Richard Siegal/The Bakery (FR/DE)

„HOMO LUDENS"

Zeitgenössischer Tanz im Rahmen von TEMPS D'IMAGES

„Ob virtuoser Gestendialog oder tänzerische Intervention – es ist eine Lust, den beiden zuzuschauen“, so die Tanzjournalistin Katja Schneider über die beiden herausragenden Bühnenpersönlichkeiten, Richard Siegal, langjähriger Solist des Ballett Frankfurt von William Forsythe, und den norwegischen Tänzer Kenneth Flak. Ausgangspunkt zum titelgebenden „spielenden Menschen“ bilden Spielstrukturen: Es entfaltet sich eine faszinierend spielerische und hochvirtuose Interaktion zwischen zwei Performern, Live-Cello und Kompositionen von Lorenzo Bianchi. Mittels Gestenerkennungs-Technologie wird die Verbindung von Bewegung, Sprache, Schrift und Videoprojektion möglich. Inspiriert von den englischen Texten aus Don DeLillos 1985 erschienenem Roman „White Noise“ reflektiert die Performance mit zugleich melancholischem und humorvollem Charme Ängste und Verletzlichkeiten.
Richard Siegals Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem renommierten Bessie-Award für Tanz und Performance. Im tanzhaus nrw präsentierte er bereits erste Szenen von „HOMO LUDENS“ im Rahmen eines Chantiers während des Festivals TEMPS D’IMAGES 2009. Jüngst ist Richard Siegal mit dem renommierten deutschen Theaterpreis "DER FAUST" als bester Darsteller in der Produktion "Logobi 05" von Gintersdorf/Klaßen gewürdigt worden.

Bitte beachten: Sa 22.01. 23.40 Uhr läuft ein Fernsehbeitrag in der Kultursendung "Metropolis" auf ARTE über die Künstlerpersönlichkeit Richard Siegal und seine Arbeit u.a. im Rahmen von TEMPS D'IMAGES. Wiederholung am S0 23.01. 17 Uhr. http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1197234,day=1,week=4,year=2011.html

 

Choreografie, Regie: Richard Siegal; Performance: Kenneth Flak, Richard Siegal; Programmierung, Gestenerkennung: Jean-Philippe Lambert; Komposition, Live-Elektronik: Lorenzo Bianchi; Cello: Wolfgang Zamastil alternierend mit N.N.; Lichtdesign: Gilles Gentner; Lichtgestaltung: Manuel Weber; Motion Capture-Technologie, Gestenerkennung: Fréderic Bevilacqua, IRCAM Paris; Produktionsmanagement: Dieta Sixt.

Eine Produktion von The Bakery und dem ZKM Karlsruhe, Institut für Bildmedien, koproduziert von Muffatwerk München. Mit Unterstützung von Ensemble Intercontemporain Paris, Yamaguchi Center for Arts and Media Japan, Goethe-Institut Osaka, Netzwerk TEMPS D’IMAGES, tanzhaus nrw, Ferme du Buisson und Champagne de Valromey und Centquatre Paris. Das Gastspiel wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

 

 

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