Olga Pericet

„La espina que quiso ser flor o la flor que soñó con ser bailaora“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

Fr 23.03. 20:00 + Sa 24.03. 20:00

Olga Pericet ist eine feste Größe im Flamenco sowie in der Danza Española und zählt gleichzeitig zu den mutigsten Erneuerinnen ihres Genres. Mit technischer Beherrschung entwickelte sie ihren ganz eigenen, harmonisch-präzisen Stil, der dem Tanz kaum gesehene Plastizität verleiht. Mit ihrer neuen Arbeit, die soeben den Preis für die beste Flamencoaufführung des Festival de Jerez 2017 erhielt, verfeinert sie den eigenen Stilmix, der Spuren von klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz trägt. Zugleich wird hier das Métier der Flamencotänzerin auf den Prüfstand gestellt. Aus Erinnerungen, den schmerzhaften ebenso wie den zärtlich erträumten, entwickelt Olga Pericet eine intime Erzählung: Diese bewegt sich zwischen maskulinen und femininen Erscheinungsbildern, zwischen Humor und Drama und dreht sich um nichts weniger als das menschliche Dasein. Als willensstarke Frau, die die Fäden in der Hand hält, scheut sie keine Abgründe und behält stets das rettende Licht vor Augen. Ebenso poetisch wie kraftvoll entstehen dabei mögliche Lebenswege, wie es der Titel verspricht: vom Dorn, der eine Blüte sein wollte, oder der Blüte, die träumte, eine Tänzerin zu sein.

Nach ihrer Ausbildung in Cordoba lernte Olga Pericet bei Meister*innen wie Matilde Coral, Manolo Marín, Maica Moyano und José Granero. Zudem tanzte sie beim Nuevo Ballet Español sowie dem Ballet Nacional de España und arbeitete mit einer Vielzahl renommierter Choreograf*innen zusammen. 2004 stand sie erstmals mit ihrer eigenen Arbeit „Bolero, carta de amor y desamor“ auf der Bühne, ein Jahr später kreierte sie „Cámara negra“ gemeinsam mit Manuel Liñán. Ebenfalls imJahr 2005 gründete sie gemeinsam mit Marco Flores und Daniel Doña die Kompanie Chanta la muy. 2008 und 2009 war sie bereits beim Flamenco Festivals im tanzhaus nrw zu Gast und präsentierte u.a. auch ihr Solostück „de una pieza“.

Dauer: 80 Min. / Fr 19:30 Eröffnung der Ausstellung von Fidel Meneses mit Fotografien von Eduardo Guerrero / Sa anschl. Gespräch mit Susanne Zellinger

Bitte beachten: Sa 19:00 Sara Cano „A palo seco redux“, Foyer, Dauer: 15 Min., Eintritt frei

Paco Villalta Paco Villalta Paco Villalta

Künstlerische Leitung, Choreografie, Tanz: Olga Pericet; Regie, Dramaturgie: Carlota Ferrer; Choreografische Assistenz: Marco Flores; Musikalische Leitung: Olga Pericet, Marco Flores; Komposition: Antonia Jiménez, Pino Losada; Raumklang: Pablo Martín Jones; Gesang: Miguel Ortega, Miguel Lavi; Gitarre: Antonia Jiménez, Pino Losada; Zusammenarbeit Tanz und Begleitung: Jesús Fernández; Lichtdesign: Gloria Montesinos A.a.i.; Sounddesign: Ángel Olalla. Foto: Paco Villalta.

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