Hofmann&Lindholm

„hiding piece“ Uraufführung

Do 28.04. – Sa 30.04. Kommen und Gehen zw. 17:00 – 22:00

An drei Tagen öffnet sich der Bühnenraum für das Verschwinden. Das Künstlerkollektiv Hofmann&Lindholm lädt die Besucher dazu ein, in unbeobachteten Momenten taktisch in Deckung zu gehen und in der Szenerie unterzutauchen. Oder anders: Die Aufführung findet nur statt, wenn das Publikum nicht zu sehen ist. „hiding piece“ darf als begehbare Installation, durational Performance, Intuitionsübung, Versuchsanordnung, Täuschungsmanöver, Bedrohungsmanagement oder Verhaltenstraining für den Ernstfall aufgefasst werden. Vor dem Hintergrund global zunehmender Gewaltbereitschaft nehmen Hofmann&Lindholm Versteck und Hinterhalt ins Visier und fragen: Wie ist es möglich, sich neben, über, vor, auf, hinter oder unter jemandem in einem Raum zu positionieren, ohne entdeckt zu werden? „hiding piece“ richtet die Aufmerksamkeit auf das Verbergen und sensibilisiert so den Besucher für sich selbst als Gegenüber, das sich tarnt, verschanzt und im Verborgenen auf der Lauer liegt.
Hofmann&Lindholm gelten als konzeptuelle Grenzgänger zwischen den Sparten. Als Regie- und Autorenkollektiv realisieren Hannah Hofmann und Sven Lindholm seit 16 Jahren multidisziplinäre Projekte, die sich zwischen szenischer, bildender und akustischer Kunst bewegen. Neben Stadtrauminterventionen, Performances und Hörstücken sind Installationen und Videoarbeiten entstanden. Beide haben in den 1990er Jahren Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen studiert und lehren seit 2009 an unterschiedlichen Einrichtungen, wie etwa an der Ruhr-Universität Bochum, der Universität der Künste Berlin und der Zürcher Hochschule der Künste. Das Goethe-Institut zählt sie zu einem der 25 wichtigsten Performance- und Regiekollektive in Deutschland.

Das sagt WDR Fernsehen WestART vom 25.04.2016., das WDR 3 Radio Kultur am Mittag vom 28.04.

Robin Junicke Robin Junicke Hannah Hofmann

Konzept, Regie: Hannah Hofmann und Sven Lindholm. Performance: Lara Pietjou, Jan Rohwedder; Raum: Tommy Garvie, Selma Gültoprak; Produktionsassistenz: Milena Cairo; Technische Leitung: Benjamin zur Heide, Dimitar Evtimov. Eine Produktion von Hofmann&Lindholm, koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt. Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Mit freundlicher Unterstützung durch die Asphalt-Festival GmbH. Hofmann&Lindholm werden im Rahmen der Spitzenförderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert. Fotos: Hannah Hofmann, Robin Junicke

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