MOUVOIR/Stephanie Thiersch & Maqamat/Omar Rajeh & Asasello Quartett

„for four, disturbance“ Uraufführung

Vier Tänzer und vier Musiker als gleichberechtigte Akteure auf der Bühne: Hinter dem auf den ersten Blick einfachen Setting steckt ein differenziertes Konzept, das die Bewegung des „Auswanderns ins jeweils andere Genre“ thematisiert. Aus der Zusammenarbeit der Kölner Choreografin Stephanie Thiersch mit dem Beiruter Choreografen Omar Rajeh und den Musikern des ebenfalls in Köln angesiedelten Asasello Quartett entsteht ein Experimentierfeld akustischer und physischer Bewegungen. Ausgehend von ausgewählten Kompositionen der Neuen Musik, denen eine gewisse Originalität zugeschrieben wird und dem intensiven Streichquartett Nr. 15 von Mozart kontrastieren Stephanie Thiersch und Omar Rajeh ihre getrennt entstehenden Choreografien. Gemeinsam mit den Tänzern Viviana Escalé, Mia Habis, Mu-Yi Kuo und Valenti Rocamora i Torà und den Musikern Rostislav Kozhevnikov, Barbara Kuster, Justyna Sliwa und Wolfgang Zamastil werden Prozesse des Aushandelns zwischen Inhalt und Form und zwischen musikalischer und tänzerischer Bewegung initiiert. „for four, disturbance“ inszeniert eine konstruktive Kollision – mit unvorhergesehenen Begegnungen, Unfällen, Verschmelzungen oder unerwarteten Spaltungen.
Stephanie Thiersch entwickelt seit 2000 mit der von ihr gegründeten Kompanie MOUVOIR genreübergreifende Kunstprojekte für Bühnenräume sowie Installationen und Filme. Der Choreograf Omar Rajeh leitet Maqamat und das BIPOD Festival in Libanon und präsentiert seine Choreografien international. Das Asasello Quartett, im Jahr 2000 in Basel gegründet, überzeugt durch eine packende Unmittelbarkeit seiner Interpretationen und das Experimentieren mit neuen Formaten.

Das sagt Opernnetz nach dem Besuch einer offenen Probe.

Martin Rottenkolber „for four, disturbance“ Martin Rottenkolber „for four, disturbance“ Martin Rottenkolber „for four, disturbance“ Martin Rottenkolber „for four, disturbance“

Choreografie: Omar Rajeh, Stephanie Thiersch; Assistenz: Jan Rohwedder; Quartett: Rostislav Kozhevnikov (1. Violine), Barbara Kuster (2. Violine), Justyna Sliwa (Viola), Wolfgang Zamastil (Cello); Kreation,Tanz: Viviana Escalé, Mia Habis, Mu-Yi Kuo, Valenti Rocamora i Torà; Outside Eye: Anna Volkland; Lichtdesign, Fotografie: Martin Rottenkolber; Kostüme: Sabine Schneider; Technische Leitung: Niko Moddenborg; Management: Béla Bisom; Produktionsleitung: Karolin Henze.

Eine Produktion von MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Kooperation mit Maqamat/Omar Rajeh und Asasello Quartett, koproduziert durch das tanzhaus nrw, das Theater im Pumpenhaus Münster und  freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln. Gefördert durch die Kunststiftung NRW, den Fonds Darstellende Künste e.V., das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie das Kulturamt der Stadt Köln. Im Rahmen der Reihe Schall & Glut, gefördert durch die Kunststiftung NRW.

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