Sprungbrett: Veronika Heisig und Wilhelmina „Willie“ Stark

Ein Kooperationsprojekt von NRW KULTURsekretariat und tanz nrw 17

Im Rahmen von tanz nrw 17

Sa 06.05. 16:00

Bereits zum zweiten Mal lädt das Recherche- und Residenzformat im Rahmen von tanz nrw zwei junge Tanzschaffende aus Nordrhein-Westfalen ein, in einer dreiwöchigen Forschungs- und Arbeitsphase einer für sie zentralen Frage nachzugehen. Begleitet von einem individuell ausgewählten Coach werden Veronika Heisig und Wilhelmina „Willie“ Stark, die aus den über dreißig Bewerbungen von einer Jury ausgewählt wurden, Ideen und Projekte entwickeln, die in einer abschließenden Lecture-Performance präsentiert werden.
Neben ihrer Arbeit als Choreografin und tanzhaus-Dozentin ist Wilhelmina Stark sowohl als Tänzerin als auch Judge eine Größe in der HipHop-Szene. In ihren Choreografien vereint sie unterschiedlichste Tanzstile wie HipHop, zeitgenössischen Tanz und Voguing. In ihrer dreiwöchigen Recherche im tanzhaus nrw wird sie sich mit weiblichen Rollenbildern im Kontext von Menschenrechten, Populärkultur und Empowerment auseinandersetzen. Dabei lässt sie auch ihre persönlichen Erfahrungen als woman of colour einfließen.
2016 erhielt Veronika Heisig ihren Abschluss in Bühnentanz von der Folkwang Universität der Künste. Für das Festival Cheers for Fears on Tour realisierte sie gemeinsam mit Vasko Damjanov das Performanceprojekt „Technopor“. Neben ersten eigenen Choreografien erarbeitet sie auch Tanzfilmprojekte. In ihrer Recherchezeit bei PACT Zollverein wird sie sich mit der Emotion „Wut“ auseinandersetzen und ihre Verkörperung erforschen: Wie kann impulsive Kraft kanalisiert und in positive Energie umgewandelt werden?

Dauer: ca. 60 Min.

17:00 iDAS: Tanz & Geld Podiumsdiskussion / 20:00 Antje Velsinger „HAUS, KEIN HAUS“

Ein Projekt des NRW KULTURseketariat in Kooperation mit tanz nrw 17, PACT Zollverein und tanzhaus nrw.