-Erklärung der Vielen

NRW-Erklärung der Vielen: Solidarität statt Privilegien! Es geht um Alle! Die Kunst bleibt frei! Am 9. November 2018, um 10:00 Uhr im Foyer des Düsseldorfer Schauspielhauses, Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf. Eingang über die Hofgartenseite. Mehr als 50 Kulturinstitutionen, Verbände, Organisationen sowie freie Kunst- und Kulturschaffende haben die NRW-Erklärung der Vielen gezeichnet. Mit der NRW-Erklärung der Vielen wird der Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen artikuliert. Aktive der NRW-Kulturlandschaft und ihre Interessensverbände setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift: Wir – die Unterzeichnenden – zeigen gemeinsam Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt und verpflichten uns, aktiv und nachhaltig dafür zu arbeiten. Bei der Pressekonferenz sind anwesend: Söke Dinkla (Direktorin LehmbruckMuseum Duisburg), Matthias Frense (Künstlerische Leitung / Geschäftsführung Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim), Bettina Masuch (Intendantin tanzhaus nrw), NRW Kulturrat, N.N. Wenke Seidel (Vorsitzende der LAG Soziokultureller Zentren NRW), Mirjam Schmuck (Freie Künstlerin, kainkollektiv), Wilfried Schulz (Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses). 

Ansprechpartnerin für die Presse NRW: Martina Aschmies, Düsseldorfer Schauspielhaus, Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf, Leiterin Kommunikation, +49 211 / 8523 145, martina.aschmies@dhaus.de; Ansprechpartner für die Berliner Erklärung der Vielen und die Presse in Berlin: Christophe Knoch, DIE VIELEN e.V., Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, erklaerung@dievielen.de, +49 177 892 4882

08/2018 Factory Artists Claire Cunningham und Ligia Lewis Hoffnungsträgerinnen mit den besten Aussichten

Gerade erschienen, kürt das Jahrbuch „tanz“, führendes europäisches Fachmagazin für Ballett, Tanz und Performance, die Choreografinnen Claire Cunningham und Ligia Lewis zu den Hoffnungsträgerinnen „mit den besten Aussichten“. Beide Künstlerinnen zählen zu den insgesamt drei Residenzkünstlern, den sogenannten „Factory Artists“, am tanzhaus nrw. Claire Cunningham, die auf Krücken angewiesen ist, „lässt uns teilhaben an ihrer Wahrnehmung von Welt und daran, wie sie auch uns verändert,“ so das Fachmagazin über die künstlerische Qualität der in Glasgow lebenden Performerin, Choreografin und Aktivistin. Nicht zuletzt gehe es ihr um „eine grundsätzliche Haltung zu Anpassung und Widerstand. Fazit: Selten so viele Aha-Erlebnisse im Theater gehabt“. Ligia Lewis kreiert „engagierte, dissonante, notwendige Tanzstücke“, heißt es über die in Berlin und New York lebende Choreografin und Tänzerin mit Wurzeln in der Dominikanischen Republik und den USA. „Sie schafft Räume für unerzählte Geschichten und überhörte Stimmen.“ Eine ihrer zentralen Fragen: „Kann die Black Box schwarze Erfahrungswelten abbilden, die die Grenzen bloßer Identitätspolitik sprengen?“
Beide Künstlerinnen stehen an der Schnittstelle vom Newcomer zum etablierten Künstler sowie für eine möglichst breite künstlerische Mehrsprachigkeit, für die sich das tanzhaus nrw stark macht: etwa für mehr Diversität auf und hinter der Bühne sowie den Anspruch, dass sich die Sparte Tanz als Ort politischer Prozesse mitten in der Gesellschaft verortet sieht und Themen wie „körperliche Differenz“ oder „Politik der Minderheiten“ in den Mittelpunkt rückt. Alles hier (Bezahlschranke): https://www.der-theaterverlag.de/tanz/aktuelles-heft

