Tabea Martin

„Pink for Girls and Blue for Boys“

Reihe Kleine Monster

So 16.12. 15:00 + Mo 17.12. 10:00 (ausverkauft) + Di 18.12. 10:00 (ausverkauft)

Mädchen tragen Pink, sind stets hübsch und mögen keinen Fußball. Jungs tragen Blau, sind superstark und dürfen nicht weinen. Aber: Wer hat das eigentlich entschieden? Und wieso halten wir uns daran? Im Stück der Schweizer Choreografin Tabea Martin befreien sich vier Performer*innen von Geschlechterklischees und zugewiesenen Rollenbildern. Sie freuen, streiten, weinen und küssen sich auf der Bühne – und zeigen, wie viel Spaß es macht, aus Stereotypen auszubrechen und für eigene Ideen und Bedürfnisse einzustehen. Dabei ist es egal, ob Mann, Frau oder irgendetwas dazwischen. Im Vorfeld interviewte Tabea Martin Kinder zu ihren eigenen Erfahrungen mit Geschlechterklischees. In den Gesprächen untersuchte sie, wie fest sich bestimmte Bilder und Zuschreibungen schon in jungen Jahren manifestieren und wie viel Mut junge Menschen immer noch aufbringen müssen, um sich von den Rollen zu lösen.
Tabea Martin studierte an der Hochschule der Künste in Amsterdam und an der Rotterdamse Dansacademie. Neben ihren eigenen künstlerischen Arbeiten für Kinder und Erwachsene arbeitet sie als Choreografin an Theater- und Opernproduktionen u.a. mit den Regisseur*innen Sebastian Nübling, Stephan Märki und Elina Finkel sowie der Autorin Sibylle Berg zusammen. 2016 erhielt Tabea Martin den Spartenpreis Tanz des Kantons Basel-Landschaft. Bis 2018 ist sie „Young Associated Artist“ des Mentoring-Programms der Pro Helvetia-Schweizer Kulturstiftung. „Pink for Girls and Blue for Boys“ begeisterte bereits 2016 im tanzhaus nrw und ist deshalb erneut eingeladen.

Dauer: 50 Min. mit anschl. Workshop zum Mitmachen / So 14:00 Physical Introduction

Was ist eine Physical Introduction? Schaut euch den Trailer dazu HIER an.

Helen Ree Helen Ree

Choreografie: Tabea Martin; Tanz: Maria de Dueñas Lopez, Miguel do Vale, Carl Staaf, Melanie Wirz; Dramaturgie: Irina Müller; Bühne: Doris Margarete Schmidt; Kostüme: Mirjam Egli; Produktionsleitung: Sysy Vieli; Künstlerische Beratung: Moos van den Broek; Technik, Licht: David Baumgartner; Tanzpädagogin: Manuela Runge; Tourmanagement: Larissa Bizer. Eine Produktion von Tabea Martin, koproduziert durch das Tanzhaus Zürich und das Krokusfestival Hasselt. Gefördert durch die Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich. Ein Kooperationsprojekt von Tanzhaus Zürich, Kaserne Basel, eviDanse Centre Culturel de la Prévôté Moutier, Festival de la Cité Lausanne, im Rahmen des Veranstalterfonds / Reso – Tanznetzwerk Schweiz. Unterstützt durch Pro Helvetia und der Ernst Göhner Stiftung. Das Gastspiel wird unterstützt durch Take-off: Junger Tanz, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

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