José Galán

„En mis cabales“ Dt. Erstaufführung

Im Rahmen des Flamenco Festivals

So 09.04. 18:00

„Flamenco integrado“ lautet der Untertitel und verweist auf das, was José Galán seit Jahren künstlerisch eindrücklich sichtbar macht. Er ist angetreten, „um den Flamenco zu revolutionieren“, wie er sagt, indem er Stücke gemeinsam mit Menschen mit und ohne Behinde-rung kreiert. In „En mis cabales“ hat er Künstler mit und ohne Trisomie 21 eingeladen, mit ihm zusammen zu arbeiten. Er fragt danach, wie unsere zumeist normierte Wahrnehmung auf Behinderung in der Kunst ist und zeigt einmal mehr, wie faszinierend der erweiterte Blick auf Diversität und Körperlichkeit im 21. Jahrhundert sein kann. Damit reiht sich das Stück in die Programmserie Real Bodies ein, die das tanzhaus nrw mit der aktuellen Spielzeit aufgelegt hat.
Gemeinsam mit dem unangepassten Flamenco-Künstler Juan Carlos Lérida stellt José Galán Behinderung im Flamenco in den Mittelpunkt. Inspiriert durch künstlerische Vorbilder mit körperlichen Einschränkungen, wie die Sänger Niña de la Puebla und Enrique el Cojo, sowie Einflüssen anderer Größen der Flamenco-Geschichte, zwinkert uns José Galán zu, denn hier haben vier Tänzer, darunter auch José Galán selber, zwei Sänger, ein Gitarrist, ein Percussionist und eine Violinistin nicht „alle Tassen im Schrank“.
„En mis cabales“ wurde im Rahmen der wichtigsten Festivals wie Bienal de Sevilla und Festival de Jerez im Jahr 2012 uraufgeführt.

Dauer: 75 Min. / So 17:00 Einführung

Konzept, Künstlerische Leitung, Choreografie: José Galán; Szenische und choreografische Lei-tung: Juan Carlos Lérida; Tanz: Vanesa Aibar, Helliot Baeza, José Galán, Reyes Vergara; Gesang: Inma „La Carbonera“, Juan de Mairena; Gitarre: Javier Gómez; Percussion: Luati; Violine: Leslie Ann Jordan; Musik: Javier Gómez; Zusammenarbeit Voice-over: Jesús Quintero; Drahtfiguren: Ricardo Rojas; Gebärdensprachedolmetscher: Jesús Molina Montañez; Lichtdesign: Benito Jiménez; Sounddesign: Alfonso Espadero; Musik, Ton: Jesús García; in Zusammenarbeit mit: Danza Mobile. Eine Produktion von Cía José Galán. Das Gastspiel findet statt im Rahmen der Reihe Real Bodies – Körperkonzepte jenseits normativer Zuschreibungen, gefördert durch die Kunststiftung NRW. Das Flamenco Festival findet in Kooperation mit dem Instituto Andaluz del Flamenco statt, gefördert durch Acción Cultural Española.

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