01/2018 Von der Ur-Werkstatt zum tanzhaus nrw: 40 Jahre Trägerverein

Vor 40 Jahren, am 26. Januar 1978, gründete sich der gemeinnützige Trägerverein des tanzhaus nrw unter dem Namen „Die Werkstatt für Tanz, Theater, Werken und Gestalten e.V.“. Dass eine Kulturinstitution der freien Szene auf 40 Jahre lebendigster Entwicklung zurückblicken kann auf das, was zu dem geführt hat, was das tanzhaus nrw im Jahr 2018 ist, feiert das Haus am kommenden Freitag. Gemeinsam mit dem Vereinsvorstand, dem Gründungsintendanten Bertram Müller und der Intendantin Bettina Masuch lädt der im Jahr 1998 umbenannte tanzhaus nrw e.V. eine Vielzahl von Weggefährten sowie die zurzeit 60 Vereinsmitglieder ein. Vom 26. bis 29. April 2018 hingegen feiert das tanzhaus nrw sein 20-jähriges Bestehen an der Erkrather Straße im Rahmen einer rauschenden Geburtstagsfeier, die Besucher aus Düsseldorf, der Region und dem europäischen Nachbarländern in einem viertägigen Fest zum Tanz bittet. Die spektakuläre Eröffnung des tanzhaus nrw in einem 4.000 Quadratmeter großen ehemaligen Straßenbahndepot an der Erkrather Straße fand im April 1989 statt und damit einhergehend die zukunftsweisende Entscheidung, sich auf die Vermittlung, Präsentation und Produktion allein des zeitgenössischen Tanzes zu konzentrieren. Seither firmiert das Haus als tanzhaus nrw.
Zu dem ehrenamtlich agierenden aktuellen Vereinsvorstand gehören Dr. Johannes Kurschildgen, Dr. Daniela Schwarz, Ulrich Lenz, Dr. Johanna Müller-Ebert, Amelie Jalowy und Jost Budde. Bettina Masuch ist seit 2014 künstlerische und geschäftsführende Direktorin. Gründungsmitglied und bis 2013 langjähriger künstlerischer und geschäftsführender Direktor war Bertram Müller.

06/2017 Pressegespräch anlässl. der Vorstellung der neuen Factory Artists

Wir lüften das gut gehütete Geheimnis und freuen uns, Ihnen am Mittwoch 21. Juni, 12:00 Uhr die neuen „Factory Artists“ – alle sind anwesend – sowie wesentliche Programmlinien der kommenden Spielzeit vorstellen zu können. Für die kommenden zwei Jahre rücken mit Claire Cunningham (Glasgow), Ligia Lewis (Berlin, New York) und Choy Ka Fai (Berlin, Singapur) drei neue Residenzkünstler, die sog. „Factory Artists“, näher ans Haus. Die Wahl fiel erneut auf junge aufstrebende Künstler, deren Arbeit uns in ihrer Eigenständigkeit und Radikalität überzeugt hat und für die Freiräume bei Recherche und Reflexion für einen nächsten künstlerischen Schritt wichtig sind. Neue Produktionen entstehen vor Ort und werden als Uraufführung am tanzhaus nrw gezeigt, ältere Kreationen regelmäßig präsentiert. Weiterhin begegnen die Künstler ihrem Publikum vor Ort etwa in Projekten, Workshops und anderen Aktivitäten. Das tanzhaus nrw setzt damit die fruchtbare Zusammenarbeit fort, die 2014 mit der ersten Generation der „Factory Artists“ begonnen hat. Die Choreografen Jan Martens (Antwerpen), Alexandra Waierstall (Düsseldorf) und Sebastian Matthias (Berlin) waren bis Herbst 2016 Teil des tanzhaus-Teams.

