Ari Benjamin Meyers/Redux Orchestra/Tino Sehgal (US/DE)

„Symphony X“ Performance-Version/Dt. Erstaufführung

auf der Piazza im K21 Ständehaus der Kunstsammlung NRW

„Eine völlig neue Musik, die bis jetzt noch nicht einmal einen Namen hat“ heißt es im Feuilleton der „ZEIT“ über das symphonische Werk, bei dem der amerikanische Komponist Ari Benjamin Meyers Prinzipien der klassischen Musik und der Minimal Music mit den Sounds von Hardcore und experimenteller Musik verbindet. Instrumentalklänge von Streichern und Bläsern treffen auf die Sounds von E-Gitarre, E-Bass und Drums. Sich wiederholende Muster überlagern sich mit melodischen und harmonischen Variationen zu einer vielschichtigen Komposition. Mit der Performance-Version von „Symphony X“ schafft Ari Benjamin Meyers ein intensives Klang- und Raumerlebnis auf der Piazza im K21 Ständehaus der Kunstsammlung NRW. Das Publikum wird Teil der Inszenierung der 13 Musiker des Redux Orchestra und Ari Benjamin Meyers selbst. In der Zusammenarbeit mit Tino Sehgal, der das Licht- und Bühnendesign entwickelte, entsteht so eine visuelle und akustische Situation, die die Bedingungen der gewohnten Konzertsituation auf ungewöhnliche Weise neu beleuchtet und den Besucher dazu einlädt, jederzeit selber zu entscheiden, aus welcher Perspektive er die Inszenierung erleben möchte.
Die Arbeiten von Ari Benjamin Meyers werden zunehmend im Kontext zeitgenössischer Kunst in Museen oder Galerien wie etwa bei Esther Schipper in Berlin gezeigt. Der deutsch-britische Künstler Tino Sehgal, ausgezeichnet bei der Biennale in Venedig, hinterfragt u.a. Repräsentationsstrukturen im Kunstbetrieb. Die Zusammenarbeit von Tino Sehgal und Ari Benjamin Meyers führte zur Realisierung von Projekten auch im Rahmen der „Documenta 13“ in Kassel.

Anna van Kooij Symphony X

Komposition, Konzeption, Dirigent: Ari Benjamin Meyers; Licht- und Bühnenbild: Tino Sehgal; Produktionsassistenz, Licht: Sandhya Daemgen; Sounddesign: Torsten Ottersberg; Musiker: Damir Bacikin, Zoé Cartier, Alexander Doroshkevich, Rob Gutowski, Max Hacker, Chris Hartschuh, Meriel Price, Rahel Rilling, Johann von Schubert, Janni Struzyk, Jan Terstegen, Andre Vida, Kathi Wagner. Die Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe SCHALL & GLUT, gefördert durch die Kunststiftung NRW. Eine Veranstaltung des tanzhaus nrw in Kooperation mit der Kunstsammlung NRW / K21.