Ambivalent Moves – Body-Centered Technologies and Their Artistic Articulations

Diskussion

Claiming Commons Spaces II

Claiming Common Spaces II_Sa 25.05. 15:00 – 17:30

Die Idee der Ambivalenz fokussiert dieses Panel, das sich mit Anwendungen und Auswirkungen körperbasierter Technologien auseinandersetzt. Am Beispiel aktueller Fallstudien untersuchen Sandra Noeth, Seohye Lee und Tom Tlalim, wie der Zugang bzw. die Teilhabe von Körpern an gesellschaftlichen Prozessen durch den Einsatz von Drohnen-, Grenz- und Implantationstechnologie in ungleicher Weise reguliert wird. Welche körpergebundenen und performativen Skills werden in diesem Kontext entwickelt; wie können künstlerische Praxis und ästhetische Erfahrung kritisch in diese Prozesse intervenieren, und laufen sie Gefahr, den strukturellen Ausschluss und die ungleiche Behandlung bestimmter Körper dabei zu reproduzieren?

Seohye Lee ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die Sound und Illustration als Medien nutzt, um neue Narrative zu erproben und gängige Vorstellungen vom Hören auf die Probe stellen.
Sandra Noeth ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Schnittstellen von Ästhetik, Ethik und Politik der Bewegung, insbesondere in Bezug auf Körper in der Erfahrung von Grenzen oder von struktureller Gewalt.
Tom Tlalim ist Künstler, Musiker und Autor. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den Beziehungen zwischen politischer Macht, Technologien und den Sinnen.

Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung unter ccs@fft-duesseldorf.de

Link zum Livestream https://vimeo.com/337981604

Tom Tlalim, „Asymmetrism“ (2011)

Fotos: Tom Tlalim, „Asymmetrism“ (2011)

Claiming Common Spaces II ist ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser. Das Bündnis internationaler Produktionshäuser wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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