06/2017 „Gemeinschaftsbildung in Bewegung“: Theaterpreis des Bundes geht an das tanzhaus nrw

Große Freude, sprachlos, stolz! Das tanzhaus nrw erhält neben sieben weiteren Theatern den Theaterpreis des Bundes 2017. Hier, was die Jury sagt: „Nach Jahrzehnten der Kontinuität hat das tanzhaus nrw mit Bettina Masuch als Intendantin 2014 einen Neustart gewagt," heißt es in der Begründung der Jury. „Seither wurden die lokalen Verbindungen gestärkt und die Jugendarbeit im Jungen Tanzhaus fortgesetzt. Zudem hat das Haus internationale Ausstrahlung durch die enge Zusammenarbeit mit den Factory Artists gewonnen. Mit thematischen Setzungen, wie Real Bodies sowie Zusammen hat sich das Haus auch gesellschaftlichen Themen zugewandt, die sich in künstlerischen Ästhetiken niederschlagen. Zwischen Ausbildungsort und Community Space situiert, schlägt das tanzhaus nrw auch mit Konferenzen wie Inventur 2 eine Brücke zu den internationalen Diskursen unserer Zeit. Dem tanzhaus nrw gelingt damit die Verbindung zwischen künstlerischer Avantgarde, den Themen der Gegenwart und der Stadtgesellschaft, die tänzerisch, ganz praktisch, dort zu Hause ist. Die Fokussierung auf Tanz nutzt das Haus für eine Gemeinschaftsbildung in Bewegung.“ Preisgeld: € 115.000. Alles HIER

05/17 The conference INVENTUR 01. – 03.06.2017 at tanzhaus nrw

DE Mit mehr als 35 Experten aus aller Welt lädt die Konferenz INVENTUR 2 in neun Themenblöcken vom 01. bis 03. Juni 2017 im tanzhaus nrw Düsseldorf dazu ein, die aktuelle Situation des zeitgenössischen Tanzes und der Performance sparten- und genreübergreifend auf den Prüfstand zu stellen. Zwölf Jahre nach der ersten INVENTUR im Tanz im Jahr 2005 in Wien erörtern Künstler und andere Kulturschaffende, Wissenschaftler, Theoretiker sowie Publizisten erneut zentrale Fragestellungen der aktuellen Tanz- und Kunstentwicklung vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer, ökologischer und ökonomischer Krisen. Neun Panels mit Themenkreisen wie „Körper in der Krise“, „Publikum & Aufmerksamkeit“, „Soziale Praktiken und das Politische im Tanz“, „Strategien der Selbstermächtigung“, „Postkolonialismus“, „Ausbildung“ und „Performance und Museum“ verhandeln den derzeitigen Stand innerhalb des zeitgenössischen Tanzes im globalen Kontext und möchten Potenziale für die Zukunft öffnen. 

EN Presenting more than 35 experts from around the globe, the INVENTUR 2 Conference invites you to investigate the current situation of contemporary dance and performance across genre boundaries in nine topical blocks at the tanzhaus nrw from June 1st until June 3rd. Twelve years after the first INVENTUR of 2005 in Vienna, artists and other cultural entrepreneurs, scientists, theoreticians and publicists will again discuss central questions of current developments in dance and the arts, with a backdrop of recent political, ecological and economic crises. Nine panels on topics such as “The body in crisis”, “Audience & attention”, “Social practice and politics in dance”, “Strategies of self-empowerment”, “Postcolonialism”, “Education” and “Performance and the museum” negotiate the current situation in a global context, intending to open potential for the future. 

01/17 Wie geht transkontinental? Finales Festival Shifting Realities in Düsseldorf und Dresden

Von Donnerstag, 02. Februar bis Sonntag, 12. Februar stellt das tanzhaus nrw in drei Gastspielen etablierter Tanzschaffenden sowie in drei Auftragsarbeiten jüngerer Choreografen transkontinentale künstlerische Begegnungen zwischen Afrika und Europa in den Mittelpunkt. Begleitet durch ein umfangreiches Rahmenprogramm bildet das Festival Shifting Realities, das zeitgleich auch in Dresden stattfindet, den Abschluss eines zweijährigen durch die Kulturstiftung des Bundes geförderten Residenzprogrammes.

