Tango-Café: Tangotanzen für Menschen mit Parkinson

Workshop mit Andrea Stegmaier del Prado

In diesem Unterricht können die Grundprinzipien des Tango Argentino kennengelernt und in einem entspannten Rahmen, nach den eigenen Möglichkeiten, erübt werden.
Der argentinische Tango ist ein auf Improvisation basierender Paartanz, bei dem das Einfühlungsvermögen und die Koordination zwischen den eigenen Bewegungen und den des Tanzpartners ständig trainiert werden. Die musikalische Vielfalt der Tangoorchester bietet gleichzeitig viel Raum für individuelle Interpretation.
Diese Eigenschaften des Tango Argentino kommen Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen besonders entgegen. Klinische Studien bei Menschen mit Parkinson ergaben in den letzten Jahren, dass Tango Argentino ihre Symptome sogar deutlich mindern kann.
Menschen mit anderen neurodegenerativen Erkrankungen und ähnlicher Symptomatik sind genauso willkommen mitzumachen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein Tanzpartner muss nicht mitgebracht werden.
Der Unterricht wird von Andrea Stegmaier del Prado geleitet. Sie ist ausgebildete Bühnentänzerin und Tanzpädagogin und langjährige Dozentin für Tango Argentino am tanzhaus nrw.

Porträt von Andrea Stegmaier del Prado

Andrea Stegmaier del Prado

Andrea Stegmaier del Prado wuchs in Chile auf. Dort fing sie eine Ausbildung als Bühnentänzerin und Tanzpädagogin an, die sie anschließend in Deutschland absolvierte.
In ihrer langjährigen Tätigkeit als Tangodozentin ist es ihr besonders wichtig, die Individualität der Teilnehmer*innen in den Mittelpunkt zu stellen und den eigenen Ausdruck, das Potenzial eines jeden herauszuarbeiten.

Stuhl mit Matten
Thema

Welt-Parkinson-Tag

11.04.2024