Sebastian Matthias

„x / groove space“ Uraufführung

Do 02.06. 20:00 + Fr 03.06. 20:00 + Sa 04.06. 20:00

Mit seiner Performanceserie „groove space“ erforschte Sebastian Matthias bereits den urbanen Puls von Berlin, Zürich, Freiburg und Jakarta und sucht mit „x / groove space“ jetzt nach einem gemeinsamen Groove von Tokio und Düsseldorf, dem „little tokyo“ am Rhein. Auch der letzte Teil der „groove space“-Serie kreist, mit der Erfahrung aus drei Jahren Forschung im Gepäck, um Bewegungsformen und Alltagspraktiken des Stadtbewohners. Erneut untersucht das Team um Sebastian Matthias die physischen Sensibilitäten, die die Menschen im Alltag für ihren Lebensraum entwickeln, sowie die Frage, welche Bezüge von Zusammentreffen, Kommunikation und Teilhabe sowohl im öffentlichen Raum als auch im Theater hergestellt werden können. Oder vielmehr: Mit welchen Werkzeugen, Körpern und Handlungen bringen wir Gemeinschaft hervor?
Für die Arbeitsphasen in Tokio und Düsseldorf hat Sebastian Matthias, Factory Artist am tanzhaus nrw, ein Team von japanischen Künstlern zusammengestellt: Masaru Iwai lädt zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung zum Thema Putzen ein und Yoko Seyama sowie Atsuhiro Ito intervenieren mit rotierenden und klingenden Skulpturen. Als Dramaturgin begleitet Nanako Nakajima von Anfang an den interkulturellen Kreationsprozess. Als maßgeblich an der Entwicklung der Inszenierung beteiligte Akteure wurden neben den sieben Tänzern mehr als ein Dutzend Düsseldorfer Bürger einbezogen.

Dauer: 60 Min. / Fr anschl. Publikumsgespräch / Di 24.05. 18:00 Offene Probe von „x / groove space“ (Dauer: 90 Min.) / Sa ab 23:00 something – Veranstaltung für elektronische Clubkultur

Katja Illner Katja Illner Katja Illner

Choreografie, Konzept: Sebastian Matthias; Bildende Künstler: Atsuhiro Ito (Live Performance, Soundinstallation), Masaru Iwai (Instruction Art, Videoinstallation), Yoko Seyama (Kinetische Skulptur, Kostüm); Co-Choreografie, Tanz: Jubal Battisti, Rachell Clark, Lisanne Goodhue, Deborah Hofstetter, Oskar Landström, Harumi Terayama, Idan Yoav; Licht, Technische Leitung: Andreas Harder; Sound: Atsuhiro Ito; Raum, Kostüme: Yoko Seyama; Performance: Masaru Iwai; Licht: Andreas Harder; Dramaturgie: Nanako Nakajima; Organisation, Kommunikation Zuschauergruppe: Akiko Okamoto; Produktionsdramaturgie: Mira Moschallski. Fotos: Katja Illner, Joerg Letz. Eine Produktion von Sebastian Matthias, koproduziert durch das tanzhaus nrw, Festival Tokyo, Goethe-Institut Tokyo, Tanz im August 2016 und Sophiensaele. Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags sowie durch die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. Weiterhin gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland und die Japan Foundation. 

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