10/16 Über Schönheitsideale im Tanz: Real Bodies

Das tanzhaus nrw setzt mit seiner Reihe Real Bodies nach seiner fulminanten Spielzeiteröffnung einen erneuten Programmakzent. Das Haus rückt Körperlichkeit im 21. Jahrhundert in den Mittelpunkt und sammelt vielfältige Statements dazu. Begleitet durch eine Fotokampagne sowie ein 32-seitiges Journal verhandelt das Haus Körperbilder im Tanz über die allseits bekannten Ideale von jung, fit und wohlgeformt hinaus. Das Journal gibts als PDF und auf Anfrage unter info@tanzhaus-nrw.de auch per Post.

06/16 Bertram Müller wird 70

Bertram Müller, Mitbegründer und bis 2013 Intendant des tanzhaus nrw, feiert am 29. Juni 2016 seinen 70. Geburtstag. Der studierte Philosoph, Theologe und Psychologe erhielt zum Ende seiner Amtszeit den „Deutschen Tanzpreis“ für sein Lebenswerk und ist der Sparte Tanz weiterhin vorwiegend kulturpolitisch verbunden, wie etwa in seinem ehrenamtlichen Engagement für den Dachverband Tanz. Neben seiner Tätigkeit als Psychotherapeut unterrichtet er Kunststudenten u.a. an der Essener Folkwang Universität der Künste. Der gebürtige Baden-Württemberger lebt mit seiner Frau in Düsseldorf. Die Leitung des Hauses hat seit 2014 die Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin und Kuratorin Bettina Masuch (51) inne.

06/16 PROJETO BRASIL vom 10. bis 25.06. im tanzhaus nrw

Anlässlich der Olympischen Spiele in Brasilien im August 2016 haben sich fünf der wichtigsten freien Produktionszentren der darstellende Künste in Dresden, Hamburg, Frankfurt/M., Berlin sowie Düsseldorf für ein bundesweites Festival unter dem Titel „PROJETO BRASIL“ zusammengetan. Maßgeblich durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert, präsentiert das Festival zeitgenössische künstlerische Perspektiven aus Brasilien, die vor dem Hintergrund der labilen politischen Lage durch die „Putschregierung“ von Michel Temer aktueller denn je sind. Vom 10. bis 25. Juni 2016 zeigt das tanzhaus nrw mit Kreationen u.a. von Lia Rodrigues, Marcelo Evelin, Alice Ripoll, Eduardo Fukushima und Cena 11 fünf der tonangebendsten Choreografen und Kollektive des Landes, die sich mit Gemeinschaft, Furcht vor dem Unbekannten, Wandel und Alltagskultur auseinandersetzen. Alle Künstler verstehen ihre Arbeiten als Kreativität im Widerstand, als Kunst im Protest.

11/15 Bund fördert neues Bündnis internationaler Produktionshäuser für zeitgenössische darstellende Kunst in Deutschland

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat eine Finanzierung zur Förderung eines neuen Verbundprojekts von sieben internationalen Produktionshäusern für zeitgenössische darstellende Kunst in Deutschland bereitgestellt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert das Projekt in den kommenden drei Jahren mit 12 Mio. Euro. Der Verbund besteht aus dem Forum Freies Theater (Düsseldorf), dem HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Hellerau Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, PACT Zollverein (Essen) und dem tanzhaus nrw (Düsseldorf) und vereint damit die bedeutendsten und größten Produktionszentren der freien Tanz-, Theater- und Performance-Szene in Deutschland.

11/15 Junges Tanzhaus bepreist

Die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland hat das tanzhaus nrw für sein Engagement im Bereich Kinder und Jugend und seine beispielgebende Vermittlungsarbeit ausgezeichnet. Der Jugend-Kulturpreis 2015, der mit € 5000,- dotiert ist, wurde am Do 12.11., um 18:30 im tanzhaus nrw verliehen.

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