Friederike Frost , Motions on the Floor

Studio 8

Termine

11. April 2026 – 12. April 2026
Friederike Frost ist in einer Tanzposition abgebildet, in der sie sich mit dem rechten Arm und Bein vom Boden wegdrückt. Sie hat längere blonde Haare in einem Zopf und ihre linke Hand ist an ihrem Kopf. Das linke Bein ist über das rechte übergeschlagen. Friederike trägt ein schwarz-weiß gestreiftes Hemd und eine Hose im selben gestreiften Stil. Abgebildet ist sie draußen auf einem Dach, da Satellitenschüsseln im Hintergrund zu sehen sind und eine Wäscheleine im Bild ist.

Motions on the Floor ist ein künstlerisches Forschungsprojekt, das die choreografische Praxis, Identität und Arbeitsmethoden urbaner Choreograf*innen erforscht. Dafür steht die eigene künstlerische Praxis als Choreografin im Fokus, ebenso wie der Austausch mit urbanen Choreograf*innen aus Deutschland und Litauen. Im Mittelpunkt stehen Beobachtung, Studioarbeit, theoretische Forschung und Reflexion. Durch Bewegungsrecherche, Schreiben, Zeichnen, Dokumentationen und Interviews mit Künstler*innen untersucht das Projekt, wie choreografische Identität entsteht, ausgehandelt wird und in Performance-Kontexten anhand von choreografischen Arbeiten sichtbar wird.

Das offene Studio lädt ein, mehr über das Projekt, seine Fragen, ersten Erkenntnisse und Materialien, sowie über künstlerische Forschung als Form der Verbindung von Theorie und künstlerischer Praxis zu erfahren.

Offene Installation (selbstständig zugänglich):
Sa 11.4., 14:00-17:00 und von 22:00-01:00
So 12.4., 11:30-14:30

Die Rechercheergebnisse sind in diesen Zeiträumen als Installation frei zugänglich.

Austausch mit der Künstlerin:
Friederike Frost ist persönlich vor Ort:
Sa 11.4., 15:30-17:00
So 12.4., 12:30-14:00

Friederike Frost ist Tänzerin und Choreografin, Tanz- und Sportwissenschaftlerin, sowie Stipendiatin der Kunststiftung NRW. Sie promoviert an der Deutschen Sporthochschule Köln zur Ästhetik der Tanzkultur Breaking. In ihrer interdisziplinären akademischen Arbeit schreibt sie zu transkulturellen Einflüssen auf Breaking-Bewegungen, Genderaushandlungen und Belonging oder erforscht anhand künstlerischer Forschung Call and Response zwischen Tanz und Beatmaking. Als freischaffende Tänzerin und Choreografin ist sie Teil des Kollektivs nutrospektif und kreiert mit ihrer urbanen Tanzkompanie Cie Chara Performances, die u.a. beim Festival Tanz NRW, On Marche Festival für zeitgenössischen Tanz (Marokko), Urban Essentials Dance Festival (Litauen) oder an der Schouwburg Kortrijk (Belgien) gezeigt wurden. Sie ist Jurymitglied bei internationalen Breaking-Battles wie den Olympischen Spielen 2024 in Paris und Gründungsmitglied des European HipHop Studies Network

Das Projekt findet in Kooperation mit dem Centre National de Danse Pantin, Paris, dem Institut für Tanz und Bewegungskultur der Deutschen Sporthochschule Köln, der Tanzkompanie LOWAIR und Jonas Frey statt. Es ist gefördert von der Kunststiftung NRW.

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Festival für Street- und Club Styles