Sebastian Matthias

„people looking at people looking at people“

Mi 13.06. 18:30 + Do 14.06. 18:30 + Fr 15.06. 18:30 + Sa 16.06. 18:30

Im Alltag versammeln wir uns täglich an verschiedenen öffentlichen Orten und werden dort automatisch Teil eines komplexen sozialen Gefüges. In einer Bibliothek gelten dabei andere Regeln, wie wir kommunizieren und uns im Raum bewegen, als etwa in einer Bar oder in einer Kirche. Drei Jahre lang haben der Choreograf Sebastian Matthias und sein Team in der Performanceserie „groove space“ die komplexen Organisationsdynamiken von öffentlichen Orten untersucht. Zum
Abschluss und Höhepunkt des Langzeitprojekts übersetzen sie diese Forschung von der Bühne wieder zurück in die Stadt.
„people looking at people looking at people“ besteht aus einer Vielzahl ortspezifischer Miniatur-Performances, die aus lokal recherchierten Gesten und Interaktionsmustern in halböffentlichen Innenräumen erarbeitet wurden. Die Zuschauer*innen machen sich mit einem Stadtplan auf den Weg von Station zu Station und flechten sich an fünf
verschiedenen Orten in die sozialen Kontexte und Milieus der Stadt ein. Gemeinsam mit den Tänzer*innen erkunden sie die spezifischen sozialen Situationen und deren choreografisches Potenzial.
Sebastian Matthias war von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw und zeigte hier bereits drei Stücke seiner „groove space-Serie“ sowie „Danserye“ und zuletzt „Intergalactic Underwater Palace“ für ein junges Publikum. Am Graduiertenkolleg „Versammlung und Teilhabe“ promovierte er über partizipative Prozesse im Tanz.

Bitte beachten: Treffpunkt und Abendkasse am tanzhaus-Stand vor dem HBF Düsseldorf / Ausgang Bertha-von-Suttner-Platz

Dauer: 150 Min.

Arno Schmitt Sebastian Matthias

Choreografie, Konzept: Sebastian Matthias; Co-Choreografie, Tanz: Malika Ali, Lisanne Goodhue, Deborah Hofstetter, Harumi Terayama, Ildikó Tóth; Bildende Kunst, Performance: Nino Baumgartner; Musik, Performance: Simonne Jones; Bildende Kunst: Eva Berendes; Soundinstallation: Tamer Fahri Özgönenc; Licht, technische Leitung: Andreas Harder; Kostüme: Marie Perglerova; Dramaturgie: Anna Mülter; Produktionsdramaturgie: Mira Moschallski; Produktionsassistenz: Valerie Wehrens; Technik, Koordination, PR: Team tanzhaus nrw. Foto: Arno Schmitt. Eine Produktion von Sebastian Matthias, koproduziert durch Kampnagel, tanzhaus nrw, Gessnerallee Zürich und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Konzeptionsförderung der Kulturbehörde Hamburg sowie von Stadt Zürich Kultur. In Kooperation mit den Geschäften im Hauptbahnhof Düsseldorf und DB Station & Service AG, Düsseldorf Dragons Rugby Club, St. Benedikt Hauptschule, Galerie AM MEER & Studio W5sieben, St. Elisabeth und Vinzenz Kirche und Pechmarie. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von Claiming Common Spaces, einer Veranstaltung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Düsseldorfer Version wird gefördert durch die Kunststiftung NRW.

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