Residenzen im Realen I

Liz Rosenfeld & Rodrigo García Alves

Sa 12.05. 18:00

Durch Videos, Texte und Bewegung erforschen und befragen Liz Rosenfeld und Rodrigo García Alves Möglichkeiten, was queere Hospiz-Konzepte sein und was sie für ihr weiteres Umfeld bedeuten könnten. Das Nachdenken über die Zukunft steht dabei im Spannungsfeld zum Ort ihrer Residenz, der Diakonie, die Menschen in den direkten Fragen der Gegenwart unterstützt. Die Residenz wird mit einer Multimedia-Präsentation der Recherche abgeschlossen.

Bitte beachten Sie den Ort: Diakonie Flingern, Platz der Diakonie 1, 40233 Düsseldorf

Was sind Residenzen im Realen? Das tanzhaus nrw verlässt seine eigenen vier Wände: Statt das Publikum in den Theatersaal und in Tanzstudios einzuladen, entern verschiedene Künstler Orte der Fürsorge in Düsseldorf. Findet die Arbeit sonst unter den Bedingungen der Tanzwelt in Studios hinter verschlossenen Türen statt, beschreiten sie jetzt neues Terrain, unterziehen künstlerische Praktiken und Reflexionsprozesse einem Reality-Check: Die Diakonie Flingern beherbergt Liz Rosenfeld und Rodrigo García Alves mit ihrer Recherche zu Hospiz-Konzepten. Das Zentrum Plus Friedrichstadt lädt Katja Heitmann ein, Körper-Algorithmen zu erforschen, und bei Fitness Unlimited trainiert das Kollektiv ZOO aktive Selbstsorge. Die Künstler schlagen ihr temporäres Lager an Orten auf, die sich strukturell und thematisch dem Thema „Fürsorge“ widmen, feilen an ihren Konzepten und Projekten, erproben, wie sie sich unter veränderten Bedingungen in neuen Räumen und Umgebungen verändern und treten mit den Menschen vor Ort in Austausch.

Gerald Biebersdorf

Foto: Gerald Biebersdorf. In der Saison 2017/18 setzen sich im Rahmen des Projekts Claiming Common Spaces Künstler*innen in Berlin, Düsseldorf, Dresden, Essen, Frankfurt und Hamburg mit dem gesellschaftlichen Wandel unserer lokalen wie globalen Stadtgesellschaften auseinander. Vom 21. – 23.06. findet in Berlin das gleichnamige Festival mit ausgewählten Positionen aus den sechs Städten und sieben Häusern des Bündnisses internationaler Produktionshäuser statt. Claiming Common Spaces – Kunst und urbane Praxis ist ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser mit FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer Berlin, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, PACT Zollverein Essen und tanzhaus nrw Düsseldorf. Details unter www.produktionshaeuser.de Die Residenzen im Realen finden statt im Rahmen von „Claiming Common Spaces“, einer Veranstaltung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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