Ein Mann und eine Frau befinden sich in einer Situation völliger gegenseitiger Abhängigkeit. Sie schweben in der Luft. In einer Art Live-Loop tanzen sie ein scheinbar schwereloses „Pas de deux“. Die Technik zwingt sie zu absoluter Genauigkeit. Sie müssen sich vollends vertrauen, sind ganz sich selbst überlassen. Der belgische Theaterregisseur und Visual Artist Kris Verdonck siedelt seine Arbeiten zwischen Installation und Performance, Tanz, Medienkunst und Architektur an. Dabei ist die Frage nach den technischen Möglichkeiten, die große Freiheiten und gleichzeitig Gefahren bergen, zentral. Die ambivalente Beziehung von Mensch und Technik findet sich auch in Kris Verdoncks Bühnenwerken wieder: Halb Mensch, halb Maschine bewegen sich seine Charaktere ähnlich wie Cyberwesen. Das Duett hinterfragt auf faszinierende Weise Wahrnehmungsmuster und medial geprägte Seherfahrungen.
Kris Verdonck gastiert mit seinen Theaterstücken und Installationen weltweit. 2008 präsentierte er die Installation „Variation IV“ im Rahmen des renommierten Theaterfestivals von Avignon und war in Deutschland beim Festival „Theater der Welt“ 2010 in Essen zu Gast.
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Konzept: Kris Verdonck; mit: Carl Vermeersch, Sanne Wutzke; Dramaturgie: Marianne Van Kerkhoven;
Technik, Set Design: Raphaël Rubbens; Lichtdesign: Luc Schaltin; Sounddesign: Bart Aga; Kostümdesign: Ann Weckx. Eine Produktion von Margarita Production for stilllab vzw/A Two Dogs
Company, koproduziert durch Kaaitheater (BE), KunstenFestivaldesArts
(BE), Festival La Bâtie (CH), unterstützt durch the Flemish Authorities
sowie the Flemish Community Commission. Foto: Luc Schaltin.