deufert&plischke

„Just in Time“

Tanz-Ball

Sa 16.06. 17:00

In mehr als 600 Briefen sammelten deufert&plischke das, was Menschen mit dem Tanz verbindet: Liebesbriefe und lustige Anekdoten, verworrene Lebensgeschichten, komplizierte Geständnisse oder Tanz beschrieben als Witzfigur, Denkmodell, Therapeut, Gegner und Projektionsfläche. Der Künstlerzwilling deufert&plischke legt mit »Just in Time« ein lebendiges Archiv der Tanzerfahrungen an. Nach Sammlungen in Tel Aviv, Berlin, Essen und New York machen sie jetzt in Düsseldorf Halt. Sie laden Tanzende und solche, die es nie werden wollten oder sollten, ein, ihre eigenen Erfahrungen in einem Brief an den Tanz niederzuschreiben, nebst einer Beschreibung ihrer liebsten oder am eindrücklichsten erfahrenen Bewegung. Die gesammelten Schriften werden auf einem Tanz-Ball präsentiert, bei dem alle Schreibenden und Interessierten herzlich willkommen sind, die Lieblingsbewegungen der Stadt kennenzulernen und mitzutanzen. Die Tanzhaus-Intendantin Bettina Masuch und der Choreograf, Tänzer und Dozent Franky Dee werden ihre persönlichen Briefe an den Tanz vorlesen. Den Soundtrack dazu liefert der Düsseldorfer DJ Niels Bovri.

Kattrin Deufert und Thomas Plischke leben und arbeiten in Berlin. In den letzten 15 Jahren realisierten sie zahlreiche Theaterprojekte, die sich mit Situationen künstlerischer Produktion und deren komplexer sozialer Dynamik und Logistik befassen. Ihre Arbeiten reichen über den Rahmen von Tanz und Theater hinaus und beschäftigen sich mit individueller Teilhabe und dem sozialen Alltag.

Dauer: 75 Min.

David Kaplan

Konzept, Realisation: deufert&plischke; Briefe an den Tanz: Bettina Masuch, Franky Dee; DJ: Niels Bovri; Projektkoordination Düsseldorf: Mara Nedelcu, Marina Rouka; Bühne: Valentina Primavera; Produktionsmanagement: Annett Hardegen. Foto: David Kaplan. Ein Projekt von deufert&plischke, koproduziert durch das Goethe-Institut. Gefördert durch TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
In der Saison 2017/18 setzen sich im Rahmen des Projekts Claiming Common Spaces Künstler*innen in Berlin, Düsseldorf, Dresden, Essen, Frankfurt und Hamburg mit dem gesellschaftlichen Wandel unserer lokalen wie globalen Stadtgesellschaften auseinander. Vom 21. – 23.06. findet in Berlin das gleichnamige Festival mit ausgewählten Positionen aus den sechs Städten und sieben Häusern des Bündnisses internationaler Produktionshäuser statt. Claiming Common Spaces – Kunst und urbane Praxis ist ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser mit FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer Berlin, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, PACT Zollverein Essen und tanzhaus nrw Düsseldorf. Details unter www.produktionshaeuser.de Die Residenzen im Realen finden statt im Rahmen von „Claiming Common Spaces“, einer Veranstaltung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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