Takao Baba feat. E-motion (DE)

„10 seconds" Uraufführung

In Zeiten von Facebook, Twitter und MySpace ist eine neue, virtuelle Freundschaft häufig nur einen Klick entfernt. Die erste Begegnung mit einem Unbekannten ist im Internet leicht. Schnell ist im Web 2.0 ein neuer Freund gefunden. Doch was bedeutet dieser Moment im Vergleich zur Spannung des ersten Augenblicks einer realen Begegnung? Hier laufen unzählige Prozesse gleichzeitig ab: In Sekundenschnelle scannt der erste Blick die Gesichtszüge, den Körper und das Outfit des Gegenübers. Bereits in diesen Sekunden entscheidet sich, ob der Fremde sympathisch oder unsympathisch ist.
Die Tänzer Agron Selimaj, Besnik Selimaj, Andrea Böge, Fatmir Ziberi, Barbora Brieskowá und Ardit Gjikaj treffen unter Leitung des Düsseldorfer Choreografen Takao Baba in „10 seconds“ als Fremde aufeinander. Vier Unbekannte, die sowohl unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben als auch aus verschiedenen Stilrichtungen des Tanzes kommen: Eine Balletttänzerin trifft auf einen Parcoursläufer, ein B-Boy auf eine zeitgenössische Tänzerin. Begleitet von den Videoclip-Sequenzen von den niederländischen Videokünstlern Urbi et Orbi und einem mitreißenden Soundtrack zwischen Elektro, orientalischen Klängen und Klaviermusik widmet sich die Inszenierung dem aufregenden Moment der ersten Begegnung.

Takao Baba Anke Schwarzer Takao Baba Anke Schwarzer Anke Schwarzer

Choreografie: Takao Baba; Tanz: Agron Selimaj, Besnik Selimaj, Andrea Böge, Fatmir Ziberi, Barbora Brieskowá, Ardit Gjikaj; Konzept: Toni Antoniou, Takao Baba; Choreografische Assistenz: Andrea Böge; Dramaturgie: Amelie Mallmann; Videoclips: Urbi et Orbi; Lichtdesign: Horst Mühlberger; Bühnenbild, Technik: Roger Irman; Kostüme, Styling: Farid „Joker" Mohammad Pour Baroug; Produktionsleitung, Management: Annekathrin Ebert; Foto: Anke Schwarzer.


Eine Produktion von Takao Baba und E-motion, koproduziert durch das Theater an der Parkaue/Junges Staatstheater Berlin und das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und die Kunststiftung NRW.