Enis Turan

Club27
Großer Saal
€ 17 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Termine
Enis Turan im Look von Amy Winehouse

Der Club 27 ist ein international bekannter Mythos, furchteinflößend und glamourös zugleich. Seine Mitglieder – Künstler*innen wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain oder Amy Winehouse – starben alle im Alter von 27 Jahren.
Das Motiv der jung verstorbenen und dadurch unsterblich gewordenen Idole ist Ausgangspunkt der ersten abendfüllenden Kreation von Enis Turan, die für vier Performer*innen entstand. Der an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln ausgebildete Tänzer und Choreograf fragt hier nach Konzepten von Vergänglichkeit in den Künsten. Werke der bildenden Kunst sind für die Ewigkeit gemacht, wie aber verhält es sich mit dem Tanz?
Im Zusammenhang mit der Legendenbildung, die den Club 27 umgibt, war Enis Turan mit 27 Jahren selbst mit der Vergänglichkeit des Lebens, mit der Selbst- und Fremdzerstörung konfrontiert. Der Tod bedeutet für ihn aber nicht das Ende sowie Stillstand, sondern Kontinuum und Transformation. Es eröffnet sich ein Möglichkeitsraum, der den Gedanken von Vanitas und Memento Mori mit der Annahme, Leben und Tanz nicht als vergänglich, sondern als bereits vergangen zu begreifen, aufnimmt. Ein Möglichkeitsraum der Zeitlosigkeit, in dem der Tod sein tragisches Gewicht und seine Relevanz verliert.

Dauer: 95 Min.

Konzept, Choreografie: Enis Turan; Performance: Björn Ivan Ekemark, Petr Hastik, Enis Turan, Olivia Hyunsin Kim; Ausstattung: Christin Vahl; Licht: Jonaid Khodabakhshi; Video: Jan Valentin Müller; Set: Enis Turan; Dramaturgie: Elisabeth Lindig; Produktionsmanagement: Elisabeth Lindig, Isabel Schwenk, Enis Turan.
Eine Produktion von Enis Turan, koproduziert durch tanzhaus nrw und HAU Hebbel am Ufer, gefördert durch NRW Landesbüro freie darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Stadt Köln. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit freundlicher Unterstützung von PACT Zollverein und TanzFaktur Köln.