Jan Martens

„THE COMMON PEOPLE“ Uraufführung

Do 12.05. + Fr 13.05. Kommen und Gehen von 19:00 bis 22:00

Welche Momente und Situationen entstehen, wenn sich zwei Menschen, die in den meisten Fällen keine professionellen Schauspieler oder Tänzer sind, zum ersten Mal auf einer Theaterbühne vor Publikum begegnen? Jan Martens, Factory Artist am tanzhaus nrw, lädt gemeinsam mit dem Filmemacher Lukas Dhont 48 Düsseldorfer Bürger zu einer Serie von 24 kurzen „Blind Dates“ auf die große Bühne des tanzhaus nrw ein. Ausgestattet mit einfachen Handlungsanweisungen, verwandeln die Akteure die Bühne zu einem Begegnungsraum, in dem Platz für Annäherung, Intensität und Intimität, sicher aber für Geschichten aus unserem Alltag ist. Entgegen unserer durch Digitalität dominierten Kommunikation und unserer durch Social Media konstruierten Identität, finden die einzigartigen Begegnungen one to one und unmittelbar statt und porträtieren so auch eine Stadt und ihre Einwohner.
Die Fachzeitschrift „tanz“ rief Jan Martens als einen der „Hoffnungsträger 2015“ aus: Er habe „ein Gespür für Themen jenseits des Mainstream, eine eigene Signatur mit Affinität zum Narrativen und einem Vokabular, das dem Alltag abgeguckt ist. Er erreicht Wahrhaftigkeit auf der Bühne. Und berührt“. Jan Martens liebt das Unperfekte und schafft so nahezu perfekte Stücke. Die Qualität des ungewöhnlichen belgischen Choreografen liegt in einer größtmöglichen Unmittelbarkeit der inszenierten Körper, in der Einfachheit sowohl bei der Grundidee, der Ausstattung als auch des Bewegungsvokabulars. Der in Antwerpen beheimatete Künstler, der ab 2016 im dort angesiedelten Kunstzentrum De Singel Residenzkünstler wird, erhielt im Juli 2015 den renommierten Charlotte Köhler Preis, den der niederländische Prins Bernhard Cultuur Fonds jährlich an junge Talente aus Theater, Tanz und bildender Kunst verleiht.

Dauer: bis 22:00 / Das Publikum kann in bestimmten Intervallen kommen und gehen.
 
Das sagt Nicole Strecker in einem Vorab-Bericht für WDR Radio, das Regine Müller von der Rheinische Post.
Katja Illner Katja Illner Joerg Letz

Konzept, künstlerische Leitung: Jan Martens & Lukas Dhont; Szenografie: Joris van Oosterwijk; Lichtdesign: Jan Fedinger; Künstlerisches Team: Steven Michel, Kimmy Ligtvoet, Laura Vanborm & Sebastiaan Eggermont; Technische Leitung: Michel Spang; Produktion: Klaartje Oerlemans & Ellen Decoodt; Internationales Management: Line Rousseau / A Propic. A GRIP production von Jan Martens, koproduziert durch das tanzhaus nrw, spring performing arts festival, Wiener Festwochen, CDC Le Gymnase, ICKamsterdam im Rahmen von Neuwemakers Regeling. Unterstützt durch STUK kunstencentrum, deSingel, CAMPO, vaba lava & r.a.a.a.m & Künstlerhaus Mousonturm, wp Zimmer und gefördert durch die Flämische Regierung, den niederländische Performing arts Fund und die Stadt Antwerpen.