Julio César Iglesias Ungo & Helder Seabra

„The Well in the Lake“

Do 04.04. 20:00 + Fr 05.04. 20:00

Zwei Gestrandete und eine sich stetig verändernde Umgebung, jede Bewegung bringt eine neue Transformation mit sich – oder ist alles anders als es scheint? Setzt der Raum die Tänzer in Bewegung? Alles hängt zusammen in diesem Beckettschen Szenario, das die Tänzer Julio César Iglesias Ungo und Helder Seabra in ihrer neuen Arbeit entwerfen. In einen ewigen Kreislauf des Entwickelns und Scheiterns sind die beiden Figuren geraten, sind voneinander abhängig und kreisen doch immer wieder um sich selbst. Die Energie, die sie für ihre Begegnung aufwenden müssen, wird dabei im ganzen Raum sicht- und spürbar. Die einzige Konstante an diesem Abend ist die Ungewissheit. Sie gilt für alle gleichermaßen, die sich an diesen wandelbaren Ort begeben.
Julio César Iglesias Ungo und Helder Seabra tanzten in der Kompanie Ultima Vez des renommierten belgischen Choreografen Wim Vandekeybus. Erstmals arbeiten sie nun gemeinsam an einem Duett, begleitet durch die Live-Musik von Christoph Heinze und Stijn Vanmarsenille. In den letzten Jahren waren bereits die Stücke „Invisible Wires“ und „The Hidden Door“ von Julio César Iglesias Ungo im tanzhaus nrw zu sehen. Sein dynamischer Stil als Tänzer findet sich auch in seinen choreografischen Arbeiten wieder, darunter eine Vielzahl an Auftragsproduktionen für internationale Ensembles wie z.B. Danza Contemporánea de Cuba. Sie zeichnen sich durch eine hohe Physis und eine experimentelle Tanztheater-Ästhetik aus.

Dauer: 60 Min. / Fr 19:00 Physical Introduction 

Und das sagt die Münstersche Zeitung über „The Well in the Lake“.

Was ist eine Physical Introduction? Schaut euch den Trailer dazu HIER an.

Foto Álvaro S. Rodríguez

Konzept, Choreografie, Tanz: Julio César Iglesias Ungo, Helder Seabra; Komposition, Musik: Christoph Heinze, Stijn Vanmarsenille; Produktionsleitung: dieKONSORTEN; Foto: Foto Álvaro S. Rodríguez. Eine Produktion von Julio César Iglesias Ungo, koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Theater im Pumpenhaus Münster, gefördert durch die Kunststiftung NRW.

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