Performance Marathon

mit Aleksandra Borys, Malgorzata Haduch, Harakiri Farmers, Agata Maszkiewicz, Anna Nowicka, Janusz Orlik und der Band NIWEA

im Rahmen von KLOPSZTANGA POLEN GRENZENLOS NRW

Während eines kurzweiligen Performance Marathons präsentieren sechs Künstler kürzere aktuelle Soloarbeiten und ein Konzert. „Lost in Details“ von Aleksandra Borys ist inspiriert von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“, insbesondere von der Begegnung zwischen Alice und Humpty Dumpty. Die Tänzerin und Choreografin Malgorzata Haduch wendet sich in „Zona Segura“ dem Thema von Sicherheitsverlust und individuellem Freiheitsempfinden zu. Die Gruppe Harakiri Farmers um den Regisseur Wojtek Klimczyk und die Tänzerin Dominika Knapik ließen sich für „Moscow“ von Anton Tschechows „Drei Schwestern“ inspirieren. Das Solo mit Kompositionen von Morton Feldmann wird live begleitet von der Pianistin Dobrochna Krówka. „Polska“ der Choreografin und Tänzerin Agata Maszkiewicz setzt sich auf humorvolle Weise mit Klischees auseinander und verbindet Tanz, Videoprojektion und performative Elemente. Anna Nowicka entwickelte „Fire is raging in your hair“ gemeinsam mit der Tänzerin Weronika Pelcyńska. Das bereits in Berlin uraufgeführte Solo reflektiert über den Modus des Gehens den stetigen Wandlungsprozess. Janusz Orlik inszeniert mit „Live on stage“ ein Stück über das Showgeschäft, resümiert die kleinen Pannen, die großen Effekte und Zuschauererwartungen.
Die polnische Band NIWEA um Wojciech Bąkowski und Dawid Szczesny schließt den Abend mit einem Konzert zwischen Cold-Wave, HipHop und Experimental Sound ab. Das Duo aus Poznań zählt zu den avanciertesten Gruppen der polnischen Musikszene. Arbeiten des bildenden Künstlers und Musikers Wojciech Bąkowski werden bis zum 10.06. auch durch die Kunstsammlung NRW im Schmela Haus gezeigt.

Es gibt polnisches Bier und Gewürzgurken!

KLOPSZTANGA POLEN GRENZENLOS NRW 22.05. – 02.06.2012 im tanzhaus nrw: Auf Initiative der Landesregierung von NRW wurde das Projekt „tam'tam – nrwpolsce Kultursaison NRW“ in Polen 2011/2012 gestartet, das zu künstlerischen Veranstaltungen in 13 Städten Polens führte. 2012 und in den Folgejahren antwortet Polen mit einer Fülle von kulturellen Begegnungen in NRW. Die Klopsztanga, die Teppichstange, dient als Leitmotiv und Logo der kommenden kulturellen Zusammenarbeit zwischen künstlerischen Einrichtungen/Initiativen in Polen und NRW. Das Geheimnis der Teppichstange? Sie war nicht nur zum Teppichklopfen da. Sie war in den Hinterhöfen Schlesiens über viele Generationen ein alltäglicher Treffpunkt zwischen Polen und Deutschen. Bei der Klopsztanga kam man zusammen. www.klopsztanga.de

Das Düsseldorfer Programm entstand in Zusammenarbeit mit Arts Station Foundation Poznan, das im Jahr 2011 NRW-Choreografen in Kooperation mit dem tanzhaus nrw in Polen präsentiert hat. Gefördert durch das Adam Mickiewicz Institut Warschau, das NRW KULTURsekretariat in Wuppertal und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

Jakub Wittchen Jakub Wittchen Jakub Wittchen Jakub Wittchen
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