Joerg Letz Alexandra Waierstall, Sebastian Matthias, Jan Martens

Factory Artists 2014 bis 2016

„Factory Artists“ haben wir sie getauft und heißen sie seit 2014 als Teil des Teams willkommen. Das tanzhaus nrw bindet mit Jan Martens (Antwerpen), Alexandra Waierstall (Düsseldorf) und Sebastian Matthias (Berlin) drei junge Choreografen für zunächst zwei Jahre enger ans Haus. Neue Produktionen entstehen vor Ort und werden als Uraufführung am tanzhaus nrw präsentiert. Weiterhin rücken sie in Projekten, Master Classes und anderen Aktivitäten näher an ihr Publikum heran.

„Schluss mit dem nomadischen Produzieren!“ Statement von Bettina Masuch, Intendantin des tanzhaus nrw, in der Kwest 06_2014

Joerg Letz Jan Martens

Jan Martens_Perfection is borink.

Jan Martens, Jahrgang 1984, ist u.a. als einer der „Hoffnungsträger 2015" durch die Fachzeitschrift „tanz" gewürdigt worden. Er „hat ein Gespür für Themen jenseits des Mainstream, eine eigene Signatur mit Affinität zum Narrativen und einem Vokabular, das dem Alltag abgeguckt ist. Er erreicht Wahrhaftigkeit auf der Bühne. Und berührt," heißt es in der Begründung. Herzlichen Glückwunsch auch von uns für die Ehrung durch den Charlotte Köhler Preis im Juli 2015, den der niederländische Prins Bernhard Cultuur Fonds jährlich an junge Talente aus Theater, Tanz und bildender Kunst verleiht. Jan erhielt den Preis für die Produktion „The Dog Days are over", koproduziert durch das tanzhaus nrw. Seit Mitte 2016 ist Jan Artist in Residence am renommierten De Singel in Antwerpen.

Bei „The Common People“, das am 12.05. +13.05.2016 im tanzhaus nrw zur Uraufführung kam, forschte sich Jan gemeinsam mit dem Filmemacher Lukas Dhont über die Themenfelder Annäherung, Intensität und Vertrauen an uns „Normalos“ heran. Die Idee: Für 24 „Blind Dates“ sucht Jan 48 Teilnehmer aus der Region, mit und ohne Tanzerfahrung und aus unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen. Die Begegnungen zwischen zwei Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben, dauern jeweils sieben Minuten und finden vor Publikum statt. Weder totgeprobt, noch sicher gezurrt.

Link: www.janmartens.com

Link: Kultiversum, die Online-Plattform der Fachzeitschrift TANZ, über Jan Martens/Autorin Melanie Suchy 09_2014
Link: Die Rheinische Post über Jan Martens/Autorin Franziska Hein 17.02.2015
Link: Die Westdeutsche Zeitung über VICTOR von Jan Martens 06.03.2015
Link: Die Rheinische Post über THE COMMON PEOPLE von Jan Martens 12.05.2016

Joerg Letz Alexandra Waierstall

Alexandra Waierstall_Die Alchemistin

Die Choreografin Alexandra Waierstall und der Komponist und Pianist Volker Bertelmann, alias HAUSCHKA, arbeiteten erstmals in „A CITY SEEKING ITS BODIES“, im September 2015 im tanzhaus nrw zur Uraufführung kam, zusammen. Darin suchten sie nach einer Auseinandersetzung über Geisterstädte, Niemandsländer und vergessene Regionen sowie zwischen Tanz und Musik. In einer Wiederaufnahme ist das Stück am 19.02. + 20.02.2016 erneut im tanzaus nrw zu sehen. Eine neue Arbeit beginnt Alexandra Waierstall, die jüngst für den Kurt Jooss-Preis 2016 nominiert wurde, mit „And here we meet“, das als Work-in-Progress im Mai 2016 im tanzhaus nrw zu sehen war und weiterentwickelt am 24.11. unter dem Titel „(T)here And After“ zur Premiere kam.

Link: www.alexandrawaierstall.com

Link: Die Rheinische Post über „A City Seeking its Bodies" 19.09.2015
Link: Nachbesprechung von „And here we meet“ auf Opernnetz
Link: Die Rheinische Post über „(T)here And After“ 23.11.2016
Link: Opernnetz über „(T)here And After“ 26.11.2016

Joerg Letz Sebastian Matthias

Sebastian Matthias_Teilhabe und Versammlung

Nach verschiedenen Gastspielen sowie anderen Formaten zeigte Sebastian Matthias vom 08. bis 10.04.2016 seine Produktion „chorus / groove space", in der der Freiburger Groove gemeinsam mit einem Düsseldorf Laien-Chor nach Düsseldorf importiert wird. Vom 02.06. bis 04.06.2016 dann kommt die Kreation „x / groove space", in der der Groove Tokios nach Düsseldorf kommt, das als little tokyo" gilt. Auch hier sind Düsseldorfer Bürger als mitforschende Zuschauer beteiligt.

Link: www.sebastianmatthias.com
Link: Rheinische Post/Thomas Hag 12.03.2015